Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Entscheidung zwischen Schul- und Sportkarriere – Schüler müssen sich entscheiden

Viele Jugendliche wollen einmal eine Sportkarriere machen, aber meist ist dies nicht so leicht, denn die Eltern erwarten, dass man einen guten Schulabschluss macht. Also lernen sie für die Schule bis sie ihren festen Job haben oder sie entscheiden sich für ihren Traumsport und müssen mehrmals in der Woche trainieren.

In der Schule erwarten die Lehrer, dass man die Vokabeln lernt und für Klausuren übt. Auch wollen sie, dass jeder Schüler täglich seine Hausaufgaben macht und immer das Beste gibt. So ist kaum noch Zeit für Hobbys, Familie oder Freunde. Also fragen sich viele Schüler, wofür das alles: „Warum Matheformeln lernen, wenn ich mal als Hürdenläufer bei den Olympischen Spielen teilnehmen möchte?“ Deswegen lassen manche die Schule ein wenig schleifen, um ihren Träumen ein bisschen näher zu kommen. Aber ist es das wert?

Viele Sportarten kann man ab dem 30. bis 40. Lebensjahr nicht mehr ausüben. Profifußballer möchte zum Beispiel jeder zweite Junge werden, aber da es so viel Andrang gibt, schaffen es natürlich auch nicht alle. Außerdem kann man diesen Sport nur ungefähr bis zum 35. Lebensjahr ausüben.

Darum haben sich verschiedene Leute etwas als Alternative ausgedacht. Sie haben Schulen errichtet, an denen die Schüler normal für die Schule lernen müssen, aber trotzdem beim Sport gefördert werden. Eine davon ist zum Beispiel das „Lessing Gymnasium Düsseldorf“. Mit dieser Idee können viele Schüler ihren Traum leben, können zur Schule gehen und trotzdem mit ihren Freunden und Familien Zeit verbringen

Melina Gramsch, Düsseldorf, Marie-Curie-Gymnasium

Der Traum vom eigenen Artikel – Schüler schreiben für Rheinische Post

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Projekt, bei dem Schüler sich ein Thema aussuchen dürfen und einen Artikel darüber der Rheinischen Post schicken können.

Die meisten Leute denken wahrscheinlich, dass es schwierig ist, einen Artikel zu schreiben. Aber wenn man ein Thema hat, das einen selbst interessiert und über das man gerne berichten möchte, ist das ganz leicht und macht sehr viel Spaß.

Von aktuell bis alltäglich, weltweit oder direkt vor unserer Haustür schreiben die Schüler ihre Artikel. Sie sind sehr motiviert, engagiert und suchen sich ein passendes Thema aus. Wenn man sich umhört, gibt es sehr kreative und viele verschiedene Ideen. Wie zum Beispiel groß diskutierte Themen wie Facebook, Alkohol und Drogen sowie die immer größer werdende Markenhysterie.

In einer von mir in meiner Jahrgangsstufe durchgeführten Meinungsumfrage wurde deutlich, dass es am schwersten ist, ein passendes Thema für sich zu finden. Aber die meisten sehen diese Aufgabe als große Chance und besonders die Schüler, die vielleicht einmal Journalist oder Journalistin werden wollen, freuen sich einmal für die Rheinische Post schreiben zu dürfen.

Auch die Eltern finden diese Idee hilfreich für die Kinder. So können sie ein bisschen lernen, wie es bei einer Zeitung zugeht

Melina Gramsch, Düsseldorf, Marie-Curie-Gymnasium

Fußball – Der FC Malága

Der FC Malága, der in der Liga derzeit auf Platz 5 steht, beendete den sechsten Gruppenspieltag der Champions Leage mit einem 2:2 gegen RSC Anderlecht. Vor diesem Spiel war der FC Malága schon für die nächste Runde qualifiziert und stand bereits als Gruppensieger fest. Das Team von Manuel Pellegrini setzte sich gegen den italienischen Meister AC Mailand, den belgischen Meister RSC Anderlecht und den amtierenden russischen Meister Zenit Petersburg durch.

Der Verein investierte vor einem Jahr 60 Millionen Euro in Neuzugänge und landete in der spanischen Liga auf Platz 4. Trotzdem verließ Scheich Abdullah Bin Nasser Al-Thani den Fußballclub und so wurden die Vereinsverantwortlichen gezwungen einen Umbruch zu starten.

Mit Santi Cazorla wechselte ein Topspieler für 19 Millionen Euro zum FC Arsenal. Außerdem verließen mit Joris Mathijsen und Ruud van Nistelrooy zwei ehemalige HSV Spieler den FC Malága. Der Verein scheint sich momentan jedoch mit guten Leistungen in Europa zu etablieren und beginnt langsam seine Schulden, die nach dem Abgang des Scheichs entstanden sind, zu begleichen.

Erik Rades, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Karies bei Kindern – Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

In Deutschland hat etwa jedes zehnte Kind kariöse Zähne.

Ein Grund hierfür ist zweifellos die Ernährung; genauer gesagt: das Trinken von zuckerhaltigen Getränken wie Tees, Fruchtsäfte oder Erfrischungsgetränke aller Art.

Denn auf häufigen Zuckerkonsum folgen die Auswirkungen.

Die unzähligen Bakterien im Mund bilden eine Säure, die die Zahnoberfläche angreift. Das Resultat sind kranke, kaputte Zähne, die Schmerzen bereiten.

Diese oft frühkindliche Karies ist zwar schockierend, aber durchaus vermeidbar, denn die Entstehung der Karies ist sehr komplex und dadurch spielt Veranlagung eher eine untergeordnete Rolle.

Wie bereits oben genannt, sind die beiden höchsten Risikofaktoren falsche Ernährung und mangelnde Mundhygiene. Denn die Bakterien siedeln sich auf der Zahnoberfläche an und bilden dort einen Biofilm, der regelmäßig entfernt werden muss.

Ein anderer Grund ist jedoch auch das mangelnde Wissen über die Entstehung von Karies.

Aus diesem Grund lesen Sie nun ein Interview mit der Kinderzahnärztin Fr. Dr. Christina Masuck von der Zahnarztpraxis der Pluszahnärzte auf der Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf.

Welche Folgen und Komplikationen hat es wenn man Karies nicht rechtzeitig erkennt?

Dr. Masuck: Erst einmal folgen kaputte Stellen am Zahn und unangenehme Schmerzen. Im schlimmeren Fall kommt es zum vollständigen Absterben des Zahnes und schließlich auch zum Zahnverlust.

Kann man zwischen verschiedenen Stadien des Karies unterscheiden und wie sehen sie aus?

Dr. Masuck: Ja, man kann durchaus zwischen verschiedenen Arten unterscheiden. Zuerst einmal gibt es die verschiedenen Arten des Schmelzkaries, also Karies am äußersten Mantel des Zahns, wie die Entkalkung des Zahns, wodurch er stumpf, matt und spröde wirkt, die Verfärbung des Zahnes, und der Schmelzeinbruch, wo dann ein Loch entsteht.

Man nennt das Karies Dentin, wenn er die zweite Schicht des Zahnes angreift und schon fast bis zu den Nervenenden reicht.

Das dritte und schlimmste Stadium ist das Karies Profunda (profund, lat.: tief). Er sitzt direkt an den Nerven und löst so bei Berührung Schmerzen aus.

Was kann man neben der eigenen Mundhygiene noch für die Gesundheit des Zahn tun?

Dr. Masuck: Um Karies bestmöglich vorzubeugen, empfiehlt sich, rund jedes halbe Jahr zur Prophylaxe zu gehen, sprich zur Zahnreinigung und auch sonst regelmäßige Zahnarztbesuche zur Vorsorge. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Fluoridierung, die eine durch das Fluorid entstehende Schutzschicht bildet.

Inwiefern trägt die richtige Ernährung zur Vorsorge für Karies bei?

Dr. Masuck: Sie trägt gehörig zur Mundhygiene bei.

Das Wichtigste ist erstmal kein zu häufiger Konsum von süßen Getränken; das Hauptgetränk sollte Wasser sein, der Zahn braucht auch Phasen, wo er nicht von Säure angegriffen wird. Als Ergänzung erweist sich auch die Benutzung von Zahnpflegekaugummis.

Christina Hochmuth, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Jugendarbeitslosigkeit ist auf über 50 Prozent gestiegen – Spaniens verlorene Generation

Bleiben oder gehen? Die schwierigste Frage, die sich die spanischen Jugendlichen sich je gestellt haben.

Die Jugendarbeitslosigkeit nimmt in Spanien immer stärker zu. Fast 52 Prozent der bis zu 25-Jährigen in Spanien haben keine Arbeit. Die Gründe für die Arbeitslosigkeit sind unter anderem die Immobilienkrise, die unverantwortliche hohe Kreditvergabe der Banken und die allgemeine Wirtschaftskrise. Andere wichtige Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit sind auch ein früher Schulabbruch und vor allem das große Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot am Arbeitsmarkt. Leider muss man von der „verlorenen Generation“ sprechen.

In dieser Zeit stellen die Unternehmen selten Mitarbeiter ein. Wenn die Unternehmen ihre Belegschaft ausweiten wollen, dann entscheiden sie sich meistens für hoch ausgebildete Facharbeiter, die eine langjährige Erfahrung besitzen.

Derzeit wird in Spanien jeden Tag sehr viel Personal entlassen. Meistens handelt es sich um junge Mitarbeiter, da es für Unternehmen „einfacher“ und „billiger“ ist, sie freizusetzen. Die bis zu 25-jährigen Spanier leiden besonders unter der aktuellen Krise, die sie nicht verursacht haben. Die Menschen überlegen zunehmend, ob sie das Land verlassen sollen, – wie schon in den 60er Jahren!

Sebastian Radtke, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Back-Factory – Ein erfolgreiches Unternehmen

Die Back-Factory wurde 2002 in Hamburg gegründet und ist eine Tochter-Firma von Harry-Brot, jedoch wurde die erste Filiale in Bielefeld eröffnet.

Die Produkte sind sogenannte Pre-Back-Produkte, d.h. sie werden in den zentralen Harry-Brot Fabriken bereits vorgebacken und täglich frisch geliefert. So werden, unter anderem, auch die günstigen Preise erzielt. Dies ist auch möglich durch Standardisierung der Mitarbeiter und durch Massenrabatt der 130 deutsch vertretenden Filialen.

Natürlich können alle Kunden die Zutaten der Produkte in jeder Filiale in einer ausgelegten Liste einsehen. Dies ist sehr praktisch für Allergiker.

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in einer Filiale beträgt 10 Angestellte. Diese arbeiten im Schichtdienst, d.h., dass die Mitarbeiter in Früh- oder Spätschicht aufgeteilt sind. Es gibt drei verschiedene Aufgabenbereiche: Kassierer, Bäcker und Filialleiter. Jeder Angestellte muss morgens eine halbe Stunde vor Ladenöffnung in der Filiale erscheinen, um alles vorzubereiten und nach Ladenschluss muss er die Filiale reinigen.

Viele Kunden bewerten es positiv, dass niedrige Preise im Einklang mit angenehmen Kundenservice und guter Qualität stehen.

(Das Interview wurde mit Fr. Hart, der Pressesprecherin der Back-Factory, in einer der Düsseldorfer Filialen geführt.)

Daniel Teich, Robin Schulz, Finn Haren, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Deutsche reisen so viel wie noch nie – Reiserekord! Umsatzrekord! Der Gewinn bleibt aus!

Obwohl Flüge immer teurer werden, buchen die Deutschen so viel wie noch nie. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Urlauber um fast 3 Prozent. Damit ist der Reiserekord gebrochen, denn 40 Millionen Reisende gab es noch nie, teilte der Reiseverband DRV mit.

So steigern die Veranstalter ihren Umsatz um 4,5 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro. Doch merkt man auch in den deutschen Reisebüros den Reiseboom? Ja! Viele Reisebüros steigerten ebenfalls ihren Umsatz, wie man in der Fachpresse nachlesen kann. Trotzdem bleibt häufig eine große Steigerung des Gewinnes – so wie beim Umsatz – aus. Dies ist auf die beständig sinkende Rendite zurückzuführen.

Anhand dieser Informationen kann man erkennen, dass die Branche auch immer mehr Reisende braucht, um bei immer niedrigeren Angeboten (Flüge werden durch die Kerosinsteuer immer teurer) den Gewinn zu steigern, beziehungsweise überhaupt zu halten. Der Schein trügt also etwas, wenn es heißt, dass der Umsatz weiter gesteigert wurde und alles toll ist.

Nun geht es in den Winter, in dem häufig die Karibik gebucht wird. Auch hier werden zu Beginn der Saison schon gute Buchungszahlen verzeichnet. Einige Veranstalter berichten zwar von Zuwachsraten im zweistelligen Bereich, das ist jedoch äußerst fragwürdig. Das beliebteste Ziel in diesem Winter sei Cuba, heißt es.

Tim Rossow, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

3D-Drucker – Technik, die Form annimmt

3D-Drucker sind eine der interessantesten Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Ein 3D-Drucker ist eine Maschine, die dreidimensionale Objekte aufbaut.

Typische Baustoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoff, Kunstharz und Keramik. Sie werden zuerst geschmolzen und dann in Form gebracht. Einige Vorteile gegenüber anderen Herstellungsverfahren führen zur Verbreitung der Technik auch in der Massenproduktion von Teilen. Auch in der Modebranche kommen schon 3D-Drucker zum Einsatz. Funktionierende Waffen können auch hergestellt werden. Da 3D-Drucker sofort die gewünschte Form drucken, fällt einiges an Materialkosten weg.

Der einzige Nachteil ist, dass 3D-Drucker sehr viel Zeit benötigen, um ein Teil zu erstellen. Da die 3D-Drucker noch in der Entwicklungsphase stecken, könnte sich bald vieles ändern. Zum Beispiel hat das US-Unternehmen „Modern Meadow“ aus lebenden Zellen essbares Fleisch erzeugt. Dieser Schritt könnte Fleisch- und Lederproduktion wesentlich günstiger und ökonomischer machen.

3D-Drucker werden immer handelsüblicher. Ab 700 Euro gibt es 3D-Drucker aus guter Qualität. Mit der Entwicklung sinkt der Preis auch immer weiter. Deshalb wird in den nächsten Jahren ein großer Boom in der Branche erwartet. Vielleicht sehen wir schon in den nächsten Jahren ganze Häuser, die aus 3D Druckern entstanden sind.

Khushil Pandya, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Interview – Was Gießereitechnik ist und was man damit macht.

Frage: Als was arbeiten Sie, Herr Krieg?

Herr Krieg: Ich arbeite als Ingenieur.

Und was haben Sie studiert?

Herr Krieg: Ich habe Gießereitechnik studiert, da ich vorher eine Ausbildung in einem Gießereibetrieb absolviert habe.

Was ist Gießereitechnik eigentlich?

Herr Krieg: Die Gießereitechnik befasst sich mit dem Fertigungsprozess von Gussteilen aus Metall. Diese werden im allgemeinem Maschinenbau, z.B. Getriebegehäuse, im Automobilbau für Motoren, Achsen etc. eingesetzt. Auch im Straßenbau und in der Luftfahrt wäre ohne die Gießereitechnik der technische Fortschritt in der Technik nur halb so groß. Die Industrie kann ohne Gussteile nicht leistungsfähig stattfinden.

Was kann man mit Ihrem Studium für Berufe ausüben?

Herr Krieg: Man kann in der Produktion arbeiten, im Einkauf oder Vertrieb von Gussteilen oder als Geschäftsführer tätig sein.

Der Berufsstand hört sich altmodisch an. Würden Sie heute das Gleiche studieren?

Herr Krieg: Entweder ich würde das Gleiche noch einmal studieren, da mir mein Beruf gefällt und die Zukunftsaussichten gut sind. Doch wenn ich meinen Kindheitstraum verwirklichen würde, würde ich Medizin studieren und dann Herzchirurg werden wollen.

Was hätte dies dann für Auswirkungen?

Herr Krieg: Dann hätte die Welt eine Menge mehr Tote (lacht).

Agustin Krieg, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Wieder einmal wurden Bengalos in Stadien gezündet – Pyrotechnik in deutschen Stadien

Das letzte Mal, dass Pyrotechnik benutzt wurde, liegt nur wenige Tage zurück. Nämlich im Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Frankfurt. Dort zündeten Frankfurter Ultras ca. drei Bengalos und randalierten danach noch in der Düsseldorfer Innenstadt.

Auch in Gelsenkirchen im Bundesliga-Spiel Schalke 04 gegen Frankfurt kam es zu Vorfällen. Kurz vor Anpfiff der zweiten Halbzeit wurden circa zwei Dutzend Bengalos gezündet und vernebelten die Arena auf Schalke. Die Gruppierung, die verantwortlich ist, ist zwar schon negativ im Derby gegen den BVB aufgefallen, aber ihr Stadionverbot tritt erst nach dem Heimspiel gegen Frankfurt in Kraft. Schalker-Fans antworteten mit „Wir sind Schalker und ihr nicht…“ und „Ihr seit S****** wie der BVB…“!

Das machte mal wieder klar, dass Fußball auch gefährlich sein kann. Deshalb will die DFL die Sicherheit in Stadien drastisch erhöhen, vielleicht sogar durch die komplette Abschaffung der Stehplätze. Diese Maßnahmen wollen die Fans natürlich nicht zulassen.

So wird in den nächsten zwei Spielen in den ersten 12 Minuten und 12 Sekunden kein Fan singen als Protest gegen das am 12. Dezember von der DFL verabschiedete Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“.

Brüggemann Noah, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium