Im Golfclub Hösel – Mein erstes Golfturnier

Es ist ein schöner, sonniger Samstag und mein erstes Golfturnier des „Golfclub-Hösel“ steht an. Vor zwei Jahren habe ich angefangen, Golf zu spielen. Diese Zeit habe ich im Jugendtraining verbracht, wo ich auch meine Platzreife gemacht habe, das heißt eine Prüfung, durch die man die Erlaubnis erlangt, auf dem 18-Bahnen-Platz zu spielen. Jetzt erlebe ich endlich mein allererstes Turnier.

Ich melde mich im Clubhaus an und erfahre meine Startzeit. Die Stimmung der circa 50 Teilnehmer auf dem ganzen Clubgelände ist angespannt. Ich versuche aber, mich davon nicht anstecken zu lassen und übe ich noch ein bischen auf der Driving Range, dem großen Übungsfeld. Dann ist es soweit!

Jetzt werde ich langsam doch etwas nervös, denn ich bin mit zwei sehr guten Golfern, die auch in einer der Clubmannschaften vom „GC-Hösel“ sind, in eine Gruppe eingeordnet worden. Da ich als letzter abschlagen werde, da die Reihenfolge der Abschläge immer geregelt ist, gucke ich erstmal zu, wie meine Mitspieler abschlagen. Zwei schöne Schläge.

Als ich dran bin, treffe ich den Ball nicht so gut, wie ich vielleicht könnte, schade. Am Ende der ersten Bahn bin ich nicht ganz zufrieden mit mir, aber nach und nach komm ich ins Spiel und verliere meine Nervosität, gewinne meine Ruhe zurück.

Bei der dritten Bahn bin ich schon ganz gut. Nach der Hälfte des Turniers, also 9 Bahnen, werde ich müde, trotzdem sind die letzten 4 Bahnen des Turniers noch mal richtig gut geworden. Jetzt gehe ich mit meinen Mitspielern, mit denen ich mich jetzt schon gut verstehe, zum Clubhaus zurück. Ich bestelle mir etwas zu trinken und warte auf die Siegerehrung.

Bei der Siegerehrung werden nach und nach alle Leute aufgerufen, die sich verbessert haben. Ich bin leider noch nicht dabei, weil es mein erstes Turnier war. Ich beschließe aber, mich beim nächsten Turnier zu verbessern. Am Abend lasse ich noch mal alles Revue passieren und bin froh, dass ich mein erstes Turnier hinter mich gebracht habe.

Hendrik Janke, Ratingen, Carl Friedr.v.weizäcker-Gym.

Ein Leben ohne Handy… Geht das? – Ein Selbstversuch

„Ein Handy ist einfach praktisch…Man muss doch immer erreichbar sein.“

So äußern sich zwei unserer Mitschülerinnen auf unsere Frage, warum ein Handy für sie wichtig ist.

Wie für diese beiden, ist wohl für die meisten Menschen ein Leben ohne Handy unvorstellbar. Besonders für Teenager wäre es ein Grauen. Überall, egal ob in Cafes, Bars, Büros, Bussen, Läden oder einfach nur auf der Straße, sieht man die Leute mit ihren praktischen Begleitern.

Es gibt dieses Kommunikationsmittel schon seit 16 Jahren und es hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert. Während das erste Handy, das Motorola Dynatac 8000, liebevoll „Knochen“ genannt, noch 800 Gramm wog, sind die heutigen Handys sehr viel leichter. Außerdem kann man mit ihnen mittlerweile viel mehr als nur telefonieren: sms und mms verschicken, Musik hören, sowie Videos und Fotos aufnehmen, gehört heute zum alltäglichen Leben.

Daher haben wir uns die Frage gestellt: „Schafft es ein Mensch im 21. Jahrhundert überhaupt, fünf Tage ohne Handy und Haustelefon auszukommen?“ Mit der festen Überzeugung, dieses Ziel zu erreichen, begaben wir uns an unser Experiment. Doch schon am ersten Tag stellte sich heraus, dass es doch nicht so einfach war, wie wir gehofft hatten. Ob wir nur mal eben die Mutter zum Abholen anrufen wollten, oder man sich noch schnell nach den Hausaufgaben bei einem Mitschüler erkundigen wollte, das „Handyverbot“ stellte ein großes Problem für uns dar.

Und auch der sonst alltäglichen Verführung ans klingelnde Haustelefon zu gehen, mussten wir widerstehen. Doch trotz aller Mühe scheiterten wir bereits am ersten Tag. Das Wochenende über verlief unser Experiment zwar schon besser, aber dennoch kamen wir nicht ganz ohne Telefon aus. Und vielen anderen wäre es wahrscheinlich ebenso ergangen. Denn bei der Befragung unserer Mitschüler bestätigten uns diese, dass sie es fünf Tage ohne Telefonieren nicht aushalten würden.

Auch wenn das ständige Klingeln in der Öffentlichkeit meist stört, sollte man sich fragen: „Was würden wir heutzutage bloß ohne unsere mobilen Telefone tun?“ Wir sind durch unseren Selbstversuch zu dem Entschluss gekommen, dass die Menschen heute ohne Handy nicht mehr auskommen würden. Wenn wir es schon in dieser kurzen Zeit nicht schaffen, sollte man sich dann nicht fragen, ob der Handykonsum langsam zur Abhängigkeit führt?

Selina Koch, Nora Caspari, Ratingen, Carl Friedr.v.weizäcker-Gym.

Die Glühbirne wird abgeschafft – Was kann die Energiesparlampe?

Das ist ein Thema, das im Moment in der Europäischen Union besprochen wird. Eigentlich ist schon klar, dass die herkömmliche Glühbirne abgeschafft werden soll, da es wesentlich besser für das Klima und den Geldbeutel ist, doch es gibt trotzdem noch Menschen die gegen die Abschaffung sind.

Dabei hätte die herkömmliche Glühbirne schon längst durch Energiesparlampen ersetzt werden sollen, wie es bereits in Australien geschehen ist. Allerdings kosten die Energiesparlampen im Laden zwar wesentlich mehr als normale Glühbirnen, doch das Geld hat man nach ein paar Monaten längst wieder raus, denn mit einer Energiesparlampe spart man insgesamt 70 € an Stromkosten pro Lampe und man schont das Klima durch den geringeren Stromverbrauch.

Energiesparlampen erreichen zwar erst nach einer Minute ihre volle Leuchtstärke, aber dafür halten sie wesentlich länger als gewöhnliche Glühbirnen. Außerdem werden Glühbirnen oft viel zu heiß und stellen dann eine Gefahr für das Lampengehäuse dar.

Aus diesen Gründen scheint eine generelle Verbannung der Glühbirnen sinnvoll und es ist gut, dass sie bereits durchgeführt wird und bis spätestens 2015 abgeschlossen sein soll.

Tobias Lüder, Ratingen, Carl Friedr.v.weizäcker-Gym.

Die Play-Offs sind gestartet! – Die Eishockey-Liga

Es geht also wieder los, die Play-Offs starteten am 13. März 2009, doch zunächst mussten sich vier Teams um zwei verbleibende Plätze durch die so genannten Pre Play-offs schlagen, die als Qualifikation für Mannschaften, die sich nicht direkt qualifiziert haben, dient.

Mit dabei sind die Hamburg Freezers, die sich gegen die Frankfurt Lions durchsetzen müssen. Außerdem spielen die Grizzly Adams Wolfsburg gegen die Augsburg Panther. Die Begegnungen werden im Best-of-Five Modus ausgespielt, dabei muss ein Team drei Spiele gewinnen, um die Begegnung zu entscheiden. Danach beginnen die eigentlichen Play-offs, die seit 1983 durchgeführt werden um den Meister zu ermitteln.

Folgende Begegnungen stehen an:

1.)Eisbären Berlin – Sieger aus PPO2

2.)Hannover Scorpions – Sieger aus PPO1

3.)DEG Metro Stars – Krefeld Pinguine

4.)Adler Mannheim – Sinupret Ice Tigers

Die Viertelfinals werden im Best-of-seven –Modus gespielt, dabei müssen vier Spiele gewonnen werden, um in das Halbfinale einzuziehen. Das Halbfinale und Finale werden im Best-of-five Modus gespielt, demnach, muss die Mannschaft drei Siege einfahren um zu gewinnen.

Besonders interessant dürfte die Begegnung der Krefeld Pinguine und den DEG Metro Stars werden, da es DAS Derby in den Play-offs genannt wird. Dieses Derby wird traditionell als Straßenbahnderby bezeichnet, da man die jeweilig andere Stadt mit der Bahn erreichen kann. Alle vier Spiele die als erstes angesetzt sind, sind bereits jetzt schon so gut wie ausverkauft.

Die Statistik spricht für Krefeld, jedoch gewann die DEG drei der vier Spiele der diesjährigen Saison. Außerdem sind die Metro Stars in der Abschlusstabelle höher platziert, weshalb sie, falls es zu einem entschiedenen fünften Spiel kommt, Heimrecht haben würden.

Felix Brümmer und Marco Borchert, Ratingen, Carl Friedr.v.weizäcker-Gym.

Ein Selbsttest – Eine Woche ohne gegen eine Woche mit Handy

Es ist noch gar nicht so lange her, da war das Handy eine Besonderheit, doch heute gehört es zum Alltag. So kamen wir auf die Idee, einen Selbstversuch zu starten: Während Jacqueline nach einer langen Zeit ohne Handy für eine Woche eines benutzte, schaltete Vivian ihres für eine Woche aus. Wir dokumentierten diese Tage.

1. Tag

Vivian: Ein seltsam leeres Gefühl in meiner linken Hosentasche. Alles in allem habe ich mich ganz gut geschlagen: Ich widerstand dem Drang, mein Handy anzumachen.

Jacqueline: Endlich ein Handy! Es ist ziemlich ungewohnt, es in der Hosentasche zu haben: Es stört manchmal. Aber sonst kann ich nicht klagen – im Gegenteil: Den ganzen Tag bin ich mit dem Handy zu Gange.

2. Tag

Vivian: Während ich mich normalerweise von meinem Handy sanft wecken lasse, reißt mich der schrille Ton meiner Weckeruhr aus dem Schlaf. Mein Handy würde nun noch zweimal klingeln, und dass meine Weckeruhr das nicht tut, vergesse ich – und verschlafe.

Jacqueline: Peinlich! Gestern habe ich mir eine Erinnerung geschrieben, aber vergessen, das Tonsignal auszuschalten. Dieses hat mich dann leider im Unterricht lautstark und penetrant an eine Frage zu einem Referat erinnert.

3. Tag

Vivian: Ich versuche nicht daran zu denken, was ich schon alles verpasst habe, scheitere aber. Immer, wenn ich die Uhrzeit wissen möchte, vermisse ich den einfachen Griff nach meinem Handy, auf dessen Display eine Uhr ist.

Jacqueline: Immerhin hatte ich mein Handy heute in der Schule auf stumm gestellt, zuhause aber nicht daran gedacht, den Ton wieder anzuschalten. Prompt habe ich dann einen Anruf verpasst.

4. Tag

Vivian: Mir wird klar, was für einen großen Teil das Handy eigentlich in meinem Leben einnimmt – manchmal „denkt“ es sogar für mich. D.h., ich erstelle Erinnerungen, die mir rechtzeitig sagen, was ich nicht vergessen darf. Kaum steht mir das nicht zur Verfügung, verpasse ich einen Arzttermin.

Jacqueline: Samstag, sieben Uhr morgens. Ich schrecke hoch und sitze aufrecht in meinem Bett – irgendetwas hatte mich aufgeweckt. Meine Handywecker, den ich vergessen hatte auszuschalten.

5. Tag

Vivian: Heute hätte ich eigentlich telefonieren müssen. Aber dank meinem selbst erteilten Handyverbot muss ich warten, bis ich zuhause am Festnetztelefon angelangt bin. Da wird einem deutlich, warum man „Mobil“-Telefon sagt.

Jacqueline: So sieht ein relaxter Sonntag aus – zumindest was das Handy angeht: SMS schreiben, Snake spielen und Freunde anrufen. Ja… daran kann ich mich gewöhnen.

6.Tag

Vivian: Der Tag meiner Erlösung rückt endlich näher. Bald kann ich auch endlich wieder Leute kontaktieren, die ich nicht täglich in der Schule sehe.

Jacqueline: In den ersten Tagen habe ich das Handy öfter zuhause liegen lassen. Aber so langsam habe ich mich an das Handy gewöhnt. Ich habe sogar dank einer Erinnerung an den Geburtstag einer Freundin gedacht!

7.Tag / Fazit

Vivian: Heute Abend werde ich es endlich erfahren. Erfahren, wie viele Leute in dieser Woche versucht haben, mir mehr oder weniger Wichtiges zu vermitteln. Ich muss ernsthaft zugeben, dass ein Handy einiges einfacher macht. Man ist überall und immer erreichbar, und man kann selber kontaktieren, wen man will – vorausgesetzt natürlich, diese Person besitzt ein Mobil- oder Festnetztelefon.

Jacqueline: So, die eine Woche ist vorbei und ich bin fast eins mit dem Handy geworden. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ein Handy nicht lebensnotwendig aber sehr sinnvoll ist. Man ist immer kontaktierbar, aber es gibt auch viele Extras, die man eigentlich nicht braucht. Man sollte jedoch aufpassen, nicht seinen ganzen Alltag vom Handy abhängig zu machen.

Jacqueline Adelowo und Vivian Tilgner, Ratingen, Carl Friedr.v.weizäcker-Gym.

Da hört der Spaß auf – Immer mehr jugendliche Alkoholleichen an Karneval

Viele Menschen fiebern dem Karneval entgegen, jedoch zerstört der Alkohol diese schöne Zeit immer mehr. Der Alkoholmissbrauch an Karneval steigt leider von Jahr zu Jahr, genau so wie die Zahl der Alkoholleichen am Rande der Karnevalszüge.

Man sollte annehmen, dass sich unter den Betroffenen nur Erwachsene befinden, aber inzwischen sind es fast genau so viele Jugendliche unter 18 Jahren. „Wie viele andere Leute auch sah ich mir den Rosenmontagszug in Köln an und war bestürzt, wie viele Jugendliche, deutlich sichtbar, stark alkoholisiert oder sogar ohnmächtig waren“, so ein Karnevalsjeck aus Köln.

Die traurige Wahrheit ist, dass viele der Jugendlichen erwiesenermaßen weit unter 18 Jahren sind und somit eigentlich nur eingeschränkt (Bier ab 16 J.) oder gar keinen Alkohol trinken dürfen.

Erschreckenderweise werden die Jugendlichen immer jünger und sind sogar ab 12 Jahren aufwärts schon angetrunken oder extrem alkoholisiert. Viele von ihnen erklären ihr Verhalten mit der Aussage: „Es war Gruppenzwang!“ Leider sind es auch vielfach die schlechten Vorbilder durch die Erwachsenen, die mit der Bier- oder Schnapsflasche am Straßenrand stehen, und Firmen, deren Mottos verheißen, dass man ohne Bier oder andere alkoholische Getränke nicht richtig feiern kann, wie zum Beispiel der Slogan „Ohne geht nicht“. (Hersteller „Kleiner Feigling“)

Es ist zwar schwer „Nein“ zu sagen, aber zu viele wollen nicht verstehen: „Man kann auch ohne Alkohol lustig sein“. Im schlimmsten Fall führt der starke Alkoholkonsum zu Gehirnschäden oder dazu, dass die geistliche Entwicklung, vor allem bei „Kindern“, langsamer verläuft, weil sie die große Menge an Alkohol nicht so schnell verarbeiten können wie Erwachsene.

Also ist es besser, wie es zum Glück noch viele andere tun: Lieber wenig oder besser noch gar nichts zu trinken, damit man von den schönen Tagen etwas mitbekommt.

Steffen Hüttis, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Was fasziniert so an dem „Twilightphänomen“ ? – Lovestory mit Biss – Der Welterfolg aus den USA

„Twilight“, im Deutschen „Bis(s) zum Morgengrauen“ ist ebenso ein Phänomen wie die Harry-Potter-Reihe.

Über 50 Millionen Mal verkauft und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Das Twilight-Fieber greift um sich, insbesondere bei Frauen und Mädchen zwischen 10 und 35 Jahren. Die vier Bestsellerroman von Stephenie Meyer (35) sind nicht zu toppen und der Erfolg der Liebesgeschichte unaufhaltbar.

Die Bücher gibt es auch schon in Mangaversion. Auch der Film über den ersten Band, gedreht von Catherine Hardwick, brachte am Startwochenende in der USA ganze 70,6 Millionen Dollar ein. Außerdem gehört der Soundtrack zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Coole Newcomer wie die Emo-Punkband Paramore oder auch altbekannte Bands wie Muse und Linkin Park sind auf ihm zu finden.

„Twilight“ ist eine schaurig-schöne, aber auch gefährliche Liebesgeschichte, zwischen dem Mädchen Isabella Swan und dem Vampir Edward Cullen.

„Das Buch ist einfach genial geschrieben und mich fasziniert diese unmögliche Liebe, außerdem sind Vampire einfach nur geil“, sagte eine 13-jährige Schülerin auf die Frage, was sie an dem Buch so gut findet.

Der Film ist sehr aufwendig gemacht, mit facettenreicher Filmmusik und guten Schauspielern, In den Hauptrollen Kristen Stewart ( als Bella) und Robert Pattinson (als Edward ). Wenn die Stars auf einer Premiere auftauchen, insbesondere Robert Pattinson, werden sie mit einem lauten Kreischkonzert begrüßt. „Robert Pattinson alias Edward ist einfach nur unglaublich süß.“ , schwärmt eine 15-Jährige.

Der Film ist nicht nur was für Mädchen, auch einige Jungs schauen sich den Film an und lesen die Bücher. Was so an der Biss-Reihe fasziniert, ist dass Bella weiß, dass Edward sie jede Sekunde töten könnte sie jedoch „lieber sterben würde als ihm fernzubleiben“ (Zitat Bis(s) zum Morgengrauen) . Auf jeden Fall ist es sehr lohnenswert, sich in der Welt von „Twilight“ zu verlieren.

Wiebke Wichelhaus, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Viren sind überall – Wie können Sie sich schützen? – Neue Gefahren im Internet

Täglich kommen hunderte neuer Viren aus der ganzen Welt ins Internet. Ihr Ziel ist es, auf dem Computer Schaden anzurichten, Passwörter auszuspionieren oder Dateien zu löschen.

Diese Viren gelangen entweder durch Downloads aus dem Internet, von CDs / DVDs oder durch Anhänge einer E-Mail auf den PC. Oft gelangen Viren durch unbedachtes Öffnen eines Anhangs auf den Computer, da unseriöse E-Mails nur schwer zu erkennen sind. Die Absender geben sich als Verwandte aus oder werben mit tollen Angeboten.

Im Anhang befinden sich dann die angeblichen Fotos vom Urlaub oder die Preisliste eines Unternehmens.

Am besten öffnet man E-Mails nur dann, wenn man sie wirklich erwartet oder sie seriös erscheinen.

Seit neustem gibt es Viren, die sich auf einem USB-Stick oder auf anderen Massenspeichergeräten festsetzen und dann von dort aus die Rechner infizieren, auf denen sie benutzt werden. Für diese Fälle wird ein Anti-Viren Programm empfohlen, das es auch kostenlos zum Download gibt.

Im Internet gibt es auch viele Seiten, auf denen „gephisht“ wird. „Phishing“ bedeutet, dass die Seite gefälscht ist, oder dass der Betreiber der Seite sich aus den angegebenen Daten Vorteile schafft oder sie verkauft. Diese Seiten sind schwer zu erkennen, da sie den originalen Seiten ähneln. In diesem Fall muss man selbst darauf achten, wo man sein Passwort angibt, oder welche Daten man preisgibt. Denn was einmal im Internet steht, verschwindet nie wieder.

Dominik Enzenauer, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Mobbing verbreitet sich – Gewalt an Schulen und im Job

Mobbing leitet sich vom englischen Verb „to mob“ ab und bedeutet „anpöbeln“, „angreifen“, „bedrängen“ und „über jemanden herfallen“. Im engeren Sinne ist Mobbing Psychoterror. Menschen schikanieren, quälen und verletzen andere Menschen. Es gibt viele verschiedene Formen von Mobbing. Zwei davon sind Mobbing in der Schule unter Schülern und Mobbing am Arbeitsplatz.

Das Mobbing in der Schule von Schülern wird auch „Bullying“ genannt. Ein Schüler oder mehrere führen negative Handlungen an anderen Schülern aus. Dies geschieht verbal (Bedrohung und Beschimpfung), physisch (Schlagen) oder nonverbal (Grimassen schneiden).

Forscher sprechen erst von Mobbing, wenn ein Ungleichgewicht zwischen den Kräften des Täters und des Opfers besteht. „Das ist totaler Quatsch!“, so ein Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Leverkusen. Experten sagen, Mobbing sei auf das Schulklima zurückzuführen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Opfern: Das „passive Opfer“ und das „provozierende Opfer“. Das „passive Opfer“ ist eher ängstlich, unsicher, empfindlich, vorsichtig, schweigsam und lehnt Gewalt ab, so dass bei der Umwelt der Eindruck entsteht, dass man Alles bei ihr oder ihm machen kann, ohne dass er oder sie sich wehrt.

Das „provozierende Opfer“ hingegen ist eher unkonzentriert, nervös und schafft Ärger und ein gespanntes Klima, das bei manchen Personen im Umfeld auf Verärgerung und Widerstand stößt.

Die Täter haben meist eine ähnliche Vorgehensweise: Sie schädigen gezielt das Ansehen des Schülers oder der Schülerin. Die Kommunikation mit anderen Schülern oder Kindern wird be- oder sogar verhindert. Die sozialen Beziehungen des „Opfers“ werden zum Ziel des Angriffs, und schließlich kommt es im schlimmsten Falle zu körperlichen Übergriffen.

Meistens sind ganz bestimmte Arten von Kindern besonders gefährdet. Dies sind zum Teil Kinder, die kleiner und schwächer als die Übrigen in der Klasse sind. Außerdem sind diese Kinder eher ängstlich, sehr schüchtern, oder ärmlich aussehend, also sie tragen keine Markenware.

Unter Mobbing am Arbeitsplatz, auch „Bossing“ genannt, versteht man Angriffe auf eine Person durch Arbeitskollegen oder Vorgesetzte. Dies geschieht durch verbale Gewalt, also mündliche Drohungen oder Demütigungen, oder durch Androhung oder sogar Ausübung körperlicher Gewalt. Eine Umfrage, die von Arbeitnehmern gestartet wurde, ergab, dass sich 44 Prozent der befragten Personen von ihren Kollegen, 37 Prozent von ihren Vorgesetzten, 10 Prozent von beiden Personenkreisen und 9 Prozent von Untergebenen, also Arbeitnehmern, gemobbt fühlten. Das Ziel der Täter ist die Kündigung des gemobbten Kollegen.

Mobbing ist sehr gefährlich und kann schwere Folgen haben. In den meisten Fällen sind dies Verschlechterung der Noten, Vereinsamung oder ähnliches. Aber in manchen Fällen treiben die Täter ihre Opfer regelrecht in den Selbstmord!

Da ein schlechtes Schulklima Mobbing fördert, muss sich dieses verbessern!

Sven Janzen, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Die Abwrackprämie – für wen sie sich lohnt – Altes Auto, gutes Auto

Seit dem 27. Januar ist es offiziell: In Deutschland gibt es die so genannte Abwrackprämie. Diese staatliche Prämie verspricht dem Antragsteller 2500 Euro für den Kauf eines neuen Autos, vorausgesetzt, der Besitzer hat ein mindestens neun Jahre altes Auto, das mindestens seit einem Jahr auf ihn zugelassen ist und das er verschrottet. Außerdem kann das Geld nur für den Kauf von Neu- bzw. Jahreswagen eingesetzt werden.

Durch die Abwrackprämie ist die Produktion von Neuwagen drastisch angestiegen, da viele Autobesitzer ihre alten Autos gegen neue eintauschen wollen. Es gibt aber auch zahlreiche Fahrer, die nicht bereit sind, ihre schönen, alten Autos verschrotten zu lassen. Eine von ihnen ist Johanna H. (78). Sie besitzt einen Opel Astra von 1993 und möchte ihr Auto nicht abgeben. Wenn nächstes Jahr der TÜV abläuft, ist sie 79 Jahre alt. Ihrer Meinung nach könnte es dann gut sein, dass sie nicht mehr in der Lage ist, Auto zu fahren. Erschwerend kommt hinzu, dass sie nur Automatikfahrzeuge fährt. Solche gäbe es nicht unter 10000 Euro, und sie sei nicht damit einverstanden 7500 Euro auszugeben, um noch eine verhältnismäßig kurze Zeit mobil zu sein.

Der Audi A3 ihrer Schwester Maria M. (75) ist inzwischen zehn Jahre alt. Auch für sie lohnt es sich nicht, ihr Auto wegzugeben. Sie fährt nur sehr wenig und möchte, wenn überhaupt, ein etwa gleich großes Auto. Dieses ist aber ebenfalls nicht ohne hohe Zuzahlung zu bekommen. Also behält sie ihr Auto lieber. Anstelle der Verschrottung hat sie nun ihr Auto für rund 3000 Euro reparieren lassen und ihr Geld ihrer Meinung nach sinnvoller angelegt.

Karl-Heinz R. (48) fährt einen VW Polo von 1981. Auch er möchte sein Auto nicht verschrotten, da es seiner Meinung nach technisch solider ist als jedes heutige Auto. Außerdem könne man alle Reparaturen selbst durchführen. Die Ersatzteilversorgung ist ebenfalls gesichert. Durch die Abwrackprämie sind die Lager der Autoverwerter gefüllt. Da der Wagen in zwei Jahren als Oldtimer zugelassen werden kann, sind dann die Haltungskosten geringer und man kann noch mehr Geld sparen. Ein neues Auto wäre nicht nötig, denn so lange das alte fährt, „ist alles gut“, so Karl-Heinz R.

Die Abwrackprämie ist also unterschiedlich gut bei den Autobesitzern angekommen und wird auch weiterhin für genug Gesprächsthemen in Politik und Medien sorgen. Bis Ende 2009 bleibt in jedem Fall die Hoffnung für alle Firmen, dass die Bürger wieder mehr kaufen. Nur so können sämtliche Firmen vor dem drohenden Aus bewahrt werden.

Lennart Hein, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule