Archiv der Kategorie: Konrad-Duden-Gymnasium

Ein Musical für die ganze Familie – Tarzan trifft Jane

Plötzlich ertönt lautes Affengeschrei und kostümierte Darsteller schwingen an Lianen über den Köpfen der Zuschauer umher. Diese imposanten Akrobatik-Showeinlagen, tolle Lieder und künstlerische Bühnengestaltung – das ist Phil Collins‘ Musical „Tarzan“, welches seit Oktober 2008 erstmals in deutscher Fassung in der Neuen Flora in Hamburg zu bewundern ist.

In der Geschichte des Musicals geht es um den Menschenjungen Tarzan, der nach einem Leopardenangriff auf seine Eltern allein im afrikanischen Dschungel ist. Doch zu seinem Glück nimmt ihn das Gorillaweibchen Kala auf, obwohl ihr Partner Kerchak dagegen ist.

Die tollen Hauptdarsteller Tarzans, die in der Fernsehshow „Ich Tarzan, du Jane“gesucht wurden, sind Anton Zetterholm (Tarzan) und Elisabeth Hübner (Jane).

„Tarzan“ist ein Musical für die ganze Familie, in dem Akrobatik, Gesang und Schauspiel wunderbar harmonieren.

Anna Born, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Carolyn Mackler erzählt über: – Das hässliche Entlein

„Ich bin zu dick“ – Das ist die Feststellung, die Virginia auf Schritt und Tritt begleitet. Carolyn Mackler beschreibt in ihrem Buch „Die Erde, mein Hintern und andere dicke, runde Sachen“ mit viel Humor die alltäglichen Probleme eines beleibten Teenagers.

Virginia Shreeves lebt in einer wahren Vorzeigefamilie. Ihre Eltern haben Karriere gemacht und ihre beiden Geschwister sind sportlich und sehen gut aus. Nur die Jüngste scheint das schwarze Schaf in der Familie zu sein.

Sie versteckt sich hinter XXL- Pullis und meidet sämtliche Spiegel in der Wohnung. Natürlich ist sie zusätzlich nicht sehr beliebt an ihrer Schule, an der sie, wie sie glaubt, von schlanken und sportlichen Jugendlichen umgeben ist. Als dann auch noch ihre beste und einzige Freundin Shannon aus der Stadt zieht, ist Virginia auf sich allein gestellt.

Dann merkt sie, dass sie endlich etwas gegen ihr eintöniges Leben tun muss und es verändert sich doch noch zum Guten. Endlich lernt Virginia auch ihre guten Seiten kennen und erlangt ihr verlorenes Selbstbewusstsein zurück.

Die Autorin schreibt witzig und lässt die Geschichte der unzufriedenen Virginia sehr realistisch erscheinen. Der Charakter der Hauptpersonen wird in einzelnen Details beschrieben, wodurch man sie entweder lieben oder hassen lernt und gut verstehen kann.

Insgesamt ist „Die Erde, mein Hintern und andere dicke, runde Sachen“ ein sehr unterhaltsames und rührendes Buch, das auch öfter gelesen werden kann, ohne langweilig zu werden.

Pia Hoppe, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Jeder kennt und hasst sie: Warteschlangen – Warten, bis der Teufel kommt!

Es gibt sie überall: Im Reisebüro, beim Arzt, vor der Imbissbude, an der Kasse.

Sie sind wie eine Krankheit. Kaum ist die eine geheilt, kommt die nächste. Man kann sich überall infizieren. Und von wegen, die Welt wird immer hektischer und unübersichtlicher: Die Hälfte davon verbringen wir doch sowieso mit Warten.

Und das dümmste daran ist ja: Wir genießen es. Entspannen in den kleinen und großen Warteschlangen des Lebens, denn schließlich schlafen die meisten von uns doch sowieso kaum.

Da kommt uns doch so eine Menschenmenge vor dem Kino ganz gelegen, bevor wir uns in einen Horrorfilm stürzen, der uns wieder nachts kein Auge zutun lässt.

Aber so sind wir nun mal, wir können uns einfach nicht entscheiden, was wir mögen und was nicht. Und wenn wir dann beschließen, was wir für richtig halten, ist es meistens doch falsch. Tja, da müssen wir wohl noch einmal drüber nachdenken. Und das geht am besten in einer (zum Glück) nie enden wollenden Warteschlange.

Lilija Amamitch, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Köstlichkeiten oder Kantinenessen? – Mittagsessen in der Schule

Immer häufiger gibt es sie nun. Nicht mehr nur in großen Betrieben, sondern auch in Schulen. Die Rede ist natürlich von den zahlreichen Mensen, die unter anderem am Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) eingeführt wurden. Die Meinungen hierüber sind gespalten.

Während die Lehrer überwiegend von gutem und leckerem Essen sprechen, behaupten viele Schüler, dass Essen sei nicht gut. Viele der Befragten trauten sich nur ein einziges Mal in die Kantine. Danach war ihnen die Qualität für den Kurs von 3,20 Euro zu gering.

Einige Lehrer hingegen sind der Meinung, für diesen Preis könne man zuhause nichts Gleichwertiges kochen.

Viele Schüler bemängelten auch die Quantität der angebotenen Gerichte. Wer zehn Minuten nach Beginn der Pause komme, bekomme nichts mehr, da die Schüler, die als erstes an das Buffet gingen, sich die Teller so voll machten, dass sie es selbst nicht aufessen könnten und die Mitschüler nichts mehr bekämen.

Dazu befragten wir Jasmin Kotte vom Mensapersonal. Sie sagte uns, die besonders begehrten Mahlzeiten, z.B. Schnitzel, werden nur vom Personal ausgegeben.

Zu der mangelnden Qualität berichtete sie, dass es nicht möglich sei, für über 3000 Schüler an drei Schulen perfekt zu kochen.

Allerdings hätten die Angestellten mit den Schülerinnen und Schülern gesprochen, die etwas zu bemängeln hatten. Mithilfe von anderen Würzungen habe man versucht, einen Kompromiss zu finden.

Natürlich kann man die Mahlzeiten nicht allen recht machen, aber man kann versuchen, größere Fehler zu vermeiden, zum Beispiel eine Schraube im Essen, wie ein anderer KDGler berichtete.

Die Interviews führten Dennis Möllenbeck und Leon Bremer

Fabrice Kunze, Dennis Mällenbeck und Leon Bremer, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Jugendschützen wollen ihr Hobby ausüben dürfen – „Schießen ist zu gefährlich, mein Junge!“ Oder?

Wegen des Amoklaufs in Winnenden sind sich viele nicht mehr sicher, ob Kinder Waffen in die Hände bekommen sollten. Dies könne „aggressiv“ machen. Aber was ist gefährlich daran? Wozu das Verbot?

Das fragt sich auch die Jugend des Vereins für Sportschützen „Admiral von Lans“ Hamminkeln e.V.. Lilija Amamitch (13) meint, Schießen fördere die Konzentration, Leistungsfähigkeit, Kraft, innere Ruhe und Zielstrebigkeit. Es mache einen allgemein ruhiger und nicht „gewaltbereit“ und „gemeingefährlich“. Sie sieht nicht ein, warum ihr Hobby verboten werden sollte.

Auch Jugendtrainer Jens Walter ist ihrer Meinung: „Es ist kontrolliertes Schießen. Sowohl beim Training als auch bei Wettkämpfen sind Aufsichtspersonen dabei, die darauf achten, dass nichts passiert. Außerdem schießen wir auf Papierstreifen, nicht auf Lebewesen!“

Bei einem Interview mit ihm erklärte Jens Walter, dass die gefährlichen Waffen (Kleinkaliber-(KK)/ Großkalibergewehre (GK) und -pistolen) in Panzerschränken aufbewahrt werden müssen, die weniger gefährlichen Luftgewehre in abschließbaren Stahlschränken.

Am Beispiel des Schießstandes in Hamminkeln sieht man, welch strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden: Panzerschränke für KK-Waffen; getrennt dazu abschließbare Stahlschränke für Luftgewehre und Luftpistolen, Extrafächer für Munition; abgeschlossene Türen und eine Alarmanlage; vertrauensvolle Personen als Trainer, Standaufsicht und Schlüsselhüter (ca. 15 von 130 haben einen Schlüssel). Diese müssen einen Sachkundenachweis und einen Schießleiterschein, den sie nach einer Schulung erhalten, vorweisen.

Ein Volljähriger dürfe eigene Gewehre/ Pistolen auch zu Hause aufbewahren. Doch man brauche dafür eine Waffenbesitzkarte, einen vorschriftsmäßigen Tresor zur Waffenlagerung und eine Begründung, warum man die Waffe benötigt, auch zum Schießsport oder für den Beruf. Die Lagerung der Sportgeräte wird durch die Kreisbehörde kontrolliert.

An den Luftgewehren findet man eine bestimmte Gravur, die beweist, dass diese Waffen nicht ,,allzu gefährlich“ sind. Somit dürfen sie ohne Waffenschein von einem Erwachsenen erworben, zu Hause (in einem abgeschlossenen Schrank) aufbewahrt und (getrennt von der Munition) transportiert werden. Das lässt manche Leute denken, Jugendschützen stellten eine Gefahr dar.

Doch, so Jens Walter, Unfälle habe es in dem Verein nie gegeben, da die Standaufsichten jeden Schützen ermahnten, der seine Waffe geladen ablegt oder in die falsche Richtung hält. Sollte ein Schütze seine Waffe auf eine andere Person richten, werde das von der Standaufsicht unterbunden; die Person werde ermahnt.

„Wenn ein Schütze sich öfter verantwortungslos verhält, wird er suspendiert“, erklärt der Trainer. Er muss auch feststellen, ob ein Neuling körperlich und geistig geeignet sei, zu schießen. Ob man diesen Sport betreiben möchte, soll jeder für sich selbst entscheiden dürfen.

Info:

www.sps-hamminkeln.de

www.schuetzenbund.

Lilija Amamitch, Laura-Ann Zunker und Nele Jäger, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Der Alltag eines Schülers – Psychothriller G8

Der Wecker klingelt. Johanna Furtmann (14 Jahre) stöhnt und drückt auf die Schlummerfunktion. Zehn Minuten später. Jetzt aber aufstehen.

Sie hastet ins Bad. Schnell duschen, Haare föhnen und schminken. Auf zum „Morgensnack“; für Frühstück ist keine Zeit. Noch eilig die Bücher in die Tasche gestopft und mit halboffenen Schuhen zum Fahrrad gerast. „Mist, schon wieder einen Platten!“ Flucht sie, warum müssen die mir auch immer in die Reifen schneiden. Egal, sie greift sich das Fahrrad ihrer Schwester und radelt zur Bushaltestelle. Geschafft, so gerade eben noch.

7.45 Uhr, Johanna steigt aus und darf direkt wieder auf den nächsten Bus warten. Doppelstunde Schwimmen, die Klasse 8d vom Konrad-Duden-Gymnasium scheint nicht begeistert. Nachdem die ersten beiden „Montagsstunden“ überstanden sind, wird sich geduscht, in aller Eile noch einmal gestylt um bereit für die nächsten 1,2,3…6 Stunden zu sein.

Normaler Schulalltag, Musik, Deutsch, Englisch, Geschichte. „Auf Mensa habe ich keine Lust“, sagt Johanna als die Essenspause beginnt, „da esse ich lieber gar nichts.“ Zuletzt beginnt der absolute Horror, zwei Stunden Mathe in der 8. und 9.

Ding, dang, dong… „Puh! Endlich geschafft!“ Von Kopfschmerzen geplagt und mit leerem Magen, wartet Johanna auf ihre Mutter, die sie auf direktem Weg zur Musik und- Kunstschule bringt. „Ich freue mich schon, jetzt gibt’s etwas zu essen. Das beste an ihrem Montag findet sie ist ihr Hobby, aber das nimmt auch noch 2 ½ Stunden in Anspruch.

Um 20.30 Uhr fällt sie todmüde ins Bett und weiß, dass der morgige Tag nicht anders verlaufen wird.

Johanna Furtmann, Sophie Ophey, Rachel Rohmann und Laura Wikker, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Der neue Kinofilm: – Indien mal ganz anders

Bunte Tücher, glitzernde Kostüme, schillernde Geschichten oder hinreißende Gesänge? Danach sucht man vergeblich im mit acht Oscars ausgezeichneten Erfolgsdrama „Slumdog Millionär“. Denn nicht sein Glanz, sondern seine erschreckende Nähe zur Realität ergreift den Zuschauer und lässt ihn nachdenken.

Jamal Malik, ein junger Inder, der in den Slums von Mumbai aufgewachsen ist, ist dabei, bei einer Quizshow 20 Millionen indische Rupien zu gewinnen. Ein Gegensatz, denken Sie? Das findet auch der Moderator Prem Kumar und liefert Jamal wegen Verdacht auf Betrug bei einer Unterbrechung der Sendung der Polizei aus.

Dort erklärt der junge Inder dem Kommissar, wie es zu jeder einzelnen Antwort gekommen ist. Er erzählt von mitreißenden Erlebnissen aus seiner Jugend, wie zum Beispiel vom Tod seiner Mutter, vom Aufenthalt in einer Bettlerorganisation und den skrupellosen Methoden, die Erträge der Waisen dort zu steigern.

Man erfährt natürlich auch von den vielen Abenteuern, die er gemeinsam mit seinem Bruder Salim und seiner Freundin Latika, die auch Waise ist, erlebt hat.

Schließlich sieht der Kommissar ein, dass Jamal keineswegs ein Betrüger ist und lässt ihn rechtzeitig zu Beginn der Show wieder gehen, sodass er die alles entscheidende Frage beantworten kann.

Sein Bruder stirbt am Ende des Films, weil er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, doch Jamal trifft endlich seine Jugendliebe Latika wieder, die er zuvor vergeblich gesucht hat.

Auch Bollywood-Fans kommen am Ende doch noch auf ihre Kosten, denn als Abspann gibt es eine Tanzeinlage des glücklichen Pärchens.

„Slumdog Millionär“ ist ein ganz und gar gelungenes Drama, dass auch die negativen Seiten der Welt zeigt. Die mit der Unschuld eines Kindes erzählte Geschichte rührt jeden, der sich darauf einlässt.

Pia Hoppe, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Reiten für behinderte Kinder – Hippotherapie

Hamminkeln. Lachend sitzt die neunjährige Hannah auf dem Pferd Cassia. Wie viele andere Kinder in der Reithalle an diesem Nachmittag ist sie behindert. Mit drei Jahren erlitt sie einen schweren Krampfanfall und konnte seit dem weder laufen noch krabbeln. Daraufhin begann sie mit dem therapeutischen Reiten (Hippotherapie). Heute kann das Mädchen eigenständig laufen und verfügt über eine bessere Stützfähigkeit.

Doch Hannahs Geschichte ist nur ein Beispiel für 60 Kinder, die pro Woche den Reiterhof in Hamminkeln aufsuchen. Die meisten sind geistig oder körperlich behindert und viele von ihnen sitzen im Rollstuhl. Aufgrund dieser Beeinträchtigungen verfügen sie über eine schlechte Körperspannung. Diese soll durch das therapeutische Reiten verbessert werden. Doch manche Kinder hier leiden auch unter ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung).

Das Pferd überträgt physiologische Bewegungen auf den Reiter. „Dabei bewegt es ihn, als würde er selber gehen“, so Frau Petra Locker, die Leiterin des Hofes. Auch die Koordination, das Gleichgewicht, die Konzentration und die Wahrnehmung werden geschult. Somit kann das Kind die erlernten Bewegungsmuster auf den Alltag übertragen. Allerdings werden auch der sachgerechte Umgang mit Pferden, Erfahrung von Selbstwertgefühl und angemessene Selbsteinschätzung vermittelt.

Seit 1991 führt Frau Locker nun schon erfolgreich den Therapiehof. „Die Arbeit mit den Kindern und den Pferden macht mir sehr Spaß. Trotzdem finde ich es schwierig auf jeden einzelnen einzugehen und ihn richtig zu schulen“, gesteht sie.

Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter: www.therapeutisches-reiten-hamminkeln.de

Info:

Der Begriff Hippotherapie leitet sich ab von den griechischen Wörtern „Pferd“ (hippos) und „Behandlung“ (therapeia).

Anna Born und Clara Kocks, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Das „dickste“ Land Europas – Dick, dicker…Deutschland

Kennen sie das nicht auch? Abends nach der Arbeit vorm Fernseher. Die Chipstüte lächelt sie verlockend an und die Cola zwinkert ihnen zu.

So geht es vielen der Deutschen und schließlich kann man den inneren „Schweinehund“ nicht mehr überwinden, man gibt sich der Verlockung hin. Dies sieht man auch. Viele Deutsche sind sehr beleibt und nicht nur das, fast die Hälfte von ihnen ist übergewichtig.

Mittlerweile werden wir sogar als dickstes Land Europas bezeichnet und nähern uns langsam aber sicher den amerikanischen Verhältnissen; dies fand auch rund die Hälfte der Interviewten einer Befragung. Gründe sind: Zu viel Wohlstand, wenig Zeit frisch zu kochen, genetische Veranlagung, falsche Ernährung, zu schnelles Essen und Desinteresse an dem eigenen Körpergewicht.

Ein weiteres Problem ist die fehlende Zeit für sportliche Aktivitäten. Auch das sahen rund 60 Befragte aus Wesel im Alter von 11-80 Jahren einer Umfrage so. 35 % hätten nur 1-3 Mal in der Woche Zeit, ihrem Körper etwas gutes zu tun.

Auch häufige Besuche in Fastfoodrestaurants, die 31% der Befragten monatlich 4-8 Mal tätigen, tragen nicht zur Gesundheit bei. Die Einnahme von gesüßten Getränken steigert den Hunger und ist neben den fettigen Speisen eine weitere Kalorienbombe. Mögliche Konsequenzen des Übergewichts sind Herz- und Kreislauf- so wie Diabetes- Erkrankungen.

Aber bitte jetzt keine Kurzschlussreaktionen, denn nicht überdachte Blitzdiäten können zum so genannten Jojo-Effekt führen, das bedeutet, dass plötzlicher Verzicht auf Essen ungesund ist. Durch die verminderte Zufuhr von Kalorien gewöhnt sich der Körper daran. Man nimmt nicht mehr ab. Beim kommenden Frustessen spart der Körper nun die überflüssigen Kalorien; somit nimmt man noch schneller zu. Trotz dem kann man fit werden und bleiben.

Wie fänden Sie es also, wenn bald die Schlagzeile „gesund, gesünder… Deutschland“, heißen würde?

Sophie Ophey, Rachel Rohmann, Johanna Furtmann und Laura Wikker, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Rund 100.00 Besucher sahen das Spektakel – Tausende Musikfans bei der Musikmesse in Frankfurt

Schon von weitem sieht man die atemberaubende Skyline von Frankfurt am Main. Doch heute sieht man auch besonders viele Autos auf den Straßen, die meisten von ihnen wollen zur Musikmesse, einer der größten weltweit.

Dieses Jahr gab es 1.560 Austeller in 5 Hallen und bei der Partnermesse Prolight + Sound, in der Soft- und Hardware zum Thema Musik ausgestellt wurden, 850.

In den ersten Hallen hies das Thema Blasinstrumente. Dort ging es ein wenig ruhiger zu.

Doch in den Hallen 3 und 4 war es sehr laut, da hier tausende Musikfans neue Schlagzeuge, Gitarren und Bässe ausprobierten. Es gab auch skurrile Instrumente, wie eine elektrische Ukulele oder Gitarren, die lustig geformt waren. An vielen Ständen gab es Aufführungen und Events von Bands oder von Gitarristen/Bassisten, die zeigen wollten, was sie draufhaben.

In der Prolight + Sound machten die Hersteller mit spektakulären Lasershows auf sich aufmerksam. Interessant waren auch die riesigen Mischpulte für Musikstudios.

Während die Besucher drinnen nach Instrumenten Ausschau hielten, fand draußen das SchoolJam Festival statt. Verschiedene Schulbands aus ganz Deutschland traten an, um den Preis der besten deutschen Schulband in den Händen zu halten.

Vor der Entscheidung trat die Band Panik auf, die mit neuen Songs ordentlich Stimmung brachten. Die großen Gewinner waren „Heavy Ride“ aus Grafenau. Sie wurden erster und gewannen einen Auftritt auf dem Festival „Rock am Ring“ und eine Reise ins Kalifornische Anaheim, und Karten für das dort stattfindende NAMM-Festival.

Die Jury war auch dieses Jahr hochkarätig besetzt, unter anderem Senna aus der Band „Monrose“ und Musikproduzent Dieter Falk warten mit dabei.

Auch die Band „Hiprocktized“ hatte allen Grund zum feiern! Die Band, die direkt aus Frankfurt kommt, gewann eine Studioaufnahme und eine Reise nach Frankreich. Abends schloss die Messe dann, und alle zogen eine positive Bilanz.

Felix Hemmers, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium