Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Freizeit – Stockholm im Winter

Hier ein paar Tipps einer Schwedin für Touristen:

Stockholm, Schwedens Hauptstadt, ist nicht nur die größte Stadt Schwedens, sondern auch die am meisten urbanisierte Stadt Skandinaviens. Stockholm ist Residenz des Königs, Sitz des schwedischen Parlamentes und der schwedischen Regierung.

Im Winter gibt es immer viel in Stockholm zu erleben: interessante Museumsausstellungen, neue Modegeschäfte und vieles mehr. Wenn man sich für die schwedische Vergangenheit interessiert, dann bietet sich das historische Museum an. Ein sehr berühmtes Museum ist das Vasa Museum. Stockholm hat auch viele moderne Museen, zum Beispiel das Moderne Architekturmuseum.

Wenn man sich nicht für Museen interessiert, sondern mehr für die darstellenden Künste, dann lockt Stockholm mit vielen Theatern. Es gibt eine Menge verschiedener Theater rund um Stockholm. Zum Beispiel die Königliche Opera und auch das Königliche Dramatische Theater, aber Stockholm bietet auch Theater, die nicht so „fancy“ sind, wie das Moderne Tanztheater.

Auch wenn man an Sport interessiert ist, hat Stockholm etwas zu bieten. Stockholm hat drei verschiedene Fußball Mannschaften: AIK, Djurgården IF und Hammarby IF. Die drei Mannschaften spielen auch Eishockey. Es gibt fast immer irgendein Spiel, das man sich ansehen kann.

Stockholm hat viele schöne Gebäude in einem sehr schönen und alten Teil der Stadt, Gamla Stan. Wenn man es auf Deutsch übersetzt, bedeutet es „die Altstadt“. Da kann man alles Mögliche finden, von alten schwedischen Gebäuden bis hin zu sehr touristischen Geschäften. Aber egal, wo man in der Altstadt ist, es ist überall wunderschön. Um nur Einiges zu nennen: das Königliche Schloss, das Bondesche Palais und sogar die Deutsche Kirche.

Wenn man sich fürs Shoppen interessiert, dann bietet Stockholm viele Möglichkeiten. Es gibt viele Shopping-Straßen überall in Stockholm und im Winter, wenn es zu kalt ist, um draußen zu sein, bietet Stockholm viele Einkaufszentren an.

Das absolut Beste an Stockholm ist der Archipel. Der Archipel ist an der Baltic Sea. Vierzehn Inseln sind es – und alle wunderschön. Da kann man mit einem Boot rausfahren oder ein Boot mieten und sich selber die Inseln ansehen.

Viel Spaβ in Stockholm!

Frida Gustavsson, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Fußball – Ein Japaner auf Schalke

Taira Tomita, 16 Jahre alt, geht auf die Internationale Schule in Düsseldorf. Er wurde in Japan als Fußballspieler gescoutet und spielt jetzt in der Jugend von Schalke 04. Seine Familie und er lieβen ihr Leben in Japan zurück und zogen nach Düsseldorf, um ihrem Sohn bei Schalke 04 die Möglichkeit zu geben, eines Tages Profi-Fuβballer zu werden.

Nicholas: What age did you start to play soccer? Did your parents see your talent at an early age?

Taira: When I was 6 years old, I started to play soccer with my brother. My parents saw my early talent and always supported me at games and practices.

Nicholas: Did your parents always stand behind you and did they also hope you would become a professional soccer player?

Taira: Yes, my parents always hoped that one day I would become a professional soccer player. And for them I am already there.

Nicholas: Where did you play before you went to Schalke 04?

Taira: I played in Kyoto Sanga FC in one of the junior teams.

Nicholas: Have you been excited when you heard that Schalke 04 wants you to play for them or did you want to stay in Japan?

Taira: After a test, the Schalke coach called me and asked Do you want to play for us?` I answered `Yes of course.‘

I was very surprised and happy to play in the Schalke 04 youth team. I did not want to stay in Japan, because I wanted to live in a different community than the Japanese one. The German one is very different and I really enjoy to learn new things every day.

Nicholas: How often do you have training and how far do you have to drive to training and back?

Taira: I have training five days a week and have to drive by car 40 minutes from my house to the training facilities.

Nicholas: Did you already have training or did you already talk with a player from Schalke 04?

Taira: Yes, I talked with Uchida, a Japanese professional soccer player who plays for the first team of Schalke 04, and I hope to train with the first team in future.

Nicholas: Do you rather play for Schalke 04 or for your old soccer team?

Taira: Schalke 04, because there are many different cultures that play for Schalke. I didn’t think that there would be as many Japanese players on my new team, but it helps me to continue to speak Japanese, so I don’t forget the language.

Nicholas: Are you hoping to have a soccer carrier at Schalke 04 or at a different soccer team?

Taira: In my future I would like to play at a Spanish club, but right now my goal is to play for the 1st Schalke 04 team. Maybe even play with Shinji Kagawa, my favorite soccer player. Now I can concentrate fully on my future at Schalke 04.

Nicholas: How do you like the International School and Dusseldorf?

Taira: There are a lot of people who come from different countries. I have made a lot of friends from different countries and cultures. The city is very beautiful and it has a very large Japanese community which is a appeal for me to live here.

Nicholas: Thank you very much for your time and good luck – „Glückauf” with Schalke 04.

Das Interview wurde von Nicholas Scherer auf English geführt.

Nicholas Scherer, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Deutschland braucht CCCs Hilfe – Deutschlands Elite-Hacker

Der CCC ist ein Verein hier in Deutschland, zu dem sich mehrere Hacker zusammengeschlossen haben, um eine gemeinnützige Gruppe zu bilden, die die Sicherheitslücken in Computersystemen aufsucht und deren Fehler verbessert. Nach den eigenen Angaben der CCC beschäftigt der Club mittlerweile schon mehr als 2500 Hacker, die sich der Gruppe angeschlossen haben.

Der „Chaos Computer Club“ berichtet von Neuigkeiten und von seinen Aktivitäten über eine Internetplattform der CCC und wird dann von den leitenden Mitgliedern überprüft. Viele Sicherheitssysteme und Securitylücken hat der CCC schon geknackt, sowie die Sicherheitslücke der deutschen Wahlcomputer und Flughäfenanzeigen.

Seit neuestem hat der CCC auch bewiesen, dass der neue Personalausweis, der am 1. November erschienen war, auch digital am Computer nachzumachen war und dessen Chip ohne weiteres geknackt werden konnte.

In Deutschland ist es so, dass, wenn die Bürger das Wort „Hacker“ hören, dies sofort ins Negative umwandeln, weil es für sie oft nur kriminelle Hacker gibt, die an die Informationen der Menschen, deren Bankkonten und persönliche Daten wollen. Die Regierung beauftraugt teilweise die CCC, um zu testen, wie sicher die Sicherheitssysteme der Regierung wirklich sind. Die Hauptquartiere der CCC sind in Berlin, Hamburg und Zürich.

Sina G., Filip Bergmans, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Schwerpunkt: Berufswahl – Auf der Suche nach dem Traumjob

Bei einer kleinen Umfrage in einem Düsseldorfer Gymnasium ist herausgekommen, dass eine große Zahl der Jugendlichen ihren Traumberuf in der Glitzerwelt sieht.

Dieses Ergebnis ist einfach zu erklären, denn viele Jugendliche wachsen heutzutage in keinem guten Umfeld auf und wünschen sich ein gutes, erfolgreiches und reiches Leben als Erwachsene.

Sehr viele Jugendliche träumen von einer Gesangs- oder Hollywoodkarriere, doch auch andere Berufe wie Fußballkommentator, Informatiker, Designerin, Meeresbiologin, Architekt und Chirurgin stehen auf der Wunschliste der Jugendlichen.

Die befragten Schüler interessierten sich für Technik, Kreativität, aber auch das Sportliche darf im Beruf nicht zu kurz kommen.

Bei den befragten Schülerinnen taucht am häufigsten der Beruf der Schauspielerin auf, da dieser Beruf abwechslungsreich ist und man auf berühmte Schauspieler trifft. Aber auch Berufe wie Designerin, Meeresbiologin, Tänzerin, Lehrerin, Journalistin und Chirurgin stehen auf der Wunschliste der Mädchen.

Besonders beeindruckend fand ich den Beruf der Chirurgin, denn eine Schülerin möchte dies eines Tages werden. Auf die Frage: „Warum willst du Chirurgin werden?“, kam die Antwort ganz locker: „Ganz einfach. Das Gefühl nach einer gelungenen Operation, das Richtige getan und das Leben eines Menschen gerettet zu haben, ist einfach toll. Die Dankbarkeit in den Gesichtern der Angehörigen zu sehen: Da kommt bestimmt so ein gutes Gefühl in einem auf. Klar, hat der Beruf auch Schattenseiten, zum Beispiel, wenn eine OP nicht geglückt ist oder man dem Patienten trotz aller Medikamente nicht helfen kann. Aber damit muss man dann einfach klarkommen, denn man hat alles, was in der eigenen Macht stand, getan. Der Krankenhausalltag ist abwechslungsreich, man kann jeden Tag etwas anderes erleben. Denn nicht alle Patienten haben die gleichen Probleme, manche Probleme sind einfacher, die anderen dann doch schwerwiegender. Der Beruf ist auf jeden Fall etwas anderes als ein stinklangweiliger Bürojob. Und im Krankenhaus ist man nie allein, man hat immer Menschen in seiner Nähe. Ja, genau deswegen will ich Chirurgin werden!“

Ja, bei der Berufswahl haben Schüler die Qual der Wahl.

Wenn man sich nicht entscheiden kann, ist es gut, wenn man von der Familie, aber auch von Lehrern unterstützt wird. Ein Tipp: Praktika sind manchmal eine gute Hilfe, um sich richtig zu entscheiden.

Mejreme Atipi, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium

Wetten, dass..? abgebrochen – „Es war ein Schock!“‚

Es war ein ganz normaler Samstagabend. Nun ja, nicht ganz normal. Meine Freundin und ich hatten Karten für die Fernsehsendung „Wetten, dass..?“‘ bekommen. Wir waren ziemlich aufgeregt, denn Teenie-Schwarm Justin Bieber würde an dem Abend auch auftreten.

Als wir dann im Publikum saßen, kam ein Reporter der Deutschen Presse Agentur (dpa) und fragte uns, was wir denn von der ganzen Show erwarten würden. „Es wird ein großartiger Abend für uns werden“, teilten wir dem Reporter mit. Jedoch nahm das alles ganz schnell ein Ende.

Nach zirka 20 Minuten stürzte Wett-Kandidat Samuel Koch bei seiner Wette. Das Publikum war geschockt, als Samuel Koch regungslos am Boden lag. Auch der Reporter, der uns interviewt hatte, hatte nicht sofort sein Telefon rausgeholt, um seinem Chef Bescheid zu sagen, dass ein Wett-Kandidat sich verletzt hatte.

Thomas Gottschalk sagte, als die erste Diagnose des 23-jährigen gestellt worden war: „Wir können hier nicht einen auf ,heiter‘ machen, wenn es Samuel nicht so gut geht wie erhofft. “ Das war ein Moment, den man nicht gerne als Zuschauer erlebt. Es war wie ein Messerstich, als dann die Sendung abgebrochen wurde.

Zehn Minuten nach dem Unfall hatte auch eine Zuschauerin einen Schwächeanfall. Der Arzt war jedoch noch mit Samuel Koch beschäftigt, der immer noch nicht ansprechbar war.

Nachdem Thomas Gottschalk die Sendung abbrach, stürmten alle Fans, die auf ihre Stars warteten, nach vorne, um wenigstens ein Autogramm zu bekommen. Wir standen auch vorne, aber die Angestellten des ZDF meinten, dass die Stars abgereist seien. Spätestens nach dem Satz fingen alle an zu weinen. Eine Frau kam zu uns und fragte, ob alles in Ordnung sei. Meine Antwort war „Nein“‘. Ich war einerseits geschockt wegen Samuel Koch, der so schlimm gestürzt war. Anderseits aber auch weil ich mich so auf diesen Tag gefreut hatte und es einfach vorbei war. Ich dachte nur: „Das muss einfach ein Alptraum sein!“ Das war aber leider nicht der Fall.

Sophia Giannakis, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.

Das Edmund-Hilvert-Haus – Viel Abwechslung im Altenheim

Das Edmund-Hilvert-Haus ist eines von vielen Pflege- und Altenheimen in Düsseldorf und bietet zirka 120 Bewohnern einen neuen Wohn- und Lebensmittelpunkt.

Es wird dort stark auf die Bedürfnisse jedes Bewohners eingegangen. So wird denen, die es so wünschen, schon um 8 Uhr morgens das Frühstück gebracht und die „Langschläfer“ werden erst einmal nicht gestört. Die Hilfsbedürftigen werden zu jeder Mahlzeit in einen Speiseraum gebracht, in dem ihnen beim Essen geholfen wird und sie gemeinsam essen. Die anderen können sich aussuchen, ob sie mit in diesen Raum gehen oder ihr Essen auf das Zimmer gebracht bekommen.

Verschiedene Angebote, wie Kegeln, Basteln, Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen und anderes ermöglichen es den Bewohnern, ihren Tag abwechslungsreich zu gestalten. Freundliche Mitarbeiter und die bunten Wandfarben auf jeder Etage verbreiten gute Laune.

Direkt neben dem Altenheim befindet sich die hauseigene Kapelle, die die Bewohner jederzeit besuchen können. Es ist auch für genug Bewegung gesorgt, denn die weitläufige Gartenanlage ermöglicht lange Spaziergänge.

Zur Weihnachtszeit haben die Bewohner von montags bis freitags die Möglichkeit, zum Weihnachtsmarkt gebracht zu werden und dort gemeinsam Würstchen oder Reibekuchen zu essen.

Auch Heiligabend ist es dort nicht langweilig. Denn da kommen alle zusammen und feiern bei Kaffee und Kuchen das Fest. Wer also nach einem Altenheim sucht, das es ermöglicht, noch aktiv am Leben teilzunehmen, ist im Edmund-Hilvert-Haus genau richtig.

Sarah Schiffbäumer, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium

Berufspräsentation – Polizisten: die Helden des Alltags

Der Alltag eines Polizisten ist vielseitig und interessant und wird bestimmt nie langweilig.

Im Polizeidienst wird rund um die Uhr im Schichtdienst gearbeitet. Von 6.30 bis 13.30 Uhr ist Frühdienst, von 13.30 bis 21.30 Uhr Spätdienst und von 21.30 bis 6.30 Uhr Nachtdienst. Die Radfahrer bilden jedoch eine Ausnahme, sie arbeiten nämlich von 6 bis 13 Uhr und von 13 bis 21 Uhr, da es nachts zu gefählich wäre.

Polizisten nehmen Telefonate an, nehmen Unfälle auf, schlichten Streitigkeiten, gehen Ruhestörungen und Straftaten nach, nehmen Strafanzeigen auf, sichern Veranstaltungen und noch vieles mehr.

Der Beruf eines Polizisten kann auch gefährlich sein.

Bei Veranstaltungen ist die Polizei immer dabei, damit diese nicht außer Kontrolle geraten. Wenn sich Morde oder tödliche Verkehrsunfälle ereignen, ist die Polizei schnell vor Ort. Da es auch momentan immer wieder Warnungen vor Terroranschlägen gibt, passt die Polizei besonders an großen offenen Plätzen auf und versucht, die Anschläge zu verhindern.

Als Polizist hat man viele Perspektiven: Man kann sich mit viel Fleiß in den Streifendienst, die Verkehrspolizei, Kriminalpolizei, Wasserschutzpolizei und viele andere Polizeidienste hocharbeiten. Doch um das zu schaffen, muss man erst einmal viele Kriterien erfüllen.

Der Beruf eines Polizisten ist für Menschen, die Teamgeist besitzen wie geschaffen. Man sollte auch Wert auf ein gepflegtes Aussehen und korrekte Umgangsformen legen. Als Polizist muss man flexibel, leistungsbereit, ausgeglichen, selbstbewusst und zuverlässig sein. Außerdem sollte man physisch und psychisch belastbar sein.

Wenn man Polizist werden will, muss man auch die Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen. Man sollte zuerst einmal deutscher oder einer anderen EU-Nationalität sein. Beim Einstellungsdatum darf man nicht älter als 32 Jahre sein. Außerdem gibt es eine Mindestgröße, die bei Frauen 163 Zentimeter und bei Männern 168 Zentimeter beträgt. Man muss das Abitur oder eine Fachhochschulreife vorzeigen können. Als Polizist muss man das deutsche Sportsabzeichen und das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze haben. Außerdem muss man mindindesten fünf Jahre Englisch gelernt haben.

Doch bevor man Polizist wird, muss man ein dreijähriges Studium beginnen, in dem man Theorie an einer Fachhochschule belegt, zum Beispiel Staatsrecht, Strafrecht, Polizeirecht, Verkehrsrecht, Kriminalistik und Psychologie.

Danach beginnt ein Training beim LAFP NRW (Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW),

zum Beispiel Fahr- und Sicherheitstraining, Eingriffstechniken, Unfallaufnahme, Tatortarbeit und Schießausbildung.

Und zuletzt führt man die Praxis in den Ausbildungsbehörden aus, zum Beispiel im Streifendienst und in der kriminal- und verkehrspolizeilichen Sachbearbeitung.

Wenn man die Prüfungen bestanden hat, wird man zum Polizeikommissar ernannt und in eine Polizeibehörde in NRW versetzt. Dort wird man dann mehrjährig im Wach- und Wechseldienst eingesetzt.

Also ist dieser Beruf perfekt für alle, die einen aufregenden und vielseitigen Alltag wollen.

Sophia Rohan, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium

Kirchliche Freizeiteinrichtungen – Der T-Punkt: ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche

Viele Leute sagen, die Jugend hat zu wenige Orte, an denen sie sich treffen kann. Das ist falsch. Die Wahrheit ist, dass viele Jugendliche gar nicht nach Orten suchen, die für sie gemacht sind.

In vielen Kirchen zum Beispiel gibt es Extra-Räume für Kinder und Jugendliche, die so genannten „Jugendetagen“. Diese Jugendetagen sind meist Räume, die unter oder neben der Kirche liegen und keinen direkten Kontakt zur eigentlichen Kirche haben. Die Ausstattung und Größe hängt vom jeweiligen Träger und dessen finanziellen Möglichkeiten ab: von einem Raum, in dem Sofas und ein Fernseher stehen, bis zu mehrräumigen Einrichtungen mit Küche Sportzimmer und zahlreichen Extras wie Billardtisch, Kicker oder Dartscheibe.

Eine dieser größeren Einrichtungen ist der „T-Punkt“ in der Evangelischen Thomaskirchengemeinde in Düsseldorf. Mit 384 Quadratmetern ist er wirklich groß und vielseitig nutzbar. Finanziert wird der T-Punkt unter anderem durch die Stadt, die Kirche und das Land NRW.

Mittwochs und donnerstags gibt es auch warmes Essen, denn innerhalb dieser 384 Quadratmeter liegt auch eine große Küche. Neben den Jugendeinrichtungen dient der

T-Punkt montags zwischen 15 und 17 Uhr als Spielstätte für Kinder. Da die Einrichtung von montags bis freitags täglich mindestens vier Stunden geöffnet hat, können nicht nur zwei bis drei Leute die komplette Betreuung auf sich nehmen. In der Tat sind es nur zwei Personen, die dort fest arbeiten und Geld bekommen; ihnen helfen aber rund 20 ehrenamtliche Helfer (kurz Ea’s), die dafür sorgen, dass alles seine Ordnung hat.

Zudem bietet der T-Punkt Ferienfreizeiten an, das heißt, in den Ferien gibt es über einen bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Programm, zu dem man sich anmelden kann. Bis auf diese Ferienfreizeiten ist die Teilnahme an Treffs im T-Punkt kostenlos, abgesehen von speziellen Aktionen, die aber im Voraus bekannt gegeben werden.

Der Hauptgrund, warum Kinder gerne in den T-Punkt gehen ist, dass es hier außer mir fast keine Volljährigen gibt, und die Kids diese Freiheit genießen. Wer jemanden beleidigt oder zu krass mit anderen umgeht, hilft mir bei der Arbeit: Nachdem er einmal zur Beruhigung um die Kirche gehen durfte, kann er mir beim Spülen helfen

Jens Bollen, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium

Freizeit-Tipps für die dunkle Jahreszeit – Was tun, wenn’s langweilig wird?

Kurze Tage, lange Nächte. Man sollte meinen, die perfekten Vorraussetzungen für einen gelungenen Samstagabend. Aber ist das kalte, graue Winterwetter nicht doch eher ein Stimmungskiller? Also was tun, wenn die kälteste Jahreszeit wieder vor der Tür steht?

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bummel über den Weihnachtsmarkt: Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre, essen Sie die leckeren Mandeln, drehen Sie Ihre Runden auf der Eislaufbahn und lernen Sie nette Leute kennen. Man weiß ja nie, was einen erwartet. Ein Extra-Tipp: Besuchen Sie auch andere Märkte, so bleibt’s abwechslungsreich.

Ist Ihnen die Kälte und das Open-Air-Feeling beim Eislaufen nicht ganz geheuer? Probieren Sie auch mal die Eislaufhallen in Benrath oder das Eisstadion an der Brehmstraße aus. Bloß nicht auf dem nächstgelegenen See rumschlittern.

Außer Schlittschuhlaufen bieten sich noch Ski- oder Schlittenfahren in der Skihalle-Neuss an. Falls Sie noch nicht dazu gekommen sind, dies zu lernen: Dort gibt es zahlreiche Kursusangebote, die Sie rasch zum Topfahrer machen.

Sie sind nicht so der Wintersporttyp? Wei wär’s dann mit einem gemütlichen Kinoabend auf dem Lieblingssofa, mit ein paar Freunden und einer großen Schale Popkorn. Bei einer lustigen Komödie oder einer romantischen Liebesschnulze lässt es sich doch immer noch am besten entspannen.

Victoria Pasternak, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Der Einzelhandelskaufmann – Ein Beruf, der stolz macht

Ausgeschlafen und gut gelaunt schließt Karim Sabbabi um 6.30 Uhr als Einzelhandelskaufmann bei Kaisers Tengelmann in Düsseldorf den Laden auf.

Als Einzelhandelskaufmann informiert und berät man immer nach dem Motto „Der Kunde ist König“, man begleitet die Kunden, verkauft Waren aller Art, übernimmt betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personal-und Rechnungswesen und wirkt bei der Sortimentsgestaltung und den Marketingaktionen mit. „Nach elf Jahren bei Kaisers Tengelmann macht mir dieser Beruf immer noch Spaß“, betont Karim Sabbabi. Aber nicht nur in Supermärkten ist dieser Beruf zu finden. Vom kleinen Gemüseladen bis zum großen Modehaus, überall dort kann man ebenfalls als Einzelhandelskaufmann arbeiten.

„Allerdings übe ich diesen Beruf schon länger aus. Als Anfänger hat man es da doch schon etwas schwerer. Ist man aber jeden Tag mit Herz und Seele dabei, wird dies nach einiger Zeit kein Problem mehr sein“, gibt Karim Sabbabi ganz ehrlich zu.

Um als Einzelhandelskaufmann arbeiten zu dürfen, muss man eine dreijährige Ausbildung machen, da dieser Beruf ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist. Die Ausbildung kann man nur unter der Voraussetzung machen, dass man einen erweiterten Sekundärabschluss 1 hat.

In dieser Ausbildung lernt man das Abwickeln und Planen von Einkäufen, Waren anzunehmen und diese auf Mängel und Transportschäden zu untersuchen, das Kassieren, das Ausstellen von Rechnungen und Quittungen, sowie das Erstellen von Kassenberichten und noch vieles mehr. Dafür verdient man im ersten Ausbildungsjahr 592 Euro Brutto, im zweiten Ausbildungsjahr 631 Euro Brutto und im dritten Ausbildungsjahr 669 Euro Brutto.

„Bei meiner Arbeit trage ich Arbeitskleidung. Die besteht aus einer schwarzen Hose und Weste, einer weißen Bluse und einem Namensschild“, sagt Karim Sabbabi stolz.

Bei Kaisers Tengelmann gibt es drei verschiedene Arbeitszeiten für den Einzelhandelskaufmann. Einmal von 7 bis 14 Uhr, dann von 14 bis 22 Uhr und eine Schicht von 13 Uhr bis 19 Uhr. „Wenn ich Feierabend habe, gehe ich mit einem guten Gefühl nach Hause, da ich weiß, dass ich einen guten Job gemacht habe. Außerdem bin ich stolz auf mich und würde mit niemandem auf der Welt den Beruf tauschen, weil ich einen super guten Beruf habe und es mir sehr viel Spaß bereitet, Kunden zu helfen.“

Quellen:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6580

http://www.lloyd.de/service/einzelhandel/.php

karim sabbabi

Siham Aftouh, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium