Archiv der Kategorie: Leibniz-Gymnasium

Schulsysteme – Ein anderes Land, ein anderer Unterricht

In Rumänien wird in der Schule auf andere Dinge Wert gelegt als in Deutschland. Ein Erfahrungsbericht.

Im Alter von zwölf Jahren kam ich mit meiner Familie aus Rumänien nach Deutschland. Im Laufe der Schulzeit habe ich viele Unterschiede zwischen den Schulsystemen der beiden Länder bemerkt. In Rumänien ist das Schulsystem folgendermaßen aufgebaut: Mit drei Jahren gehen Kinder in den Kindergarten und werden erst mit sieben Jahren eingeschult. Von der ersten bis zu der vierten Klasse besucht man die Grundschule, von der fünften bis zu der achten Klasse folgt die Mittelstufe.

Nach der achten Klasse, also ungefähr im Alter von 15 Jahren, legen die Schüler ein Examen ab, dessen Ergebnis sie für die weiterführende Schule qualifiziert. Durchschnittliche Ergebnisse führen zum Besuch der Berufsschule. Gute und sehr gute Ergebnisse ermöglichen den Besuch des Gymnasiums. Es gibt mehrere Unterrichtsprofile, die man wählen kann: das Realprofil, dessen Hauptfächer Mathe, Physik und Informatik sind, oder das humanistische Profil mit den Hauptfächern Rumänisch, Geschichte und Fremdsprachen. Nur wenn man ein Gymnasium besucht, kann man die Abiturprüfung absolvieren.

In Rumänien geben die Lehrer mehr Hausaufgaben auf und der Schwierigkeitsgrad ist höher. Fähigkeiten wie Teamarbeit oder eine eigene Meinung zu formulieren werden im Vergleich zu Deutschland wenig gefördert. Außerdem zählt die mündliche Leistung sehr wenig für die Note. Die schriftliche Leistung macht zwischen 70 bis 90 Prozent der Note aus, es hängt aber auch vom Lehrer und Fach ab.

Pro Halbjahr wird eine spezielle Klausur in den Hauptfächern geschrieben, die 25 Prozent der Zeugnisnote bestimmt. Im Allgemeinen wird eher theoretisch und nicht praktisch gelehrt, so werden in Physik und Chemie keine Experimente durchgeführt, sondern alles wird schriftlich erklärt. Die Unterrichtsstunden dauern 50 Minuten und nach jeder Stunde folgt eine Pause von zehn Minuten.

Als ich in Deutschland eingeschult wurde, war für mich neu, dass im Unterricht so viel geredet und wenig geschrieben wird. Vor allem, dass die Schüler ihre Meinung frei sagen können und alles nicht so streng gehalten ist, hat mich erstaunt. Daran, dass die mündliche Leistung hier sehr viel für die Note zählt, habe ich mich nur schwer gewöhnt, da ich die deutsche Sprache anfangs noch nicht so gut beherrschte.

Neu war auch, dass Fächer wie Sport, Kunst oder Musik genauso wichtig wie Hauptfächer sind und bei schlechten Noten die Versetzung gefährden können. In Rumänien werden diese Fächer eher vernachlässigt. Trotz der Unterschiede habe ich mich gut eingewöhnt und freue mich jetzt, dass ich beide Schulsysteme kennengelernt habe.

Elena Aanicai, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Soziale Netzwerke – Instagram ist das neue Faceboook

Soziale Netzwerke werden von Menschen jedes Alters genutzt, nur die Vorlieben sind dabei unterschiedlich.

Soziale Netzwerke ermöglichen über das Internet den Austausch mit Menschen auf der ganzen Welt, zumeist kostenlos. Die bekanntesten sind wohl Facebook, Twitter und Youtube. Um herauszufinden, welche Netzwerke am beliebtesten sind, haben wir unsere Klasse befragt, also eine Gruppe von 13- bis 15-Jährigen.
Es zeigte sich, dass unsere Klassenkameraden verschiedene Netzwerke nutzen, von Instagram, Whatsapp und Youtube über Snapchat und Twitter bis zu Facebook ist alles dabei. Dabei ist Instagram am beliebtesten. In der App kann man anderen Menschen „folgen“ und gepostete Bilder sehen. So kann man am Leben berühmter Menschen teilhaben.

Von 30 befragten Personen verbringen die meisten ein bis zwei Stunden pro Tag mit sozialen Netzwerken, viele sogar drei bis fünf Stunden. Es gibt auch Teenies, die unglaubliche acht bis neun Stunden bei sozialen Plattformen aktiv sind.
Doch auch Erwachsene nutzen oft Social Netzwerke – eine Umfrage von Tomorrow Focus Media ergab, dass von 589 Teilnehmern alle Befragten soziale Netzwerke verwenden. Die Studie zeigt außerdem, wie viel Prozent der Befragten welche Netzwerke benutzen. Ganz weit vorne lag Facebook mit 82,7 Prozent. Auch sehr beliebt war Youtube mit 51,8 Prozent. Das bei den Jugendlichen favori-sierte Instagram dagegen liegt mit nur 6,6 Prozent bei den über 18-Jährigen weit hinten.

Die verbreitete Annahme, dass nur junge Menschen soziale Netzwerke benutzen, ist nicht zutreffend: Fast 60 Prozent der befragten 50- bis 59-Jährigen sind aktiv mit dabei – bei den über 60-Jährigen sind es immerhin noch 48 Prozent.
Social Media sind eine gute Möglichkeit, mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Sie dienen der Unterhaltung und dem Austausch – und die sollte man auch in der Realität nicht vernachlässigen.
 

Selin Boz und Julia Meinecke, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Tierschutz – Auch Tiere haben ein Recht auf Leben

Tierversuche gehören häufig zum Standard einer Produktzulassung.

Laut der Tierschutzorganisation Peta sterben alle drei Sekunden Tiere an Tierversuchen. Viele Großkonzerne nutzen sie, um Produkte zu testen, bevor diese in den Verkauf kommen. Es werden aber auch lebenswichtige Tests für Medikamente durchgeführt.

Wie wir Menschen können auch Tiere Schmerz und Angst empfinden. Trotzdem werden in legalen wissenschaftlichen Experimenten Tiere vergiftet und Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt. Auch ihre Augen und ihre Haut werden verätzt. Sie bekommen Stromschläge, ihre Gehirne werden beschädigt, sie werden gelähmt, verbrannt, zwangsgefüttert oder absichtlich mit Krankheiten infiziert. Dies betrifft Mil-li-onen Tiere jährlich – die extra für die Versuche herangezüchtet werden. Hinter jedem Produkt können Tierversuche stecken, egal ob Schminke, 
Süßigkeiten, Getränke, Essen oder auch Tierfutter. Viele Produkte 
basieren auf Tierversuchen, aber man kann sich im Internet unter www.animalsliberty.de darüber 
informieren, welche Hersteller ohne Tierversuche produzieren.

Manche Firmen, die selbst ohne Tierversuche auskommen, wurden von Großkonzernen aufgekauft, die in anderen Sparten Tierversuche durchführen.
Eine gute Methode, um sicherzugehen, dass man Tierversuche nicht unterstützt, ist der Kauf von Bioprodukten. Die meisten Produzenten dieser Branche führen keine Tierversuche durch und weisen dies auch auf der Packung aus.
Bei dem Thema sind viele hin- und hergerissen. Einerseits braucht man Tiere, um Medikamente für den Menschen zu testen. Viele Krankheiten konnten durch Tierversuche wirksam bekämpft, Operationsmethoden verfeinert werden.

Doch gibt es heutzutage Alternativen, und darum sollte die Notwendigkeit, Tierversuche durchzuführen, für verschiedene Produkte immer moralisch abgewägt werden. Tierquälerei als Standardverfahren darf keine Zukunft haben.
 

Franziska Klemp, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Sport – Rampen, Tricks und Adrenalin

In Düsseldorf wird dieses Jahr ein neuer Saktepark eröffnet.

Derzeit gibt es drei Skateparks in der Stadt Düsseldorf. Zwei davon liegen  am Rhein. Der eine ist vor dem Apollo-Theater unter der Rheinkniebrücke zu finden. Er bietet eine circa zwei Meter hohe Halfpipe zum Skaten. Weil die Anlage sehr anspruchsvoll ist, eignet sich dieser Skatepark nur für Fortgeschrittene.

Wer noch nicht so gut fahren kann, sollte sich besser einen anderen Ort zum Skaten suchen. Beispielsweise ist der Platz an der Oberkasseler Brücke für Einsteiger sehr zu empfehlen. Dort gibt es auch niedrigere Rampen und eine kleine Box, die gut für Anfangsübungen geeignet sind. Der beste und größte Skatepark in Düsseldorf ist momentan noch der Skatepark an der Ulenbergstraße, er bietet viele abwechslungsreiche Rampen. Dabei handelt es sich entweder um Holzrampen für BMX-Fahrer und/oder um Betonrampen, die für Skateboardfahrer gedacht sind. Leider sind in diesem Skatepark Stunt-Roller verboten. Es gibt aber trotzdem Leute, die dort mit dem Roller fahren.

Im Laufe dieses Jahres soll zusätzlich zu den drei vorhandenen der größte Skatepark Deutschlands im Stadtteil Eller gebaut werden. Auf diesen können sich alle Skater freuen, weil er erwartungsgemäß sehr weitläufig sein wird und viele abwechslungsreiche Rampen anbietet, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind.

 

Lukas Specht, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Medien – Ein Tag bei Antenne Düsseldorf

Die Schülerreporter durften den Radiosender besuchen.

Fast jeder hört Radio, aber kaum einer weiß, wie die internen Abläufe im Hörfunk aussehen. Um das zu erfahren, besuchten wir den Radiosender Antenne Düsseldorf und konnten dort dankenswerterweise den Moderator Dennis Grollmann interviewen, was sehr interessant war und uns viel Spaß gemacht hat.

Der Sitz des Senders ist in den Schadow-Arcaden in Düsseldorf.  Antenne Düsseldorf ist einer von 46 Lokalsendern von Nordrhein-Westfalen. Der fast ganzwöchige Musikplan für alle 46 Lokalsender kommt aus Oberhausen von Radio NRW. Nur am Sonntag dürfen die Sender ihr eigenes Programm machen, dann können auch die Hörer Musikwünsche äußern. Radio NRW liefert den Lokalsendern außerdem die Weltnachrichten, aber die Lokalnachrichten erstellt der Radiosender selbst. Die Moderationen zwischen der Musik dürfen höchstens zwei Minuten dauern. Wird über Großver-anstaltungen wie Fußballspiele berichtet, muss sich der Sender Sendezeit erkaufen und kann diese  dann mit Liveschaltungen füllen.

Morgens und am Sonntag gibt es meistens eine Doppelmoderation, weil in dieser Zeit die meisten Hörer Radio hören. Eine Schicht der Moderatoren dauert unter der Woche acht Stunden. Am Wochenende kann freiwillig gearbeitet werden. Wenn der Moderator keine Sendung hat, arbeitet er entweder als Reporter oder er plant seinen nächsten Arbeitstag. Die Moderatoren kommen meistens schon zwei bis drei Stunden früher ins Studio, um sich auf die Sendung vorzubereiten.

Der Radiosender selber sponsert niemanden und hat auch keine Sponsoren. Antenne Düsseldorf hat werktags eine Tagesreichweite von 170 000 bis 180 000 Hörern – am Wochenende sind es noch mehr.
 

Nikita Giommetti und Tobias Sübai, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Wir besuchten die Polizei: – Besuch in der Polizeiwache-Wersten

Die einzige Polizeiwache in Düsseldorf-Wersten liegt an der Haltestelle „Provinzialplatz“. Wir,  Georgia und Milena aus der 8b des Leibniz-Montessori-Gymnasiums, besuchten diese Polizeiwache und wurden von einem netten Polizisten aufgenommen, der uns einiges
über seine Arbeit erzählte.

Verkehrsunfälle, Diebstahl und Körperverletzung seien die meisten Delikte, bei denen die Polizei eingreifen muss. Jeder Polizist trage immer einen Schlagstock, ein Pfefferspray, eine Taschenlampe, Handschellen und eine Waffe bei sich. Jede Polizeiwache bekommt ihre Notrufe aus der Leitstelle, die ihren Sitz im Polizeipräsidium hat und jeden Notruf zu den jeweiligen Polizeiwachen weiterleitet.
Polizisten wechseln sich mit ihrer Arbeit auch ab. Es gibt vier Dienstgruppen: Die Frühschicht, die sieben Stunden dauert, die Spätschicht, die acht Stunden dauert oder die Nachtschicht, die neun Stunden dauert. ,,Ich liebe meine Arbeit, sie ist sehr abwechslungsreich und daher auch sehr spannend“, so beschreibt uns der Polizist seine Arbeit.
Abwechslungsreich ist das Polizeileben auf jeden Fall. Polizisten wissen nie, was sie auf ihrer Arbeit erwartet. Besonders aufregend finden wir aber den Vorgang bei der Suche nach Fingerabdrücken. Zuerst wird ein gewisses Rußpulver, mit dem Fingerabdrücke sichbar werden, auf eine Oberfläche gerieben. Man kann diese Spuren nur auf glatten Oberflächen erkennen, weil sie dort eher Fett und Schweiß hinterlassen. Falls Fingerabdrücke zu finden sind, müssen sie mit einer Art Klebeband abgezogen werden,so dass der Fingerabdruck auf dem Klebeband erhalten bleibt.
Uns persönlich hat der Besuch auf der Polizeiwache sehr gefallen, weil er informativ und spannend war und obwohl die Polizisten sehr beschäftigt schienen, nahmen sie uns sehr freundlich auf.

Georgia Terzidou, Milena Gatz, 8b, Leibniz-Gymnasium, Düsseldorf

Zwei Mädchen besuchten das Augusta-Krankenhaus – Im Herzkatherterlabor

Ein Herzkatheterlabor ist ein Raum, in dem man einen Herzkatheter legen kann. Ein Herzkatheter ist eine medizinische Untersuchung, in der man darstellen kann, wie die Herzkranzgefäße aussehen. Sind sie verengt, werden sie mit einem Ballon und/oder einem Stent wieder aufgemacht.

Wir hatten einen Termin zu einem Interview im Herzkatheterlabor mit dem leitenden kardiologischen Oberarzt Herrn Dr. Meyer-Geßner. Aufgeregt wie wir waren, erschien er vorher in unseren Gedanken groß, abweisend und kalt. Doch diesen Doktor trafen wir nie. Wir trafen, am 30. Oktober 2013, einen sehr netten und zuvorkommenden Mann, Ende vierzig, der gar nicht so riesig war, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Er vermittelte uns den Eindruck, dass wir uns zu jedem Zeitpunkt wohl fühlen würden. Und so war es auch.
Er erzählte uns die Geschichte einer Frau, die während ihrer Arbeit umgekippt war und von einem Kunden gerettet worden war. Dieser hatte rechtzeitig einen Notruf abgesetzt und die Dame war ins Augusta-Krankenhaus eingeliefert worden. Dort hatte Dr. Meyer-Geßner einen Notfallherzkatheter durchgeführt und eine Gefäßstütze, einen sogenannten Stent, eingesetzt. Nach wenigen Tagen konnte die Dame von der Intensivstation wieder auf die Normalstation verlegt werden und heute arbeitet sie wieder in der Tankstelle, an ihrer alten Arbeitsstätte.

Leider musste Dr. Meyer-Geßner aufgrund einer wichtigen Besprechung mit dem Chef der kardiologischen Abteilung, Herrn Professor Dr. Klein, unser Interview für einige Minuten verlassen. Wir konnten Pfleger Carsten dazu gewinnen, uns einige Auskünfte über das Herzkatheterlabor zu geben: „Das gesamte Herzkatheterlabor hat zwei Untersuchungsräume und bei einem Herzkatheter handelt es sich nicht um eine Operation, sondern um eine Untersuchung. Trotzdem glauben die meisten Patienten, dass es sich um eine schlimme Operation handelt. Das ist aber nicht so. Wir beruhigen die Patienten. Und danach stellen die Patienten fest, dass sie eigentlich umsonst Angst hatten“, erklärte er uns und lächelte ermutigend. „Hier arbeiten fünf Ärzte, die sich während des Tages abwechseln. Dabei gibt es den normalen Herzkatheter, wo geschaut wird, ob eine Verengung vorliegt. In diesem Fall setzen wir Gefäßstützen ein, wie bei der Frau, von der eben erzählt wurde. Außerdem untersuchen wir auch Menschen, die Rhythmusstörungen haben“, erzählte er weiter.
Acht Pflegepersonen unterstützen die Ärzte dabei und Dr. Meyer-Geßner schmunzelte, während er sagte: „Wir sind wie eine Fußball-Mannschaft. Jeder kämpft für jeden. Wir wollen, dass die Patienten das Krankenhaus wieder gesund verlassen können.“ Und Pfleger Carsten fiel ein: „Ja, und die Patienten sollen sich wohl fühlen und jederzeit wiederkommen wollen, wenn es ihnen schlecht geht.“
Uns hat der Besuch sehr gut gefallen und wir hatten die ganze Zeit das Gefühl, dass wir willkommen waren und nicht störten. Zum Schluss gab es für uns beide jeweils einen Ballon und einen Stent, die wir selber aufdehnen durften – so wird gesagt, wenn die Gefäßstütze eingesetzt wird.
Wir möchten uns bei Herrn Dr. Meyer-Geßner und Pfleger Carsten bedanken, die uns sehr gut aufgenommen haben. Wir sind zwar noch nicht so alt, dass wir schnell wiederkommen müssen, aber aufgrund der gelösten Stimmung wären wir im Notfall nicht abgeneigt.

Aileen Novotny, Parthena Bassal, 8b, Leibniz-Gymnasium. Düsseldorf

Neuer Skatepark – Skaten in Düsseldorf

„Die bis jetzt fahrbaren Skate-Anlagen in Düsseldorf sind leider sehr klein“, sagt der 13-jährige Skater Jakob G. Der neue Skate-Park in der Ullenberger Straße in Bilk ist erst seit knapp drei Wochen offen, so richtig zufrieden scheint jedoch keiner. „Was hier gebaut wurde, ist nur eine Andeutung der Möglichkeiten, die es für Skater gibt“, sagt Stefan A. „Die 1.500 Quadratmeter Rollfläche sind einfach viel zu wenig, um den Ansprüchen der Fahrer gerecht zu werden.“

Laut der WZ-Newsline gibt es geschätzt 1500 bis 1800 Skater in Düsseldorf und Umgebung. Die meisten von ihnen sind fortgeschrittene Fahrer, für die der neue Park laut Stefan A. „eher auf Spielplatzniveau“ steht.“ „Auf der kleinen Fläche haben wir das Beste herausgeholt, aber eine Lösung ist das nicht“, sagt der 34-Jährige, der seit 20 Jahren Skateboard fährt.
Der seit 2006 geplante Skatepark an der Heidelberger Straße in Eller soll weitaus größere Möglichkeiten bieten. Mit 5.000 Quadratmetern könnte ein Vorzeigeobjekt für Skate-Anlagen entstehen. „In Deutschland wäre ein Park wie der von uns mitgeplante einzigartig“, sagt Stefan A. Die größten Anlagen stehen in München und Flensburg, und selbst die würden wir in den Schatten stellen“, sagt Tobias K., der schon seit 16 Jahren skatet. Ein Niveau wie in den Top-Parks in Luxemburg oder Schweden sei möglich. Der Skatepark würde unter anderem durch eine Dirt-Strecke, bis zu fünf Meter hohe Rampen und Straßenelemente internationales Format und Wettkampftauglichkeit erlangen.
Doch laut der WZ-Newsline steht das Projekt auf der Kippe. Nachdem bereits ein Grundstück gefunden und Bebauungskonzepte von Jugendamt und künftigen Nutzern erstellt worden waren, kam vor drei Wochen das vorläufige Aus für die Anlage. Angesichts der Haushaltslage der Stadt soll die Finanzierung des mit mehr als einer Million Euro veranschlagten Projekts vorerst nicht möglich sein. Trotzdem preschte Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) in der vergangenenen Woche vor und kündigte im Jugendrat die Realisierung des Parks bis 2014 an.

Saki Vassiliadis und Jakob, 8b, Leibniz-Gymnasium, Düsseldorf

Was wir vom Coach gelernt haben – Fitness und Ernährung

Für das Zeitungsprojekt der Rheinischen Post haben wir uns als Thema „Fitness und Ernährung“ ausgewählt, da es uns beide interessierte. Nach längerem Überlegen entschieden wir uns einen Fitnesscoach zu interviewen.

Wir hielten es für die beste Idee, denn ein Fitnesscoach muss ja auch den Kunden Tipps über „Fitness und Ernährung“ geben. Nach dem Interview wussten wir einiges mehr als zuvor. Es gibt vieles was man beachten sollte, bei der Ernährung und dem Training im Fitnessstudio. Wichtig ist beim Fitnessstudio, dass man nicht, bevor man ausgewachsen ist, mit schweren Gewichten den Muskel trainiert. Wenn man zu früh anfängt, kann es zu Knochenverformungen kommen, deshalb sollte man, bevor man ausgewachsen ist, eher Ausdauer trainieren und den Muskelaufbau mit geringeren Gewichten und in gesunden Mengen. Ausgeschlossen ist, wenn man zu früh ins Fitnessstudio geht, dass man nicht mehr wächst. Bei einem gesunden und dosierten Training kann es sogar das Wachstum fördern.

Wenn man sich zu dick fühlt, überlegt man, wie man am schnellsten abnimmt. Wichtig ist, dass man darauf achtet, was man zu sich nimmt, ob Kohlenhydrate oder Proteine. Es gilt, beides in Maßen zu sich zu nehmen. Pro Tag sollte man Fleisch, Obst und Gemüse zu sich nehmen. In Fleisch sind überwiegend Proteine enthaltend, dazu sollte man zum Beispiel Brot, Reis und Nudeln zu sich nehmen. In diesen Produkten sind die notwendigen Kohlenhydrate enthalten. Kohlenhydrate sollte man morgens mittags und abends in ausreichender Menge zu sich nehmen. Kohlenhydrate sind der Treibstoff für unseren Körper. In den Abendstunden sollte man eher Proteine zu sich nehmen zum Beispiel Gemüse mit Fisch, Fleisch oder Geflügel.

In eigentlich jedem Fitnesssstudio gibt es Energyriegel und Proteinshakes, aber helfen diese wirklich zum Muskelaufbau? Ja, in einem gewissen Rahmen. Proteinshakes und Energyriegel dienen dazu, den Muskel schneller zu regenerieren, denn nach einem Training bekommt der Muskel leichte Risse. Der Proteinshake und der Energyriegel helfen dem Muskel, diese Risse schneller wieder zu schließen. Aber auch Shakes und Riegel können schlecht für den Körper sein, wenn man zu viel davon nimmt. Dazu können diese sich auch in Form von Fett auf den Hüften ablagern. Wichtig ist, dass man Shakes und Riegel zum richtigen Zeitpunkt und in den richtigen Mengen zu sich nimmt.

Wenn man noch zu jung für das Fitnessstudio ist, kann man aber auch zu Hause ohne Geräte zum sichtlichen Erfolg kommen. Das Problem ist nur, dass viele nicht stark genug sind zehn richtige Klimmzüge am Stück zu machen. Dazu dient dann das Fitnessstudio damit der Muskel gestärkt wird das man zehn Klimmzüge locker machen kann. Wenn man alle zwei Tage ins Fitnessstudio geht, sollte man so gegen 2000 Kilokalorien zu sich nehmen. Das reicht für einen ausgewachsenen Mann. Der Coach sorgt dafür, dass man nichts vergisst.

Eric Ehlert, Sharon Fehrle, 8b, Leibniz-Gymnasium, Düsseldorf

Bald geht es wieder los – Germanys Next Mager-Model

Heidi Klum schafft es mit ihrer Sendung im Durchschnitt Einschaltquoten zu bekommen von etwa zwei bis drei Millionen. Ist ja auch kein Wunder, wenn 62 Prozent der Heranwachsenden zwischen 13 und 17 Jahren diese Sendung gespannt verfolgen.

Wobei man sagen muss, dass die Sendung meist die gleichen Rollen verteilt und dies von Staffel zu Staffel. In jeder Staffel findet man die Selbstbewusste, die Zweiflerin, die Heulsuse, die Zicke und die Unscheinbare. Der Sendung wird oft vorgeworfen, dass sie die Kandidatinnen, die nicht selten erst grade 15 Jahre alt sind, wie Waren behandelt, von denen verlangt wird, dass sie auf Kommando erotisch sein müssten. Ich finde es persönlich erschreckend, wie gut die Sendung läuft, da sie für mich nichts weiter ist als eine Rückkehr zum Sexismus, dem sich Mädchen und junge Frauen freiwillig unterwerfen.

Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Germanys Next Topmodel bei Mädchen die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steigert. Das Ergebnis ist, wie ich finde, auch glaubwürdig, ich bin ein Junge, der gerade erst 14 Jahre alt geworden ist, und ich muss sagen, dass ich kaum Mädchen kenne, die mit ihrem Körper noch zufrieden sind. Einer der schwerwiegenden Faktoren für Essstörungen bei Mädchen sind TV-Formate wie bei „Germanys Next Topmodel“, wo die Kandidatinnen gedrillt werden, so dünn wie möglich auszusehen. Was man daraus schließen kann, ist, dass Mädchen durch „Germanys Next Topmodel“ ein völlig falsches Frauenbild verschafft bekommen, wo man perfekt auszusehen hat, wo man lernen muss ein erotisches Frauchen zu sein. Obwohl die Sendung Jahr für Jahr von Feministinnen kritisiert wird, wird sie von den heranwachsenden Mädchen geliebt. Ich nehme stark an, dass nächstes Jahr wieder 16.000 junge Frauen ihr Glück versuchen werden, wenn es wieder heißt: Germanys Next Mager-Model.

Christopher Kunyak, 8b, Leibniz-Gymnasium, Düsseldorf