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Erneutes Duell der beiden Politiker? US-Wahlen 2024

Von Ronja Welbers, Klasse 8a, St.-Bernhard-Gymnasium 

Treten Donald Trump und Joe Biden bei der US-Wahl 2024 noch einmal gegeneinander an – wer gewinnt dieses Mal das Rennen und womit werben die Rivalen im Jahr 2024?

Trumps Kandidatur und seine Wahlpropaganda
Seit der Bekanntgabe des letzten Wahlergebnisses im Jahr 2020 war so gut wie klar, dass der von 2017 bis 2021 amtierende Präsident Donald Trump (77) erneut versuchen wird zu kandidieren. Dies ist bereits seine dritte Präsidentschaftskandidatur. Mit polarisierenden Worten und dem Spruch: „Make America Great Again“, hatte Trump bereits 2016 die Wahl gewinnen können. 2024 ist Donald Trump noch brutaler in seiner Rhetorik und kompromissloser in seiner politischen Agenda.

Trumps Pläne für eine neue Regierungszeit sind unter anderem der Weiterbau an der Grenzmauer zu Mexiko und ein weitreichender Eiwanderungsstopp, der auch legale Einwanderer betreffen würde. Zudem gab Trumps früherer Verteidigungsminister Mark Esper bekannt, dass Trump sehr wahrscheinlich einige amerikanische Truppen aus verbündeten Nationen abziehen wird, beginnend mit Deutschland. Außerdem, so Esper, wird Trump versuchen, die USA aus der Nato herauszulösen.

Einige Zeit lang wurde versucht die Kandidatur des ehemaligen Präsidenten zu verhindern, jedoch waren die Bemühen erfolglos. Da die Parteibasis ihn trotz Skandale und juristischer Probleme weiter unterstützt. Am 15.11.2022 kündigte Trump endgültig seine Teilnahme an. Andere Kandidaten der Republikaner, wie beispielsweise Nikki Hayley, sind nach und nach aus der Wahl ausgestiegen.

Joe Biden – Bleibt er Präsident?
Nun stellt sich jedoch die Frage, wer für die demokratische Partei bei den Präsidentschaftswahlen 2024 antritt. Wie bei vielen anderen Wahlen wird sich auch hier der amtierende Präsident Joe Biden erneut zur Wahl stellen, er ist 80 Jahre alt und damit der älteste US-Präsident. Ende April 2023 gab er seine erneute Kandidatur bekannt.  Sein Wahlkampf beruht hauptsächlich auf der Minimierung des Klimawandels und der Erweiterung der Menschenrechte in den USA.  Joe Biden bekam viel Kritik für seine Kandidatur in hohem Alter, setzte sich dennoch bei den Demokraten durch.

Vorwahlen und Umfrageergebnisse
Nun steht es fest: Es wird zu einer Neuauflage des Duells zwischen Joe Biden und Donald Trump kommen. Das letzte Mal standen sich die beiden im Jahr 2020 gegenüber. Wie die Auszählung damals endete, ist in die Geschichtsbücher eingegangen: Nach einer aufgeladenen Rede von Donald Trump kam es am 6. Januar 2021 zum Sturm auf das US-Kapitol. Fünf Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Aktuellen Umfrageergebnissen vom 3. Mai zu Folge führt Donald Trump mit 46 Prozent vor Joe Biden, der 44,9 Prozent der Stimmen erhalten hat. Am 5. November 2024 ist es so weit und die Amerikaner und Amerikanerinnen wählen ihren 47. Präsidenten. Diese Wahl wird die Welt nachhaltig verändern. Am 6. Januar 2025 folgt traditionell die Stimmauszählung im Kongress. Der „Inauguration Day“, der Tag der Amtseinführung des Präsidenten, ist schließlich am 20. Januar 2025.

Fazit
Viele Politikerinnen und Politiker in Europa und der ganzen Welt machen sich Sorgen um den Ausgang der US-Wahlen. Doch nicht nur sie bangen um das Ergebnis, auch die Bevölkerung ist unsicher. Alle Hoffnung lastet nun auf den Wahlberechtigten in den USA. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Waffenmissbrauch in den USA

Von Maximilian König, Klasse 9, International School of  Düsseldorf

In den USA haben in den letzten Jahren vermehrt Taten mit privatem Schusswaffenmissbrauch, wie z.B. Schulmassaker und Massenschießereien, zugenommen. Genauer betrachtet waren die Vereinigten Staaten auf dem besten Weg, einen neuen Rekord für Massenschießereien in einem Jahr aufzustellen. Insgesamt waren es 647 Massenschießereien. Dies bedeutet, dass zum jetzigen Zeitpunkt das vergangene Jahr 2022 das zweitbetroffenste Jahr für Waffengewalt ist. Das Jahr mit den meisten Delikten war das Jahr 2013, mit einer Anzahl von 690 Massenschießereien.

Darüber hinaus hat die Gesamtzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit privatem Waffenmissbrauch in diesem Jahr rund 44.100 Menschen betroffen, darunter 391 Kinder im Alter von 0 bis 11 Jahren und 2.225 Teenager im Alter von 12 bis 17 Jahren. Um etwas in Zukunft zu ändern und Delikte dieser Art zu minimieren, sind die USA dabei, Gesetze zu reformieren und neu anzupassen. Zudem haben sie ein besonderes Augenmerk auf die Schulen, da die steigende Anzahl an Schulmassakern zu ernsten Problemen geführt haben. Hier laufen intensive Diskussionen über den privaten Gebrauch von Schusswaffen, Anpassung der Gesetze, psychische Gesundheit und Schulsicherheit. Leider ist es sehr schwierig, Gesetze flächendeckend zu ändern bzw. anzupassen, da jeder Staat seine eigene Führungskraft hat und somit seine eigenen Gesetze machen kann.

Ein trauriges Beispiel eines privaten Schusswaffengebrauchs aus dem letzten Jahr war, als ein Walmart-Manager in Virginia, der kurz vor einem Routine-Meeting war, seine Pistole zog. Er erschoss sechs Menschen, Angestellte und Kund:innen, und verletzte viele weitere. Am Ende erschoss er sich selbst. Diese und all die vorangegangenen Schießereien schockierten das Land und erweckten viele Diskussionen von Bürger:innen und Politiker:innen. Viele sind der Meinung, dass dringend etwas geändert werden muss. Leider ist seitdem nicht etwas passiert, was sehr viele Menschen wütend macht. Die Schießereien bzw. die Gewalt mit privatem Schusswaffengebrauch gehen weiter und man stellt sich immer wieder die Frage: „Wann wird Amerika endlich aufwachen und wirklich etwas ändern?“