Glück und Unglück sind relativ – Die Sache mit dem Glück

„Wow, Du hast aber Glück!“ Ein Satz, den jeder schon einmal gehört hat. Sei es wegen eines gesunden Neugeborenen oder wegen des tollen Hauses mit Blick aufs Meer. Doch was ist Glück überhaupt?

Ist es Glück, wenn man befördert wurde, doch das Aus der Partnerschaft deshalb schon absehbar ist? Oder etwa, wenn man ein gesundes Kind bekommen hat, doch der Gerichtsvollzieher schon auf der Schwelle steht?

Ich glaube, Glück sieht jeder anders. Ein Obdachloser ist zum Beispiel glücklich, wenn er einen trockenen Platz zum Schlafen hat. Eine Arbeitssuchende, wenn sie einen Job findet. Und ein kleines Mädchen, wenn es eingeschult wird.

Doch kann das auch noch Glück sein, wenn der warme Ort eine Polizei-Station ist oder der neue Arbeitgeber ein „richtiges Schwein“?

Und wie empfinden die Stars, die alles haben, eigentlich Glück? Ich denke, dieses Glücksgefühl ist eine Hilfe für alle Menschen. Es lässt dich kurz dein Leid und deine Sorgen vergessen und vernichtet alle bösen Gedanken – sei es wegen eines Gerichtsvollziehers, eines kranken Kindes oder der bevorstehenden Scheidung.

Ich würde sagen, ohne Glück säßen wir alle deprimiert zu Hause, ohne je die Hoffnung auf eine Ausbildung oder eine andere Sache zu haben. Wir würden unser langweiliges Leben leben, ohne je zu versuchen, aus diesem Gefängnis auszubrechen. Doch da man ja manchmal Glück haben kann, wird mein Vater wohl morgen wieder Lotto spielen, denn wer weiß schon, ob er nicht einfach bei der nächsten Ziehung Glück hat.

Annkathrin Hartung

Annkathrin Hartung, Mettmann, Städt. Realschule, Goethestr.

Der Trend aus den Niederlanden: – Jumping all over the world

Der wohl bekannteste Jumper Patrick Mantizz machte den Anfang. Er stellte ein Video ins Internet, wo er und seine Freunde jumpen. Danach wurde das Video oft angeklickt und an Freunde weitergeschickt. So verbreitete sich der Jumpstyle rasant.

Am bekanntesten ist es in Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden und seit ein paar Jahren auch in Deutschland.

Jumpstyle wird auf eine Art Tecno getanzt, dabei kann man Solo, im Duo oder in ganzen Gruppen tanzen. In den Niederlanden, dem Heimatland des Jumpstyles, gibt es große Wettbewerbe im Jumpen. Dort kann man viele Jumper und Jumpcrews treffen, die aus 10-15 Leuten bestehen können. Einige bieten Workshops an, durch die man leicht Jumpstyletricks wie den TickTock oder den RLC lernen kann. Diese sind Kobinationen aus Sprüngen nach vorne, hinten, rechts und links bei denen man abwechselnd auf dem rechten oder linken Bein steht. Auf Dauer dies anstrengend, aber Übung macht den Meister.

Nathalie W., Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Die Bayarena wird Deutschlands modernstes Stadion – Das neue Schmuckkästchen der 1. Bundesliga

Schon seit Ende 2007 ist die Firmengruppe „Max Bögl “ damit beschäftigt, das neue Schmuckkästchen der 1. Bundesliga zu erstellen. Doch es wird vorraussichtlich noch bis Sommer 2009 dauern.

Die alte Bayarena wird auf ungefähr 31.000 Pllätze ausgebaut und modernisiert. Es wurde viel diskutiert, ob man neue Sitze in das Stadion einbauen lassen soll, da die Erweiterung umgerechnet 7.500 € kostet.

Doch entschieden wurde: die vorher grünen ungemütlichen Sitze werden rausgeschmissen und nun werden sie zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in den Vereinsfarben glänzen.

Die Grundfarbe wird jedoch Rot sein, wobei auf der Osttribüne einzelne Sitze in Schwarz den Schriftzug Bayer 04 bilden werden. Doch nicht nur die Tribünen werden erweitert, sondern die neue Arena bekommt auch noch ein neues Dach. Das neue Dach erinnert an die „Commerzbank-Arena“ in Frankfurt, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass dies die gleiche Firmengruppe gebaut hat. Genau wie die bekannte „Allianz-Arena“ in München und das „Rhein-Energie-Stadion“ in Köln.

Das neue Dach wird eine riesengroße kreis- und zeltförmige Dachkonstruktion, für die mehr als 2.800 Tonnen Stahl benötigt wurden. Das Dach wird extra einen Durchmesser von über 200 Meter haben, sodass es an den Seiten über die Tribünen hinausragt und somit die Zuschauer vor Regen schützt. Eventuell wird auf dem Dach ein großes Bayer-Kreuz mit über 2000 Transparenten Leuchtioden gebaut.

Durch die Erweiterung der Tribünen ergibt sich mehr Platz für Team- und Physiobereich, der wird nämlich auf 2.600 qm² vergrößert. Doch bei diesen Preisen wundert es niemanden, dass das Bayerkreuz aus Geldmangel eventuell nicht montiert werden kann. Der Umbau kostet insgesamt 70 Mio. Euro.

Stefan Dreyer, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Viele Erneuerungen auf dem Markt – Haben Brettspiele ausgespielt?

Die Spiele der letzten Generation versuchen der Zeit nachzueifern und Medien miteinzubeziehen, wobei der Fernseher eine sehr große Rolle spielt.

Beispielsweise bei Cluedo, wo man verdeckte Hinweise sprachlich von den Charaktern übermittelt bekommt. Bei anderen Spielen wird auf Komfortablität gesetzt, indem es komplett auf Medien wie Computer oder Handy gespielt wird – also ohne altmodisches Brett oder Karten.

Beste Beispiele dafür sind Poker oder Schach. Poker wird in riesiegen Onlineforen gespielt, ganz bequem und ohne Mühe, aber dafür meistens alleine, sodass der Name „Gesellschaftsspiele“ teilweise sogar nicht mehr zutrifft.

Bei einer Umfrage unter Schülern stellte sich ein eher unerwartetes Ergebnis heraus. Fast 50% der Befragten meinten, dass die erneuerten Brettspiele ihrer „Basis“ nicht nacheifern können oder es ihnen egal wäre, weil sie sich selten mit Brettspielen beschäftigen. Verwunderlich ist, dass fast keiner die Erweiterungen bevorzugt.

Nun stellt sich die Frage, warum die neumodischen Spiele trotz Einbeziehung der Medien ihren Vorgängern nicht das Wasser reichen können?

Tim Bothe, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Chatroom-Gefahren: – Jugendliche im Internet

Fast jeder Jugendliche hat heutzutage einen “Chat-Account“. Doch es sind nicht immer nur Freunde, mit denen man dort schreibt.

Leider nutzen viele pädophil veranlagte die Chatrooms, um leicht an Kinder heran zu kommen. Die Zielgruppe dieser Leute sind Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 16. Sie haben es meist leicht, da Kinder häufig private Informationen preisgeben, ohne den anderen überhaupt zu kennen.

Typische Themen Pädophiler sind z.B. sexuelle Erfahrungen, Bilder, Videos und Treffen. Trotz diesen bekannten Gefahren interesieren sich Eltern kaum dafür, wenn ihr Kind im Chatroom ist und mit wem es worüber schreibt.

Einige Jugendliche treffen sich sogar mit Chatbekanntschaften, ohne dass die Eltern davon wissen. Doch was kann man als Elternteil dagegen tun? Als erstes sollte man mit dem Kind über die Gefahren reden und ihnen klar machen, dass sie auf keinen Fall persönliche Daten preisgeben sollen, besonders nicht an Fremde.

Dann sollte man sich selber ein Bild des Chatrooms machen, oder den Chat gemeinsam mit dem Kind besuchen. Bedenkliche Chatrooms sollte man an Beschwerdestellen melden.

Dominic Spohr, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Sinnlose Musiktexte: – Niveaulos oder einfach modern?

Musik spielt in der heutigen Zeit eine ziemlich große Rolle. Auf dem Nachhauseweg, im Auto, in Geschäften oder im Fitness-Studio, überall hört man Musik.

Doch statt gefühlvollen Songtexten findet man in den aktuellen Charts hauptsächlich sinnloses Gelaber.

Britney Spears vergleicht intime Erlebnisse mit einem Zirkus, wo sie uns doch noch vor ein paar Jahren erzählt hat, sie wäre kein Mädchen, aber auch noch keine Frau. Sinnlose Texte sind eben immer mehr gefragt.

In einer Umfrage gaben einige Jugendliche sogar an, diese Texte gut zu finden. Ein paar waren jedoch negativ überrascht, als ihnen gesagt wurde, worum es in ihrem Lieblingslied überhaupt geht.

Ausserdem ist aufgefallen, dass die meisten Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren den Text ihres Lieblingsliedes überhaupt nicht oder kaum kannten. Im Gegensatz zu den Mädchen im selben Alter, denn die kannten ihr Lieblingslied ziemlich genau!

Eine aussergewöhnliche Überraschung war, dass fast alle Erwachsenen über 30 Jahren gegen diese vulgäre Sprache sind, aber eine ältere Dame meinte: „Jede Zeit hat ihre Ausdrucksweise!“.

Allerdings! Doch muss es sein, dass Bushido und Co. solch fragwürdige Lieder schreiben? Immerhin wird davon die Jugend geprägt!

Alina Appenrodt, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Casting-Show: – DSDS – Ein Sprungbrett für die große Karriere?

6 Uhr, der Wecker klingelt. Ein Tag wie jeder andere, aufstehen, frühstücken, Zeitung lesen und danach zur Arbeit oder Schule gehen.

Doch wie würde das Leben als Superstar aussehen?

Das dachten sich viele Menschen in ganz Deutschland und wollten diesem Traum nachgehen. 2002 wurde ihnen die erste Chance dazu geboten – Deutschland sucht den Superstar! Mehrere 1000 Menschen, mit oder auch ohne Talent, bewarben sich für ein neues Leben. Schon nach ein paar Monaten folgte der erste Gewinner Alexander Klaws.

Doch die Karriere schien nur nach wenigen Monaten schon ein Ende zu nehmen. So erging es auch den vier darauf folgenden Gewinnern: Elli Erl, Tobias Regner, Mark Medlock und Thomas Godoj. Einer Umfrage zu Folge sehen die Leute keine große Karriere-Chance bei DSDS.

Doch warum gibt es dann jedes Jahr um die 30.000 Bewerber? Zum größten Teil sind es perspektivlose Arbeitslose oder Teenager mit einem Kindheitstraum dem sie nachgehen wollen. In wenigen Monaten könnte sich ihr Leben komplett verändern – sie wären beliebt, hätten tausende von Fans und bräuchten sich keine Sorgen mehr über Geld zu machen – genau das reizt die vielen Menschen.

Doch die Ernüchterung folgt sogleich! Schon beim Casting führen die derben Sprüche von Dieter Bohlen und Co. zu vielen Tränen. Es folgt Stress und kaum Privatleben. Der große Presserummel hat viele Stars schon in den Wahnsinn getrieben. Dieser Sache sollten sich die Castingbewerber bewusst sein. Doch sein wir mal ehrlich: Wer fände ein Leben als Star nicht toll, man muss sich nur selbst treu bleiben.

Natalie S., Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Schuldenfalle Handy: – Mythos oder Wirklichkeit?

Sendungen über Schuldenberater boomen seit einiger Zeit in diversen Fernsehsendern. Immer ist auch vom Handy als einer Ursache für den finanziellen Ruin junger Menschen die Rede. Die Schülerreporterin Nadine Keil von der Wilhelmine-Fliedner-Realschule hat in einem VODAFONE-Shop nachgefragt.

Viele Jugendliche geraten über das Handy bereits in sehr jungen Jahren in eine Schuldenfalle die – sofern die Schulden nicht von den Eltern beglichen werden können – eine starke Beeinträchtigung des späteren Lebens darstellen könnte.

Chris Conrad (25), Mitarbeiter in einem Haaner VODAFONE- Geschäft, beantwortete in einem Gespräch verschiedene Fragen zum Thema Handyschulden bei Jugendlichen. Er erklärte, dass Jugendliche unter 18 keine Verträge abschließen dürfen, sondern dass die Eltern diese Handyverträge unterzeichnen müssen. Außerdem erklärte er noch, dass beim Abschluss dieser Verträge keine Informationen über Risiken gegeben werden.

Häufig ist den Jugendlichen nicht klar, dass sie ein Abonnement kaufen, wenn sie sich einen einzelnen Klingelton herunterladen wollen, gleiches gilt für Videos und Spiele. So kommen häufig Kosten von mindestens 5€, manchmal sogar bis zu 40€ monatlich, zu der normalen Handyrechnung dazu.

Daher sollten die Eltern auf folgendes achten: Möchte das Kind ein Handy haben, sollte zunächst geklärt werden, wofür es das Handy benötigt. Auch, wenn die Gesprächskosten günstiger sind, sollte von einem Vertrag abgesehen und stattdessen ein PrePaid Handy angeschafft werden. Hier können die Jugendlichen nicht mehr Geld vertelefonieren, als sie zuvor auf das Gerät geladen haben.

Bei einer Schülerbefragung gaben alle Schüler (zwischen 13 und 15) übereinstimmend an, Handybesitzer mit PrePaidkarten zu sein, damit noch nie Schulden gemacht zu haben und mit dem System sehr zufrieden zu sein. Außerdem gaben alle an, noch nie Spiele, Klingeltöne oder Videos runtergeladen zu haben. Die Ausgaben, die die befragten Schüler monatlich haben, schwankten jedoch nach ihren Angaben zwischen 5€ und 15€.

Im Allgemeinen fällt auf, dass das Handy erst dann zur Schuldenfalle für Jugendliche wird, wenn es keine Möglichkeit der Kostenkontrolle gibt. Für Benutzer von PrePaid Handys ist die „Schuldenfalle Handy“ daher eher als Mythos zu betrachten. Wird das Handy zur Schuldenfalle, finden Betroffene bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen Hilfe.

Nadine Keil, Hilden, Wilhelmine-Fliedner-Schule

„Spickmich“ –(k)ein Problem? – Meinungen zur Internetseite

Vor einigen Tagen führten Schüler der Wilhelmine Fliedner Schule im Fach Sozialwissenschaften eine Umfrage durch. Thema war dabei die Internet-Seite „Spickmich“.

RP-Schülerreporter Tim Kastell berichtet: Bei „Spickmich“ können – inzwischen mit höchst richterlicher Genehmigung – Schüler ihre Lehrer im Internetforum benoten. Das Schulministerium NRW hält es für eine ausgesprochene natürliche Sache, dass Schülerinnen und Schüler sich über ihre Ansichten zu Lehrern und Lehrerinnen auszutauschen. Das Ministerium zeigte lediglich ein gewisses Unbehagen darüber, wenn als Medium das Internet genutzt wird. Empfehlenswert sei ebenfalls an der Schule eine Rückmeldekultur einzurichten, die den angstfreien Austausch über die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer in einer Weise ermöglicht, die deren Persönlichkeitsrechte wahrt.

Die Befragungen einer Lehrerin ergab folgendes: Sie fand die Seite „Spickmich“ prinzipiell nicht schlecht, fand aber eine namentliche Kennzeichnung notwendig. Die Beurteilungen sollten differenziert und nicht zu allgemein gültig sein.

Die Befragungen eines Schülers und einer Schülerin aus der Klassenstufe 8 ergab folgendes: der Schüler erachtete es für gut, dass nicht nur die Lehrer die Kinder bewerten können, sondern auch umgekehrt. Er betonte, dass eine ehrliche Bewertung der Lehrer und Lehrerinnen notwendig sei, er erklärte weiterhin, dass auch er bereit ist sich auf einer solchen Seite bewerten zu lassen.

Die Schülerin bewertete die „Spickmich-Seite“ ebenfalls sehr positiv. Sie dient vor allem der Funktion des Abreagierens für Schüler. Im Übrigen hält die Jugendliche diese Einrichtung nicht nur für normal sondern auch für fair. Sie konnte nur teilweise bestätigen, dass sie die Lehrerinnen und Lehrer auch wirklich fair bewerten würde.

Insgesamt hat die Befragung ergeben, dass die „Spickmich- Seite“, gegen die es bei der Einführung heftige Widerstände gegeben hatte, inzwischen fast allgemein akzeptiert wird. Wichtig ist vor allem, dass die Bewertung in fairer Weise und unter Achtung der Persönlichkeit der Beurteilten durgeführt wird. Möglicherweise können auch Lehrer durch diese Seite kritisch über ihre eigene Notengebung nachdenken.

Tim Kastell, Hilden, Wilhelmine-Fliedner-Schule

Nur ein Mädchenthema ? – „Niemals ohne Kosmetik aus dem Haus“

Jugendliche im Nagelstudio, vor Kosmetikregalen und vor dem Unterricht noch mal schnell vor den Spiegel.

Ab der 7. Klasse trifft man nur noch selten Mädchen, die nicht das eine oder andere kosmetische Produkt benutzen.

Auch an der Wilhelmine-Fliedner-Realschule Hilden werden von vielen Mädchen Beauty Zeitschriften für eine wichtigste Alltagslektüre gehalten und die neusten Trends werden konsequent verfolgt.

Somit kommt es auch dazu, dass der passende Lidschatten zum Top ebenso viel Priorität hat wie die tägliche Nahrungsaufnahme. Make-up dient auch allerdings oft dazu etwas zu verstecken, wie unreine Haut, die in der Schulzeit weit verbreitet ist oder auch das mangelnde Selbstbewusstsein.

Jedoch macht es auch Spaß mit den Mädels zusammen zu hocken und neue Dinge auszuprobieren. Man hat immer einen passenden Gesprächsstoff sei es über den lang anhaltenden Kajal oder den „glossysten“ Lipgloss.

Die Erfahrung, gemeinsam mit den Freunden einen Drogeriemarkt zu überfallen und die neusten Kosmetikartikel zu ergattern, ist für die meisten Mädchen sehr wertvoll.

Da die meisten kosmetischen Produkte teuer sind, übertrifft der Preis sogar schon mal das Taschengeld.

Doch trotz des hohen Preises kaufen Mädchen gut und gerne für ihre Schönheit ein. Manuela D., 15, Schülerin der WFS: „Mir ist mein Aussehen wichtig, vor allem die Meinung anderer, dann ist es auch egal wie teuer die Kosmetik ist.“

Die Eltern sehen es nicht allzu gerne, wenn ihre Töchter das ganze Taschengeld in ihre Schönheit investieren, anstatt durch Sparen das Bewusstsein zu zeigen mit Geld umgehen zu können. Viele Eltern haben sicher auch nicht viel Verständnis, wenn die Töchter mit mehr als drei Lagen Schminke aus dem Haus gehen.

Ina H., Elternteil einer WFS Schülerin „Meine Tochter sieht oft so aus als wäre sie in einen Farbkasten gefallen“.

Andere Eltern sehen die bunten Gesichter ihrer Kinder eher als Experimentierphase, was es eigentlich auch ist.

Genauso differenziert verteilt sind die Aussichten unter den Lehrern.

Viele finden es unpassend mit „solch einer Kriegsbemalung“ so ein Lehrer der Wilhelmine-Fliedner-Realschule, in den Unterricht zu kommen und anderen wiederum ist es völlig egal, wie z.B. Fr. Knittel Deutschlehrerin an gleichen Schule „Ich achte nicht auf das Aussehen, da dies nichts mit ihren Leistungen zu tun hat, also beurteile ich alle meine Schüler gleich“.

Das wichtigste ist jedoch was die Jungs davon halten, denn zum größten Teil ist der ganze Aufwand ja genau für diese gedacht.

Die Jungs die aus einem Elternhaus kommen, wo das übereifrige Schminken nicht üblich ist, bevorzugen die Natürlichkeit eines Mädchens. Andere, die das von ihren älteren Schwestern gewöhnt sind, finden das auch bei anderen Mädels gut. Am Ende zählt nur, wie sich jeder selbst wohl fühlt, unabhängig von der Meinung der Anderen.

Laura Thännes, Hilden, Wilhelmine-Fliedner-Schule