Archiv der Kategorie: International School of Düsseldorf

Frieren für einen guten Zweck – Einsatz auf dem Nikolausmarkt in Angermund

Jedes Jahr findet am Samstag vor dem ersten Advent in Angermund der Nikolausmarkt, veranstaltet von Handwerk und Handel, statt. Auf der historischen Graf-Engelbert-Straße stehen in der Regel mehr als 50 Stände, die Selbstgemachtes oder Köstlichkeiten anbieten. In diesem Jahr war dort auch der „Firmeninhaber“ der fiktiven Schülerfirma „Touch!“ der International School Düsseldorf mit einem Stand vertreten.

Die Schülerfirma „Touch!“ ist Teil eines Projektes der 9. und 10. Klassen der International School, in dem die Schüler nach einer fiktiven Firmengründung ein Produkt auswählen müssen, um es dann gewinnbringend zu vermarkten. Chef der oben genannten Firma ist Ron Autenrieb, 14 Jahre alt, der als Produkt einen Kaffeebecher ausgewählt hat, der die Skyline von Düsseldorf als spülmaschinenfeste Filzumrandung aufwies.
An seinem Stand unter dem Torbogen am Bürgerhaus bot er 60 Becher zum Verkauf an. Zu Beginn verlief der Verkauf schleppend, doch am späteren Nachmittag war ein deutliches Umsatzplus zu verzeichnen. Er konnte 29 Becher verkaufen. Der Erlös aus diesem Verkauf geht an das Philippinische Rote Kreuz zu Gunsten der Taifun-Opfer. Zwar hatte sich Ron Autenrieb einen größeren Umsatz versprochen, doch war er letzten Endes mit seinem Erfolg ganz zufrieden.
Eine willkommene Unterbrechung der Verkaufsgespräche stellten zwei Interviews regionaler Zeitungen dar, die sehr daran interessiert waren, Näheres über dieses interessante Projekt zu erfahren. Für sich persönlich nahm Ron die Erfahrung mit, dass das Einschätzen des Kaufverhaltens der Kunden sehr schwierig ist. Für die Kalkulation des Unternehmens stellt dies einen sehr großen Unsicherheitsfaktor dar, da Ware eingekauft werden muss, Unkosten also nötig sind, ohne die Gewissheit zu haben, dass diese wieder hereinkommen oder sogar ein Gewinn überbleibt. Gewinne müssen auf jeden Fall erzielt werden, da sonst das Unternehmen keine Zukunft hat.

Ron Autenrieb, 9.5, International School Of Düsseldorf

Das Sportparadies im Sommer für Jungs – Camp Deerwood

Du liebst Sport, möchtest nebenbei besser Englisch lernen und neue Freundschaften knüpfen? Dann ist Camp Deerwood der perfekte Ort für dich.

Camp Deerwood ist ein Camp in Amerika. Jedes Jahr kann man für vier oder sieben Wochen dorthingehen, je nachdem wie lange man Ferien hat. Dieses Camp ist nur für Jungen im Alter von 11 bis 15 Jahren. Dort kann man alle Sportarten machen, die man kennt: Bogenschiessen, Schmieden, Lernen mit der Natur zu arbeiten (Feuer machen), Kanu fahren, Keramik, Theater, Fischen, Kajak fahren, Lacrosse spielen, Mountain Bike fahren, Gewehr schießen, Klettern, Segeln, Fussball spielen, Schwimmen, Tennis spielen, Wasserski fahren, Windsurfing, mit Holz arbeiten. Dies sind alle Sportarten, die es gibt und von denen man jeden Tag vier machen kann. Man kann entscheiden, was man machen möchte, nichts ist vorgeschrieben.

Außerdem lernt man sehr schnell Englisch, denn normalerweise sind die überwiegende Mehrheit der Personen Amerikaner. Ab und zu sind auch Europäer dabei. Mein erstes Mal in Camp Deerwood war mir 12 Jahren im Jahr 2011, und mir hat das so gefallen, dass ich auch 2012 und 2013 dorthin gegangen bin. Nächstes Jahr wird es mein letztes Jahr sein, weil ich dann leider schon 15 sein werde.

Camp Deerwood wurde 1945 gegründet und wird immer noch von der gleichen Familie geleitet. Camp Deerwood liegt im Osten von Amerika im Bundesland New Hampshire, umgeben von Wäldern und dem wunderschönen „Squam Lake”. Nach Aufenthalt in dem Camp merkt man, dass man sehr viel gelernt hat, nicht nur Englisch, sondern auch wie man zum Beispiel segelt und man entdeckt neue Talente in sich. Ich zum Beispiel mochte segeln nie, und als ich das erste Mal dort gesegelt bin, habe ich es geliebt, und segeln ist seitdem die Aktivität, die ich am meisten mache. Wenn jemand Interesse hat und sich über Camp Deerwood informieren möchte, hier ist die Website:http://www.campdeerwood.com/html/deerwood/about.asp .

Nikolai Tcherepnine, 9.5, International School Of Düsseldorf

Die Herausforderungen der Energiewende – Zu windig für Windenergie?

Deutschland versucht, sein Energiesystem radikal zu ändern, um umweltfreundlicher zu werden, aber es soll gleichzeitig zahlbar für die Bürger des Landes sein. Dieses Problem belastet die Energieunternehmen, die die Kombination von erneuerbarem und konventionellem Strom meistern müssen.

Das größte Problem für die sogenannte Energiewende ist die Unvorhersehbarkeit der umweltfreundlichen Energiequellen wie Wind und Sonne. Viele glauben, dass mehr Energie produziert wird, wenn der Wind stärker ist, und wundern sich, weshalb viele Windräder bei starkem Wind still stehen. Die Antwort ist, dass die Räder bis zu einer maximalen Leistung gebaut worden sind. Wenn diese Leistung überschritten wird, muss das Rad abgeschaltet werden, weil sonst die Gefahr besteht, dass die Turbine überfordert wird. Dies ist eine Ironie, denn bei starkem Wind kann kein Strom produziert werden. Das ist in Dänemark passiert, als Orkan Xaver am Ende letzten Jahres durch das Land blies. Laut E.ON verlor Dänemark an dem Tag 80 Prozent seiner Windkapazität.

Darüber hinaus wissen wir, das der Wind nicht konstant bläst und schwierig vorherzusagen ist. Dafür werden konventionelle Kraftwerke eingesetzt, die Strom flexibel erzeugen müssen, so dass die variablen Leistungen von Windrädern ausgeglichen werden.

Dies aber bringt zwei große Probleme mit sich. Erstens stehen eine Menge Kraftwerke still und warten auf die Chance Strom erzeugen zu dürfen, zum Beispiel wenn es nicht genügend Wind gibt oder wenn der Strombedarf besonders hoch ist. Einige dieser Kraftwerke produzieren zu wenig Strom um wirtschaftlich zu sein. Wenn sie aber geschlossen oder eingemottet werden, besteht die Gefahr, dass wir in manchen Situationen nicht genügend Energie haben werden. Zweitens gab es in Deutschland 2013 mehr CO2 Emissionen als im Vorjahr, obwohl das Hauptziel der Energiewende die Reduzierung von CO2 ist. Teilweise dank der Energiewende selbst, denn es gab mit mehr erneuerbaren Energien eine deutlich niedrige Nachfrage für Steinkohle. Damit sank der Preis von Kohle zu einem Punkt, wo es günstiger für die Energieunternehmen war, Kohle statt Gas zu nutzen.

„Um die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien besser zu nutzen, brauchen wir die Stromspeicherung“, fordert RWE Chef Jürgen Großmann. Heute wird zum Beispiel Windenergie schon genutzt, um Wasser zu einem Speicherbecken hochzupumpen. Später kann dieses Wasser selbst als Erzeugungsmittel verwendet werden. Dafür gibt es einige natürliche Möglichkeiten wie beispielsweise in Dinorwig, Wales, jedoch gibt es insgesamt zu wenige davon. Die Energieunternehmen forschen weiter nach neuen Lösungen. Wie im Fall der Evonik, die die weltweit größte Lithiumionen-Batterie gebaut hat. Solche Beispiele müssen häufiger und wirtschaftlicher werden, um Deutschland zu ermöglichen, ihre Wende erfolgreich abzuschließen.

Rebecca Bunyan, 9.4, International School Of Düsseldorf

Sport – Weltweit Sport machen

NECIS steht für „Northwestern European council of international schools“. Die NECIS Sportturniere geben jungen Sportlern die Möglichkeit, gegen andere europäische Internationale Schulen anzutreten. Die Turniere werden u.a. in Städten wie Luxemburg, Den Haag, Antwerpen, Sigtuna und Hamburg ausgetragen.

Das Angebot ist vielfältig: Fußball, Basketball, Volleyball, Leichtathletik, Cross Country, Golf, Tennis, Softball, Rugby oder Schwimmen, alle diese Sportarten sind dabei! Aber nicht jeder kann bei NECIS mitmachen, denn zuerst muss man die „tryouts” bestehen, dann erst darf man auf Reisen gehen. Man muss schon ein guter Sportler sein!

Die Sportler, die in den U12 bis U18 Teams sind, lernen neue Freunde kennen, sehen was von der Welt und werden wettbewerbsfähig. Nicht nur haben die Sportler Spaß dabei, sondern sie lernen auch wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit, Fairness und Sportgeist.

Die Sportarten werden in „Seasons” gespielt, damit Schüler eine Chance haben, alle Sportarten zu treiben. Für eine „Season”, müssen Schüler zwei- bis dreimal in der Woche trainieren. Sie haben dann in der Mitte der Saison zwei oder drei Freundschaftsspiele. Für diese Spiele verpasst man einen Schultag und übernachtet bei der Familie von einer der gegnerischen Mannschaften. Die NECIS Organisation hat nicht viele strenge Regeln, aber wenn man Alkohol trinkt, wird man von der Teilnahme an NECIS ausgeschlossen.

Insgesamt, diese Turniere sind eine echt tolle Idee, und geben junge Athleten gute Erfahrungen. Diese Turniere beinflussen Sportler in einer positiven Weise, und hoffentlich werden Studenten immer einer Interesse in Sport haben.

Kate Hunt, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

800000 Mädchen ritzen sich allein in Deutschland – Fast wie eine Droge

Sie stach die silberne Rasierklinge ohne Vorsicht in ihren Arm und riss ihre Haut auf. Sie spürte nichts, musste aber trotzdem weinen. Das Geschehen verschwamm vor ihren Augen und sie ließ die Klinge fallen. So oder anders geht es geschätzten 800000 Mädchen in Deutschland. Diese Mädchen zerstören ihren Körper, weil sie sich selber bestrafen wollen, andere fühlen sich einfach zerrissen und letztendlich brauchen manche einfach die nötige Aufmerksamkeit von den Klassenkameraden oder von Zuhause.

Ritzen wird in diesen Fällen meist zu einem Zufluchtsort, fast zu einer Droge. Und danach fühlen die Betroffenen alle das Gleiche: Entlastung. So als ob durch das fließende Blut auch all der Kummer und Trauer aus dem Körper hinausfließe. Die Auslöser für diese Selbstzerstörung, können mit Gründen wie Mobben, Probleme mit dem Freund oder Streit mit der besten Freundin anfangen und in extremen Fällen wie sexuellem Missbrauch aufhören. Meistens sind es auch Mädchen, die sich selbst Schaden antun. Jungs mögen es lieber, an anderen ihre Wut auszulassen.

Klar ist, dass man sich ritzt, um sich selber wieder zu spüren und verlinkt zu diesen Thema gibt es immer wieder besorgte Eltern, die wissen möchten, warum sich ihre Kinder selber weh tun und was sie denn daran ändern können. Denn es sollte nicht so sein, dass die Eltern mitleiden, wenn die eigenen Kinder in Tränen sind. Was die Familie und Freunde allemal machen sollten, sind die roten Stellen nicht zu ignorieren, sondern als ein Notsignal zu sehen. Auch wenn es schwer ist, ein Gespräch über die Striche auf Armen/Beinen anzufangen, es ist allemal besser als zugucken zu müssen, wie jemand weiterleiden muss.

Es gibt verschiedene Wege für den Entzug. Es gibt aber auch Hotlines, die in diesen Momenten für die Person da sind und Tipps geben.

Der Punkt ist, dass man die Betroffenen nicht alleine mit ihrem Problem lassen sollte, wenn die Eltern nicht die richtigen Ansprechpartner für diese Informationen sind, dann gibt es immer noch einen Vertrauenslehrer, der helfen kann. Es kann immer sein, dass ein Mensch daran denkt, sich umzubringen. Vielleicht kannst man der Person nicht den Kummer wegnehmen, aber man kann für sie da sein.

Es ist schlimm zu wissen, wie es fast 800000 Mädchen in ganz Deutschland geht – sie tun sich weh und bestrafen sich selbst, schneiden sich die Haut mit Klingen oder schnüren sich Organe ab. Das ist alles auf Grund von Problemen mit dem Freund, Streit mit der besten Freundin oder Druck von Zuhause. Alles könnte der Auslöser sein. Normal ist das nicht – aber man darf ihnen nicht das Gefühl vermitteln, dass niemand etwas von ihnen wissen will aufgrund dieses Problems. Besonders in diesem Alter brauchen Kinder, Freunde, Geschwister Ihre Hilfe. Vielleicht wissen Sie es ja noch nicht mal und genau in diesem Moment wird die Klinge angesetzt an einem Körper, den Sie nicht verlieren wollen.

Carlotta Roosen, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Film – Gefühlschaos

Der Film „LOL, Laughing Out Loud“ ist eine sehr romantische Komödie über Teenies und Erwachsene im totalen Gefühlschaos. Es geht um eine Mutter-Tochter Geschichte, vom Loslassen der Erwachsenen und vom starken Freiheitsdrang der Teenager.

Die beiden Generationen sind sehr unterschiedlich, aber zugleich auch sehr ähnlich. Im Jahr 2008 kam der Film das erste Mal in die Kinos und war ein totaler Kinohit. Im Jahr 2012 kam dann ein Remake von dem Film heraus, das für noch mehr Aufregung sorgte.

Lola (Miley Cyrus) ist ein sehr aufgeweckter Teenager und wird von ihren Freunden LOL genannt. Sie spielt die Hauptrolle im Remake und durchlebt eine totale Achterbahn der Gefühle. Sie durchlebt alles mit ihren zwei besten Freundinnen Emily und Janice, ihrem Freund Chad und ihrem besten Freund Kyle. Als die Schule für die fünf Freunde wieder beginnt, freuen sich alle auf ein unvergessliches und perfektes Schuljahr, doch dann kommt alles ganz anders. Erst trennt Lola sich von Chad, weil er sie betrogen hat, und dann klettet sich auch noch Lolas Erzfeindin Ashley an ihren Ex-Freund. Da merkt Lola, dass ihr eigentlich bester Freund Kyle der Richtige für sie ist.

Doch es ist nicht so einfach, wenn aus Freundschaft plötzlich Liebe wird. Nun steht Kyle zwischen Lola und seinem besten Kumpel Chad und das sorgt für sehr viel Stress. Dann ist da noch Lolas allein erziehende Mutter, die wieder anfängt ihren Ex-Mann zu daten, und zu allem Überfluss ließt Lolas Mutter auch noch ihr Tagebuch. Das macht die Katastrophe perfekt.

Die Geschichte des Remakes ist zwar haargenau gleich geblieben, jedoch haben sich Musik, Humor und Schauspieler geändert. Der Film ist unglaublich gefühlvoll und konfrontiert einem mit einer typischen Mutter-Tochter Situation. In dem Remake befinden sich jetzt auch Stars wie Miley Cyrus, Demi Moore und Ashley Greene, was den Film um einen großen Deut spannender macht. Leider weiß man schon was in dem Film passiert, wenn man die Erstfilmung bereits gesehen hat, trotzdem ist der Film einfach klasse. Außerdem versprüht der Film eine sehr große Portion Humor und Flair. Der Film bietet einem viele fantastische Bilder und wird von harmonischer Musik begleitet.

In meinen Augen spielt Miley Cyrus die Rolle der Tochter und des Teenagers ausgezeichnet. Trotz des Alters, das sie im Film repräsentiert und ihrem eigentlichen Alter meistert sie ihre Rolle mit Bravour. Dazu kommt noch Demi Moore, die im Film Lolas aufgeweckte und moderne Mutter spielt und dies auf ebenso hervorragende Weise zeigt.

In meinen Augen ist der Film „LOL“ einer der besten Teeniefilme, die es überhaupt gibt, und ist es macht einen Riesenspaß ihn anzuschauen, egal ob man alt oder jung ist.

Hannah Windeck, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Die Grenze ist unklar – Illegale Kinderarbeit in Deutschland

Die Abschaffung der Kinderarbeit ist einer der größeren Sprünge der westlichen Welt. In vielen östlichen und südlichen Ländern gibt es noch illegale Kinderarbeit, aber was ist die Grenze zwischen legaler und illegaler Kinderarbeit, und inwiefern gibt es noch illegale Kinderarbeit in Deutschland?

Obwohl das Stereotyp der heutigen Jugend oft enthält, dass die meisten Teenager faul sind, haben oder hätten die meisten Teenager gerne einen Job. Für sie ist es ein großer Vorteil, weil sie Geld bekommen und Erfahrung sammeln. Es ist eine Chance für sie, um sich zu beweisen und selbstständiger zu werden, und dabei auch noch ein wenig Geld zu verdienen. Das Problem ist, dass viele Teenager, obwohl sie es nicht wissen und es gerne machen, illegal arbeiten.

Im Alter von 13 bis 15 ist es nur erlaubt, von montags bis freitags eine für Kinder geeignete Arbeit auszuführen. Man darf dann auch nur ein Maximum von zwei Stunden am Tag zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Die Arbeit darf den Schulunterricht nicht unterbrechen, weil man in diesem Alter schulpflichtig ist. Also wenn ein 12-Jähriger am Samstagmorgen gegen Bezahlung für die Nachbarin einkaufen geht, ist es schon zwei Mal illegal; einmal wegen des Alters und einmal wegen des Samstags. Ab 15 ist es erst erlaubt, eine reguläre Arbeit auszuführen.

Studien zeigen, dass zwischen 40 und 60 Prozent der arbeitenden Kinder mit ihrer Arbeit gegen das Gesetz verstoßen. Viele Kinder sind sich der Gesetze nicht bewusst, und andere negieren sie einfach, weil sie glauben, dass es unfair ist, dass Kinder unter dem Alter von 13 nicht arbeiten dürfen.

Eine Grauzone von Kinderarbeit taucht dann auf, wenn ein Elternteil krank ist oder verstirbt und demzufolge eines der Geschwister für Hausarbeit oder für andere Kinder sorgen muss. Genau liegt eine Grauzone vor, wenn jüngere Kinder in den Unternehmen der Eltern mitarbeiten. Diese Arbeit, die auch häufig in Landwirtschaftsfamilien anfällt, ist wegen ihrer physischen Belastung, obwohl sehr hilfreich, eigentlich des Gesetzes wegen unter illegaler Kinderarbeit einzustufen.

Dass Kinderarbeit als solche abgeschafft ist, sollte uns nicht davon abhalten, die Vorteile von einfachen Tätigkeiten außer Acht zu lassen, da sie neben Geld auch die ersten Erfahrungen mit tatsächlicher Arbeit, Vorgesetzten und Verantwortung mit sich bringen.

Tom Handels, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Freizeit – Extrem-Bügeln und Sumpf-Fußball

Jeder kennt die normalen, eher konventionellen Sportarten und olympischen Disziplinen. Für einige ist dies aber nicht genug. Sie wollen etwas versuchen, was noch nie zuvor versucht wurde. Bei diesen neuen „Sportarten“ geht es im Wesentlichen darum, eine Menge Spaß zu haben. Meist sind sie ein wenig verrückt und manchmal zumindest aus meiner Sicht ziemlich überflüssig. Die „Sportler“ wollen auch oft nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen und einmal in die Zeitung oder die Nachrichten gelangen.

In England etwa hat Phillip Shaw eine neue Sportart zum Trend gemacht. Er beschloss, dass er unter freiem Himmel bügeln wollte. Also packte er sein Bügeleisen und sein Bügelbrett ein und machte sich auf den Weg. Er nennt seine „Sportart“ Extrem Ironing, was so viel bedeutet wie Extrem-Bügeln. Der Sinn dabei ist es, sich irgendwo hinzustellen und anzufangen zu bügeln.

Es verwundert nicht, dass in dem Land, in dem eine Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf und im Frauen tragen abgehalten wird, auch andere seltsame Sportarten beheimatet sind. England steht mit seinen kreativen Sportlern jedoch nicht alleine dar.

Sumpf-Fußball etwa ist ebenso so eine Sportart, bei der man den Sinn nicht hinterfragen darf, die aber laut Teilnehmern unheimlich viel Spaß macht. Die jährliche Weltmeisterschaft im Norden Finnlands ist daher auch ein aufsehenerregendes Event.

Eine weiteres Beispiel für eine eher moderne und ungewöhnliche Sportart, die ähnlich viel Spaß macht, wir von den Natural Born Golfern ausgeübt, die so genanntes Cross Golf spielen. Dabei sind einem die alten Traditionen und Regeln vom Golfen völlig egal. Hierbei geht es nur noch um den Spaß. Vergesst die altmodischen Golf-Clubs und grünen Wiesen. Cross Golf wird überall gespielt, ob auf Baustellen oder freiem Gelände ist egal, Hauptsache es macht Spaß. Die Sportart kommt aus Hamburg. Dort versuchte sich Torsten Schilling zwischen Bürotürmen als Golfer. Er hielt den Schläger wie die Profis aus dem Fernsehen, so dachte er zumindest. Doch schon nach kurzer Zeit kam ein Passant vorbei und zeigte ihm wie er den Schläger richtig halten musste. Dem Passanten gefiel die Idee und er verbreitete es unter seinen Freunden. So hat sich Cross Golf ausgebreitet, mittlerweile gibt es um die 3000 Cross Golfer.

Oft handelt es sich bei den neuen Sportarten also doch nur um altbekannte, lediglich mehr oder weniger veränderte Sportarten, wie beim Cross Golfen und beim Sumpf Fußball. Es steht jedoch nicht der Wettkampf im Vordergrund sondern einzig der Spaß.

Die meiner Meinung nach verrückteste darunter, ist aber immer noch das Extrem-Bügeln. Ich finde diese Sportart eher extrem unnötig. Ob das wirklich Spaß macht, ist meiner Meinung nach fraglich, aber wer weiß, vielleicht werden einige von uns auf diese Weise auch irgendwann die Liebe zum Bügeln entdecken.

Tristan Es-Sayed, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Film – Die lustigste Komödie Deutschlands

Der Film „Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe“ von Simon Verhoeven erschien im Jahr 2011 und ist eine lustige Komödie, die verschiedene und facettenreiche Liebegeschichten von sechs befreundeten Männern zeigt. Diese Komödie ist sehenswert, da sie den Zuschauer garantiert zum Lachen bringt.

Die Protagonisten der Geschichte sind zum einem Bruce Berger, ein Schlagersänger, der im Jugendwahn ist und meint, er müsse ein eigenes Label für seine Musik einrichten um seine Songs zu promoten. Seine Freunde hingegen haben aber ganz andere Sorgen, wie zum Beispiel der Womanizer Jerome, gespielt von Til Schweiger, dem das Großstadtleben zu viel geworden ist, so dass er zurück zu seinen Eltern in der Provinz zieht und dort auf eine gutaussehende, junge Frau trifft.

Niklas, gespielt von Florian David Fitz, datet sich durch ganz Berlin, nur um seine große Liebe Maria wiederzufinden, die inzwischen als erfolgreiche TV Schauspielerin arbeitet. Dafür schließt er sich sogar einen Maria Fan-Club an, das ihm ziemlichen Ärger bringt. Philip dagegen blickt auf ganz andere Sorgen hin, seine Freundin ist schwanger und das auch noch mit Zwillingen. Hinzu kommt, dass er seinen Saftladen erweitern will und noch einen zweiten Laden eröffnet.

Während Günther endlich eine Freundin gefunden hat, nur leider weiß er nicht so ganz, wie man mit Frauen umgehen soll, deswegen muss er immer Jerome um Rat fragen. Dann gibt es auch noch Roland, der seinen Sohn vermisst und im Gefängnis sitzt weil er Günther in einem Krokodilbecken geworfen hat.

Das Leben dieser sechs Männer wird immer abwechselnd gezeigt, mal sieht man die Probleme von dem einen, mal von den anderen. Die Charaktere der Männer basieren auf Stereotypen, zum Beispiel der Frauenheld oder der Warmduscher. Das macht den Film in meinen Augen noch viel amüsanter, da so mancher Scherz auf einen bekannten Vorurteil eines Stereotypen basiert. Die verschiedenen Alltagsprobleme sowie die Frauenprobleme der Männer werden lustig wiedergegeben, so dass es sehr viele Lacher während des Films gibt.

Eine lustige Szene ist zum Beispiel die wöchentliche Besuche im Schwangerschaftskursus, die Phillip und seine Freundin besuchen müssen, dabei kommen die komischsten Situationen zustande.

Dieser Film spricht besonders ein junges Publikum an, da es viele Gags gibt und es verschiedene Themen gibt, wie zum Beispiel Stalking oder Beziehungskrisen. Die Musik passt sehr gut in die jeweiligen eingesetzten Szenen und stellt die Gefühle der jeweiligen Szenen sehr passend dar.

Fazit: Obwohl „Männerherzen“ nicht gerade der anspruchsvollste Film ist, hat man jedoch immer wieder was zu lachen.

Teresa Roumi, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Selbstversuch – Spiegel-Fasten

Wir sehen unser Spiegelbild an jeder Ecke. In dem Spiegel im Badezimmer, im Schaufenster und in den Bildschirmen unserer Smartphones. Es ist fast unmöglich, seinem Spiegelbild in unserer glänzenden Welt zu entkommen. Wie kann es von Menschen erwartet werden, sich nicht um ihr Aussehen zu kümmern, wenn alle regelmäßig mit ihrem Spiegelbild bombardiert werden?

Es gibt einen Trend, um die innere Ruhe wieder zu finden und die kritische Bemerkungen von anderen zu ignorieren. Dieser Trend kommt wie so viele aus Amerika. Dort heißt er „Mirror Fasts”, auf Deutsch würde man „Spiegel-Fasten” dazu sagen. Um das zu meistern, muss man einfach vermeiden, sein Spiegelbild anzuschauen.

Ich habe es versucht: Eine Stunde Spiegel-Fasten, mehr war nicht drin…

Bevor es los ging, habe ich noch einmal in den Spiegel geguckt, um sicher zu gehen, dass meine Schminke gut aussieht! Wie sollte ich denn bloß in die Küche kommen, ohne in unseren großen Spiegel im Flur zu gucken? Ja, am Ende müssen wir der Wahrheit ins Auge blicken und einsehen, dass wir doch eitel sind…

Mason Scarpa, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf