Archiv der Kategorie: International School of Düsseldorf

Ein Essential – E-Zigaretten: Top oder Flop?

Ein sensationelles, fast schon supergeiles Gefühl für viele: Der Rauch wird gezogen aus der E-Zigarette, ein Hauch Geschmack benebelt den Mund und im nächsten Moment kratzt der Hals und die Lungen ersticken.

Für gesundheitsbewusste, moderne Raucher, ist diese E-Zigarette eine Innovation, benebeln sie ihre Lungen jetzt mit Nitrosaminen, Diethylenglykol, Formaldehyd, Propylenglykol (ein Verneblungsmittel) und natürlich ihre Lieblingszutat Nikotin. Kennen Sie diese Zutaten? Wenn nein, dann haben Sie nichts zu fürchten, denn wirklich wissen, was in unserem Essen drin ist, tun wir ja auch nicht. Dies war der Trend der letzten Monate. Man sieht sie überall in Kiosken, Supermärkten, im Einzelhandel, bei den Großeltern, die auf die neue Variante der veralteten Zigaretten umsteigen wollten, den 12-jährigen Kindern, die die Coolheit ein- und ausatmen möchten in ihren Vor-Teenagerjahren, und den jungen 50-Jährigen, die noch einmal in vollen Zügen die Jugend genießen.
Diese E-Zigarette verbreitet ein Gefühl von Freiheit, was ja nicht mehr möglich ist mit den überteuren Zigaretten, die man kaum mehr Rauchen kann. Ein Gefühl von Freiheit können sie zunächst auch bei der Auswahl ihrer Liquides haben, Geschmacksrichtungen variieren von Pina Colada bis zu Ananas und sind schon selbst zusammenstellbar, vielleicht für ein spezielles Geschenk ganz von Herzen. Jetzt können Sie diese Fluides auch als Sammelware kaufen und nach Lust und Laune auswechseln, um den richtigen Geschmack in der richtigen Situation bereit zu haben. Doch Vorsicht, bevor Sie es wissen, ist ihre Laune abhängig von den Geschmacksrichtungen. Nicht nur Ihre Laune kann das beanspruchen, sondern auch Ihre Figur, wollten Sie nicht schon immer ihren Traumkörper? Dann ersetzen Sie doch einfach Ihr Frühstück mit ihrem Kaffee-Fluid zusammen mit dem Crêpe-Fluid. Dann mittags diese Fluides austauschen mit ihrem Salat-Geschmack und am Abend können Sie sich dann ein Menu zusammenstellen. Denn wer will bitte nicht seine eigenen Fluides für die E-Zigarette? Diese tropischen Fluides geben Ihnen das Urlaubsfeeling, sparen Sie sich die Reise und sparen Sie auf Ihre Luxus E-Zigarette hinzu für 600000 Euro. Ein Investment, das Ihr Leben verändern wird. Das Luxus-Statement heutzutage ist die Luxus-E-Zigaretten, mit den Luxus-Diamanten. So können Sie das Luxus-Gefühl inhalieren. Diese E-Zigaretten sind ein Essential, vergleichbar mit Ihrem Smartphone. Ihre akkubetriebenen E-Zigaretten können Sie jede Nacht neben Ihrem Handy aufladen, um mit vollem Genuss am nächsten Morgen im Bett aufzuwachen.

Charlotte Droste, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Gemeinsam dem Konflikt den Rücken kehren – Schade, zwei Feinde im seligen Rheinland

Ja, ja, auf unserer Welt führen verschiedene Menschen verschiedene Konflikte, sehr bedeutende sogar, doch die Düsseldorfer und Kölner führen eine sinnlose Feindschaft! Finden Sie das nicht? Bestimmt sind Sie Düsseldorfer oder Kölner und nehmen sogar an dem Konflikt teil. Jetzt hört es auf!

Das Rheinland könnte ohne den lächerlichen Konflikt viel schöner sein und halten Sie sich bitte gut fest – die Lösung kommt. Sie wissen ja alle sowieso schon, warum dieser Konflikt Endstand, Düsseldorf hat die Schlacht von Worringen gewonnen und deswegen schlagen sie seitdem vor Freude Rad. Ich als Außenstehender und vor allem als völlig unbeteiligter, zugezogener Stuttgarter, kann zum Schluss kommen, dass die Rheinländer sehr nachtragend sind.
Die Düsseldorfer lieben ihre Kö und die Kölner ihren Dom, die Beiden haben wirklich sehr viele Gemeinsamkeiten. Wahrscheinlich existiert dieser Konflikt nur in den Köpfen der Rheinländer, aber nicht im Herzen. Ich bin ja auch nicht der einzige, der den Kindergeburtstag satt hat, es gibt viel wichtigere Konflikte zu lösen, zum Beispiel muss die Länge des Karnevalszuges bestimmt werden. Natürlich sollte man auch mal die Verkehrs Situation in NRW verbessern, aber das ist doch voll unwichtig, im Vergleich zum Karnevalszug.
Und jetzt die einzig wahre Lösung: Die zwei Städte liegen so nah aneinander, das gibt es nicht oft in Deutschland, man sollte das gut nutzen. Man könnte doch eine Riesen-Gemeinschaft gründen indem man die Städte zusammenlegt. Die „Rheinische Verbindung”, was für ein Name. Das hört sich doch hammerspannend an, oder?
Wenn der Plan aufgeht, könnten Erwachsene miteinander „Kölscher Altbier” genießen, ohne dumm angemacht zu werden. Die Düsseldorfer hätten einen schönen Dom und die Kölner einen Japanischen EKO Tempel. Man könnte auch die beiden Fußball Vereine zusammenlegen, den 1. FC Fortuna Düsöln. Na gut, den Namen können wir später auch noch verändern. Überlegen Sie es sich doch mal, es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Die Altstädte beider Städte sind auch sehr beeindruckend und vielseitig einsetzbar. Die beiden Orte ergänzen sich einfach wie von selbst, die Zusammenführung wäre bedenkenlos, ein kleines und kostengünstiges Kinderspiel.
In unserer Republik nutzen schon andere diesen Vorteil, zum Beispiel haben Leipzig und Halle einen gemeinsamen Flughafen. Wenn das im Osten geht, wird das bestimmt auch im Westen Deutschlands klappen. Das wurde ja auch irgendwie mit ihrem Geld bezahlt, apropos Solidaritätzuschlag. Wenn Sie alle noch etwas Geld zusammenkratzen, wird es auch im „bald seligen Rheinland“ klappen. Sie wollen es alle so, man kann es spüren. Springen Sie über ihren Schatten und besiegen sie diese ewige und unnütze Verfeindung.

Jan Herbst, 9.4, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Glosse – Neues Naherholungsgebiet auf der BER-Flughafen geplant

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde schon jetzt als der familienfreundlichste Flughafen Deutschlands ausgezeichnet. Der neue Flughafen der Hauptstadt soll bis 2017 so hergerichtet sein, dass die Öffentlichkeit endlich Zugang erhält.

Der Chef des Flughafens BER, Hartmut Mehdorn, hat sich zu diesem Termin durchgerungen, nachdem er intensive Beratungsgespräche mit den zuständigen Berliner Wahrsagerinnen geführt hatte. Mehdorn war erleichtert zu hören, dass die Eröffnung doch noch in diesem Jahrhundert stattfinden wird.
Endlich kommt die Berliner Wirtschaft in Schwung, da nun die Geschäfte und Restaurants am Flughafen in Betrieb genommen werden können und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die abgesackten Start- und Landebahnen können von den Kids als Motorcross-Strecken genutzt werden. Fastfoodketten wie McDonald’s und BurgerKing überlegen schon, kleine Filialen an den Start- und Landebahnen aufzustellen, damit die Teens ohne große Zeitverluste unmittelbar an der Crosstrecke mit Pommes und Getränken versorgt werden.
Die Rasenflächen zwischen den Landebahnen werden den sonnenhungrigen Berlinern, aber auch Touristen aus nah und fern mit Liegestühlen zur Verfügung gestellt, wo sie sich an der stillen Natur erfreuen können, wo kein Fluglärm und Kerosingestank stören.
Aufgrund der neuen Ausrichtung des BER plant Borchardt die Dependance seines Luxusrestaurants vom Innenbereich des Flughafengebäudes in den Openair-Bereich zu verlagern, so soll ein Champagner- und Flying Food Service in einem abgegrenzten Teil an der Hauptstartbahn für das Wohl anspruchsvoller Gäste sorgen.
Umweltschützer haben ebenfalls den hohen Freizeitwert des BER gelobt. Sogar seltene Regenwurmarten und zahlreiche Hasenfamilien wurden auf dem Ruinengelände entdeckt, sodass auch für die Allerkleinsten ein Streichelzoo zur Verfügung steht.
Zu Recht wurde der Hauptstadtflughafen als der familienfreundlichste Flughafen Deutschlands ausgezeichnet.

Andreas Preuschoff, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Interview – Silicon Valley Pionier: Kai Krause

Kai Krause (57) ist ein Programmierer, der in jungen Jahren mit wenig Geld und wenig Erfahrung ins Silicon Valley gegangen ist. Mit Erfolg wurde er erst später belohnt. Jetzt arbeitet Krause in Deutschland und hat noch mehr Ziele als je zuvor.

Warum sind Sie als Jugendlicher nach Silicon Valley gegangen?
Krause: Ich hatte früh Fernweh, war ab 14 jeden Sommer in Kanada und dann ab 16 in Paris und London. Mit meiner Freundin und dem besten Kumpel ging ich dann nach New York, San Francisco und L.A. Da war ich 19 – ein großes Abenteuer. Es war perfektes Timing: der allererste Computer Store der Welt hatte aufgemacht, Maschinen, die man alle längst vergessen hat, Imsai, Altair, Cromemco – Jahre vor dem ersten PC oder Mac. Es war eine faszinierende Vision: „Das ist die Zukunft. Alles wird sich ändern“. Im „Homebrew Computer Club“ saßen so geeky Jungs wie Steve Jobs und Bill Gates. Wir lernten Programmieren autodidaktisch und bald hatten wir die erste Firma gegründet, mit einem „Paint“ Programm und 3D Charts ziemliche Wellen gemacht, 1982. Wunderbare Jahre.
Wann hatten Sie Ihren ersten großen Erfolg?
Krause: Erst war es Musik – ich hatte mir 1971 statt eines „Abitur-Autos” einen der ersten großen Synthesizer gekauft, für 14.000 Mark. Alle dachten: „Der spinnt doch”, aber später in Hollywood haben sie mich gerne als Spezialisten gebucht. Von da kam ich zur Computer Grafik und so richtig ging es 1992 los. Die Firma wuchs rasant, ging 1995 an die Börse, mit einigen Hundert Angestellten, Büros in Tokyo, Irland und Santa Barbara. Wir hatten ein Haus in den Malibu-Bergen und alle Träume wahrgemacht. Aber man muss auch aufpassen – der Drang nach Erfolg und Geld kann einen auffressen. Ich wollte kein Manager sein, sondern ein Forscher.
Warum sind Sie wieder nach Deutschland gekommen?
Krause: Nach 27 Jahren in der Ferne habe ich mich wieder neu verliebt – in die Sprache und die Tiefe, dazu in ein Kölsches Mädsche und in eine kleine 1000 Jahre alte Rheinburg. Bis tief in die Nacht schreibe ich, designe, erfinde, verknüpfe – aber bisher leise, ohne Presse. Eine kleine App, „Frax” mit Echtzeit Fraktalen, habe ich „rausgelassen”. Ein „Literatur-Explorer” ist fast fertig.
Ihr Leben inspiriert Jugendliche, etwas zu programmieren. Haben Sie Tipps?
Krause: In Deutschland zögert man gern, wartet erstmal ab. Man muss einfach auch etwas wagen! Gerade in jungen Jahren sollte man viel öfter Dinge einfach mal versuchen, egal ob es gleich ein Riesenerfolg wird. Jeder sollte das suchen, was ihn inspiriert – das ist dann die Energiequelle, um dran zu bleiben, voll engagiert, denn die Hürden sind endlos. So viel ist machbar, ein Traum! Man muss etwas Gutes bauen, richtigen Wert schaffen, das zahlt sich letztlich immer aus. Um anzufangen… fange an!
Welche Ziele haben Sie noch?
Krause: Mehr denn je! Aber solche großen Fragen kann man nicht wirklich mal eben in einem halben Satz abtun.

Kelvin Neumetzler, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Was halten Sie von Jugendlichen heutzutage? – “Unhöflich” und “unvernünftig” – was kommt noch?

Diese Frage habe ich mehreren Erwachsenen in Düsseldorf gestellt. Die Antwort schien bei den meisten dieselbe zu sein. „Naja, momentan nicht viel.”

„Was meinst du denn?” Dies wurde ich nicht oft gefragt, aber wenn, dann wusste ich selber nicht genau, was ich von meiner Generation halten soll. Manche Jugendliche benehmen sich nämlich tatsächlich lächerlich, vom Aussehen mal abgesehen. „Die sehen ja aus, wie die vom Militär, sehen alle gleich aus mit ihren Uniformen.” Dies waren die Worte einer älteren Frau. Ich gebe zu, dass die meisten Jugendlichen heutzutage wirklich gleich aussehen mit ihren Uggs, Abercrombie Hoodies etc., aber war das nicht schon immer so? Soweit ich weiß, gab es doch immer irgendwelche Phasen, zum Beispiel Punks, Rocker, Hooligans, Emos und die Hippie-Phase. Da sahen doch auch alle gleich aus. Wieso werden wir dann jetzt auf einmal mit dem Militär verglichen?
„Waren die Jugendlichen früher auch so wie heute?”, fragte ich wieder eine andere Dame Mitte 40. „Wie? Unverschämt? Laut? Ungebildet?” Dies ist scheinbar das Bild von einem heutigen Jugendlichen, aber sind wirklich alle so? Ich bin 14 Jahre alt und ich denke nicht, dass ich unverschämt, laut und ungebildet bin. „Denken Sie das auch von mir”, fragte ich die Frau mit einem frechen Lächeln im Gesicht. „Nein also… Ich kenne dich ja nicht.” Und genau das ist der springende Punkt. Erwachsene denken oft, sie würden wissen, wie Jugendliche sind, aber wir sind alle verschieden. Auch wenn wir in unseren ,,Uniformen” alle gleich aussehen, heißt es nicht, dass wir alle gleich denken und handeln!
,,Unvernünftig” – noch ein Wort mit der Vorsilbe „un-”. Wieder denke ich mir, das ist doch Quatsch. Natürlich kann ich das nicht sagen, denn dann bin ich wieder ,,unverschämt” und an der Haltestelle stehend kann ich ja nicht laut werden. Ich versuche, mich zu rechtfertigen ohne unverschämt oder unerzogen zu wirken.“Denken Sie wirklich, dass alle, wirklich alle, Jugendlichen unvernünftig sind?” Ich muss zugeben, im Nachhinein erkenne ich, dass diese Frage eventuell ein wenig unverschämt war, aber ich habe nur versucht, mich selbst und die „Vernünftigen” meiner Generation zu verteidigen.“Also, mein Sohn war ja ganz anders als du.” „Als ich?” „Guck mal, Kleines. Ich bin 83 Jahre alt. Ich habe schon viel gesehen. In den letzten 40 Jahren oder 50 Jahren. Da hat sich sehr viel verändert! Du hast doch bestimmt ein mobiles Telefon, also das ohne Tasten, oder woher kommen diese baumelnden Dinger da an deinem Hals?” „Ja, ich habe eins, aber das hat doch nichts mit Unverschämtheit zu tun, oder?” „Nein, nur die Dinger hat ja heute jeder. Also zurück zu meinem Sohn. Er war immer abgeschieden und war ganz anders als die lauten Rapper mit den umgedrehten Kappen. Er hat jetzt einen Doktortitel! Was hast du, junge Dame, schon erreicht?”
Ganz ehrlich, diese Frage fand ich unverschämt, deswegen beantwortete ich sie nicht, sondern verabschiedete mich höflich, um bloß nicht ihrem Un-Bild einer Jugendlichen zu entsprechen und stieg in den Bus ein.

Lina Kraftsoff, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Das Ruhrgebiet, der Phönix aus der Asche – Komm zur Ruhr

Das Ruhrgebiet, das stählerne Herz Deutschlands. Einst voller Zechen und Stahlwerke und industrielles Zentrum Europas. Auch heute leben hier noch über fünf Millionen Menschen.

Doch der Stukturwandel hat den Ruhrgebietsstädten schwer zugesetzt. Essen, Dortmund, Duisburg und Co. ersticken unter hohen Schuldenbergen. Die Zechen sind kalt und treiben kein Geld mehr in die Kassen. Aus den guten alten Zeiten bleiben viele ungenutzte Gebäude und Grundstücke, aus denen die Städte neue Attraktionen bauen.

Ein beeindruckendes Beispiel für diese Art von neuen Entwicklungen ist der Dortmunder Phönix See. Für die Entwicklung wurde ein altes Gelände des Stahlwerkes Hermanns Hütte im Betriebsteil Phönix Ost, welcher im Dortmunder Stadtteil Hörde liegt, geflutet. Der fertige See hat eine Länge von 1230 Metern und ist maximal 301 Meter breit. Er hat eine maximale Tiefe von 4,6 Metern und 600.000 Liter Fassungsvermögen. Rund um das Ufer des Sees finden zahlreiche Neuentwicklungen statt. Es werden etwa 1200 neue Wohnungen gebaut und an der 3,2 Kilometer langen Uferpromenade sollen durch Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und Bürokomplexe bis zu 5000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Nach über 100 Jahren industrieller Nutzung steigt wie ein Phönix aus der Asche ein modernes Wohngebiet.

Die Zeche Zollverein ist eine Zeche im Norden Essens, brachte sie einst das Schwarze Gold ans Tageslicht, sind nun schon seit 1989 die Pforten geschlossen. Nach der Stilllegung der 1851 eröffneten Zeche kaufte das Land Nordrhein-Westfalen das Gebäude der Ruhrkohle AG ab. Nach langer Restaurierung öffnete die Zeche 1999 wieder ihre Tore. Obwohl sie schon vor Schließung unter Denkmalschutz stand, gehört sie seit dem 14. Dezember 2001 auch zum UNESCO Weltkulturerbe. Heutzutage fördert die Zeche jedoch nichts mehr zu Tage. Sie ist ein Denkmal der Europäischen Industriekultur und beherbergt heute das Ruhr Museum, ein Museum über die Industrie im Ruhrgebiet wie zum Beispiel Zechen und Stahlwerke. Abgesehen davon finden in dem alten Gebäude auch zahlreiche Ausstellungen und Events statt. Auf dem riesigen Gelände der Zeche gibt es außerdem ein Ruhr Besucherzentrum, den Denkmalpfad Zollverein, das Zollverein Casino, ein Restaurant im alten Niederdruckkompressorenhaus und auch das Café und Restaurant „die kokerei“, welches auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei liegt.

Wer denkt, dass man im Ruhrgebiet nur alte heruntergekommene Gebäude und schräge Leute findet, der hat bestimmt nie diese Seite des Kohlenpotts gesehen. Obwohl die elf Großstädte und vier Kreise des Ruhrgebiets schwer unter dem Strukturwandel leiden, sind doch alle einen Besuch wert. Von Dortmund über Bochum, Essen und Oberhausen bis Duisburg haben alle einzigartige Relikte der Industriekultur zu bieten. Von daher: Wer mal keine Lust auf die lästige Perfektion der Kö hat, „Ich mein ja nur, komm zur Ruhr.“ – Herbert Grönemeyer

Leonard Kosub, 9.5, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Was macht Helene Fischer nur mit Deutschland? – Helene Fischer: Einfach atemberaubend

Die Luft ist dünn, seitdem diese Frau ihr Unwesen treibt. Allen wird von ihr der Atem geraubt. Die, laut Jürgen Milski, „schönste Frau der Welt” hat ganz Deutschland in dem letzten Jahr gerade zu verzaubert.

Mit ganz Deutschland ist auch wirklich ganz Deutschland gemeint. Mütter drehen den Fernseher lauter, sobald Helene auf die Bühne kommt. Die Männer hingegen sehnen sich nach dem großen „Kino für uns zwei“ und für „Küsse auf der Haut so wie ein Liebes-Tattoo“. Sogar die Jugendlichen ziehen johlend und singend „durch die Straßen und die Clubs dieser Stadt”. Mit ihrem kürzlichen Auftritt bei der Sesamstraße zaubert sie sich auch schon in die kleinen Herzen der nächsten Generation, indem sie mit Ernie, Bert und Elmo das Weihnachtsfest feiert.
Doch trotzdem bleibt die Frage, was macht diese Frau nur so besonders? Was macht sie anders? Sind es die aufwändigen Auftritte mit zigtausend Lichtern und top Mode oder doch der einfache Refrain, den jeder nach dem ersten Hören schon singen kann. Man muss nur anfangen zu singen – und schon nehmen alle an dem Solo teil. Jeder weiß, welches Wort folgt, sobald man auch nur einen Satz des Schlagers zitiert. Ihr top Schlager „Atemlos” ist schon so berühmt geworden, dass man nicht einmal mehr in der Deutschklasse, damit angefangen kann es zu trällern, ohne sofort ermahnt zu werden, da jeder den gelungenen Ohrwurm schon viel zu oft gehört hat. Eines muss man diesem Lied aber doch lassen: Es ist verdammt einprägsam! Nein, es ist verdammt gut! Das Stück ist schon fast „Fehlerfrei“. Als Resultat ist ganz Deutschland „Atemlos”. Wir alle wurden „Einmal berührt – für immer verführt“ und es scheint als bliebe sie „Von hier bis unendlich“. Helene, du bist ein „Phänomen“, „Du hast mein Herz berührt“!

Carlos Beaujean, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Ne, hab‘ Hausaufgaben – Hast du Zeit mit mir was zu unternehmen?

Schüler in Düsseldorf sitzen pro Tag durchschnittlich 2,5 Stunden an ihren Hausaufgaben, ohne dass sie wirklich etwas dabei lernen. Das hat die Umfrage des Autors bei circa 20 Neuntklässlern an verschiedenen Düsseldorfer Gesamtschulen und Gymnasien ergeben.

Hausaufgaben sind unbeliebt, dies ist keine Neuigkeit. Jeden Tag stundenlang zu Hause sitzen und arbeiten, arbeiten, arbeiten. Oft so lange, dass man keine Freizeit mehr hat. Eigentlich sollte ein Schüler nach der Schule doch etwas Freizeit haben, um einfach mal zu „chillen” oder sich mit Freunden zu treffen, nur dann stehen die Hausaufgaben im Weg. Hausaufgaben sollten den Schülern beim Lernen helfen, doch die Umfrage zeigt, dass Schüler Hausaufgaben nur selten als hilfreich und eher als eine zusätzliche Belastung sehen.
Diese Umfrage befragte Schüler, wie lange sie im Durchschnitt an ihren Hausaufgaben sitzen, was sie über Hausaufgaben denken und ob sie Hausaufgaben als sinnvoll betrachten. Das Ergebnis zeigt, dass 75 Prozent der befragen Schüler und Schülerinnen durchschnittlich zwischen zwei und drei Stunden pro Tag nach der Schule an Hausaufgaben arbeiten, viele davon, ohne dass sie wirklich das Gefühl haben, etwas dabei zu lernen. Nur sechs Prozent gaben an, von den Hausaufgaben zu lernen, während die restlichen 94 Prozent der Meinung sind, Hausaufgaben seine nur beschränkt hilfreich. Jedoch fanden fast alle, nach einem langen Schultag sollte man das Recht haben, mal komplett abzuschalten und dann zu machen, was man will. Vor allem beklagen sich viele Schüler, sie wären nach der Schule viel zu müde, um noch stundenlang an Hausaufgaben zu arbeiten. Machen Hausaufgaben dann wirklich noch Sinn, wenn man nicht mehr konzentriert an den Aufgaben arbeiten kann?
Zahlreiche Schüler gaben an, sie würden durch Hausaufgaben unter „hohen Stress” geraten, da sie neben der Schule auch noch andere Aktivitäten betreiben, wie zum Beispiel Sport oder ein Instrument spielen, welches auch viel Zeit und Arbeit benötigt. Andererseits, ein Großteil der Befragten betrachtet Hausaufgaben, wenn sie in vernünftigem Umfang gegeben werden, als hilfreich, da sie dann die wichtigsten gelernten Informationen noch einmal zu Hause in Ruhe durchlesen können. Vor allem Übungsblätter vor Klassenarbeiten werden gerne angenommen, da sie „vor einem Test beim Lernen helfen”, so ein Schüler der ISD.
„Ja, Hausaufgaben sind zwar die Pest, jedoch wenn sie gezielt gegeben werden, können sie wirklich hilfreich sein”, so könnte man die Umfrage über Hausaufgaben zusammenfassen. Eigentlich sind Hausaufgaben hilfreich, nur heutzutage haben Schüler einfach viel zu viele, wodurch sie unter Zeitdruck geraten, der sie oft behindert, ihre Arbeit sorgfältig zu machen. Daher: „Lehrer, gebt bitte nur Hausaufgaben, wenn sie wirklich relevant und wichtig sind!”

Klaus Sonkin, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Es lebe der Sport – Löwen auf Kunstrasen

Bald ist es so weit, die ISD-Lions, der Sportverein der Internationalen Schule bekommt eine neue Sportanlage. Die Sportstätten am Nagelsweg werden umgebaut, um viele neue Möglichkeiten für die Mitglieder der ISD-Lions und ihre Gäste zu bieten.

Einige neue Möglichkeiten sind Leichtathletik, Rugby, Softball sowie auch Beachvolleyball. Diese Sportarten sind besonders bei Jugendlichen beliebt. Der Umbau wird eine Verbesserung und Weiterführung von allen angebotenen Sportarten der ISD ermöglichen. Es wird drei große Fußballplätze geben, wovon ein Platz aus Kunstrasen entstehen wird. Außerdem wird es zwei Bambini Plätze geben. Eine neue Laufbahn für 100- Meter-Sprints mit einer Weitsprunggrube am Ende wird eingerichtet. Neben der Laufbahn wird es ein Feld geben für viele verschiedene Zwecke und einen Beachvolleyballplatz, auf dem auch Beachsoccer gespielt werden kann. Neben dem Kunstrasenplatz ist eine Zuschauertribüne geplant. Die Erweiterung der Flutlichtanlage wird für die normalen Trainingszeiten auf zwei Plätzen sorgen auch durch den Winter.
Der Umbau ist nötig, weil die Lions keinen Kunstrasenplatz haben und nach Jahrzehnten die Anlage erneuert werden musste. Die Kosten für die Renovierung werden aufgeteilt zwischen der Stadt und der Schule.
Der Umbau wird voraussichtlich im Frühjahr und Sommer 2015 stattfinden, sodass mit einer Fertigstellung nach den Sommerferien gerechnet werden darf für die über 600 Mitglieder der ISD-Lions.
Der Manager und sportliche Leiter der ISD-Lions Frank Tschan verspricht sich von dem Umbau, dass die Lions für viele Sportler interessanter werden und die Mitgliederzahlen weiter steigen werden.

Sebastian Blomeyer, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Hilft Musik Schülern beim Lernen? Wahr oder Nicht? – Musik im Klassenzimmer

In vielen Klassen ist eine der ersten Fragen: ,,Können wir beim Arbeiten und beim Schreiben Musik hören?” 73 Schüler der Internationalen Schule in Düsseldorf, haben Anfang Dezember durch elektronische Umfragen ihre Meinung zum Thema, „Musik beim Lernen”, mitgeteilt. Es gibt verschiedene Meinungen zu dem Thema, da Musik helfen und ablenken kann.

Aus den 73 befragten Schülern im Alter zwischen 12 und 18 Jahren fanden 69, dass Musik ihnen beim Lernen hilft. Sie meinten auch, dass Musik hilft, sich leichter auf die Arbeit zu konzentrieren, weil sie andere Geräusche ausblenden und es nicht das Bedürfnis gibt zu reden. Außerdem finden 70 Prozent, dass die Arbeit mit Musik mehr Spaß macht.
Aber 60 Prozent der befragten Schüler meinen, dass Musik einerseits das Arbeiten leichter und witziger macht, aber Musik sie andererseits auch von der Arbeit abhält. Hauptsächlich, weil sie andauerend die Musiktitel wechseln wollen.
Die meisten Schüler hören während des Arbeitens am liebsten Pop Musik, gefolgt von Hip Hop. Laut Experte Glen Schellenberg hilft jede Art Musik gleich gut, da sie die Gehirnfunktionen anregt. Andere Experten meinen das Gegenteil. Professor Nick Perham sagt, dass Musik unser Kurzzeitgedächtnis behindert und uns das Lernen erschwert.
Die Fächer, in denen Schüler Musik am hilfreichsten fanden, waren Kunst und Musik. Gefolgt von Humanities, welches Erdkunde und Geschichte beinhaltet. Diese Information entspricht der Meinung des Experten Professor Levitin, da Musik der Kreativität hilft und es aber schwerer macht, Sprachen zu lernen.
Insgesamt kommt es auf jede einzelne Person an, da jeder anders lernt. Manche lernen besser mit Musik, da es ihr Konzentrationsvermögen und Arbeitsvermögen verbessert, während Musik für andere genau das Gegenteil bewirkt.

Emilia Cloppenburg, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf