Kempen – eine Sportstadt – Handball mit Zeltlagern und Turnieren

In Kempen werden sehr viele Sportarten vom VTK (Vereinigte Turnerschaft Kempen) angeboten, so wie Handball. Ich spiele auch Handball und das schon seit sechs Jahren. Es macht sehr viel Spaß, besonders mit meiner Mannschaft, in der C2.

C2 ist eine Alterangabe – es gibt verschiedene Altersklassen im Handball, damit kein Sechsjähriger gegen einen 40-Jährigen spielt. Insgesamt sind wir im Moment nur neun Leute. Wir trainieren jede Woche zwei Mal, nämlich am Dienstag von 16 Uhr bis 17.15 Uhr und freitags von 18 bis 19.15Uhr. Es gibt insgesamt mehr als vier Sporthallen in Kempen, wo viele Mannschaften in der Woche Training haben und am Wochenende ein Spiel haben.

Marie Luise Fehrenbach-Nagels ist die Geschäftsführerin und Heike Schürmann ist die Jugendwartin, die viele Sachen organisieren, sowie Ausflüge in den Moviepark. Jedes Jahr gibt es auch viele andere Angebote, wie das Ferienlager Bensersiel, wo jeder der möchte, jedes Jahr dran teilnehmen kann.

Bensersiel ist ein Zeltlager, dort wird kein Handball gespielt, weil es eine allgemeine VTK-Fahrt ist, bei der alle Mitglieder mitfahren können. Dort werden viele Ausflüge unternommen, ans Meer gefahren und andere Aktivitäten gemacht.

Außerdem gibt es noch andere Ferienfahrten, zum Beispiel die Handballfahrt. Dort fährt man hin, um sein Können im Handball spielen zu verbessern. In diesem Handballcamp spielt man zwar viel Handball, aber nicht nur. Man unternimmt auch Ausflüge. Man muss nicht zu diesem Camp fahren, alles ist freiwillig! Damit die Trainer wissen, wie sie ihr Training und ihre Spieler verbessern können, fahren sie mit ins Handballcamp.

Außerdem kann man jedes Jahr das Sportabzeichen machen, wo man verschiedene Disziplinen machen muss, wie Weitsprung, Hochsprung, Weitwurf, laufen in einer bestimmten Zeit und Wettlauf. Dies kann jeder machen, er muss in dem Fall kein Handball spielen.

Handball ist eine sehr verbreitete Sportart, die mit sieben Spielern gespielt wird. Ein Spieler steht im Tor und die anderen stehen auf den verschiedenen Positionen verteilt.

Handball ist für Jungen und Mädchen, Männer oder Frauen – jeder kann Handball spielen. Natürlich spielt nicht jeder gegen jeden, es gibt natürlich altersgerechte Mannschaften. Die Regeln vom Handball sind eigentlich sehr leicht.

Der Torwart darf den Ball mit allen Körperteilen halten, im Gegenteil zu den Spielern, die den Ball nicht gegen den Fuß und das Schienbein bekommen dürfen, das heißt, dass der Ball sie nicht unter dem Knie berührt werden darf. Wenn man nicht den Ball prellt darf man nur drei Schritte gehen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann ja mal an einem Training teilnehmen und gucken, ob es ihm oder ihr gefällt.

Laura Brosig, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Rezension – Serien-Tipp: „Schloss Einstein“

„Schloss Einstein“ ist eine TV-Serie vom Kika und läuft von montags bis freitags um 14.10 Uhr. In dieser Serie geht es um Schüler, die das Internat Schloss Einstein besuchen. Wie auch im richtigen Leben, geht es um Liebe, Streit und andere Herausforderungen.

Inzwischen gibt es mehrere Staffeln von „Schloss Einstein“, und die Schauspieler haben in den einzelnen Staffeln gewechselt. Die Rollen haben viele verschiedene Persönlichkeiten, die „Schloss Einstein“ einzigartig machen. Trotz der verschiedenen Staffeln gibt es nur einen Soundtrack. Die Serie „Schloss Einstein“ ist sehr schön anzugucken, weil es nicht abgehoben ist.

Filiz Cetinkaya, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Die Projekttage an der Realschule Kempen 2009 – Schule einmal ganz anders

An der Erich Kästner Realschule in Kempen fanden die Projekttage statt.

Wir sollten uns drei Tage lang mit unserer Klasse beschäftigen, so gab es einen Selbstverteidigungskurs oder auch ein Gespräch mit der Polizei.

Die 7d (jetzige 8d) fuhr montags in die Skihalle nach Neuss.

Man konnte aber genauso gut, wie zum Beispiel die 7a, in den Kletterwald fahren, um dort klettern zu üben. Außerdem gab es für die Mädchen eine Frauenärztin die für Fragen zur Verfügung stand.

Die Jungen hatten die Möglichkeit, sich mit einem Streitschlichter zu unterhalten.

Insgesamt haben die Projekttage ein positives Echo hervorgerufen, da das einmal „Schule“ ganz anders war.

Sarah Weckes, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Die TV-Sendung „Das Supertalent“ – Der Bauch wippt im Takt

Am 23. Oktober schalteten wieder Millionen Zuschauer den Fernseher ein, um „Das Supertalent“ zu sehen.

Teilnehmer Stefan (54) präsentierte sich zunächst als Sänger mit seinem Stoffpferd. Nachdem die Zuschauer ihm schnell zeigten, dass sie dadrauf keine Lust haben, zog Stefan sich aus um seine „Bauchrolle“ zu zeigen.

Nur mit einem viel zu engen Tanga und nicht angesagten Kniestrümpfen bekleidet, schwang er im Takt der Musik seinen Schwabbelbauch, dass der Speck nur so auf und ab wippte und schüttelte dazu seine langen Haare. Stefan versetzte nicht nur die Jury ins Staunen sondern auch das Publikum. Sylvie van der Vaart war geschockt und sagte : „Das ist kein Talent, das ist eklig!“

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was einige Kandidaten unter Talent verstehen. Wieso merken einige Leute nicht, dass sie sich zum Affen machen? Aber vielleicht ist ja gerade das, was die Leute ermuntert diese Sendung zu gucken.

Kira Waibl, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Die Meyer Werft in Papenburg – Die neue AIDA im Bau

In den Ferien war ich mit meinen Großeltern eine Woche an der Ems. Mit dem Wohnmobil sind wir dorthin gefahren. Die ersten vier Tage waren wir in Ditzum. Dort war es wunderschön und das Wetter war auch traumhaft. Aber es war so windig, dass man schon eine Mütze tragen mußte.

An dem zweiten Tag sind wir mit dem Fahrrad zum Sperrwerk gefahren. Den nächsten Tag waren wir in Leer, der nächstgrößeren Stadt. Eine Stunde waren wir mit dem Bus unterwegs. Die Stadt war auch sehr schön zum bummeln. Als wir dann zurück nach Ditzum gefahren sind, war ich mit vielen Tüten bepackt. Als dann die vier Tage vorbei waren, sind wir weiter nach Papenburg gefahren, weil wir dort die Meyer Werft besichtigen wollten.

Die Meyer Werft ist ein Schiffsbauunternehmen. Sie baut große Gastanker, Kreuzfahrtschiffe wie die AIDA und vieles mehr. Die Besichtigung war für den ganzen Tag schon ausgebucht, denn die Werft ist bei den Touristen sehr beliebt. Also mußten wir Karten für 15 Uhr am nächsten Tag nehmen.

Am nächsten Morgen gingen wir die Stadt, ein wenig besichtigen. Um 14.45 Uhr mußten wir dann zur Bushaltestelle gehen und dort auf den Touristenbus warten. Im Bus bekamen wir eine kleine Einführung über die Werft. Als wir dann dort ankamen wurden alle in zwei Gruppen aufgeteilt, da wir in der ersten Gruppe waren gingen wir schon vor um uns einen kleinen Film über Papenburg und die Entstehung der einzelnen Schiffe anzuschauen.

Weiter ging es dann zu den Schaumodellen der allerersten Schiffe, die dort in der Werft gebaut worden sind. Sie bestanden zuerst aus Holz doch dann kam später ein Enkel auf die Idee, Schiffe aus Eisen zu bauen. Endlich kamen wir dann zu den großen Hallen, wo die halb fertigen Kreuzfahrtschiffe standen.

Dort wurden gerade die neuste AIDA und die allererste DISNEY fertiggestellt. Wir gingen danach noch ein bisschen weiter und konnten die AIDA von hinten betrachten. Dann war die zweistündige Führung durch das Innenleben der Werft auch schon vorbei.

Denetzen Tag der Woche nutzten wir, um uns noch einmal die Stadt anzusehen und machten uns danach wieder auf den Weg nach Hause. Das war eine sehr schöne und lehrreiche Woche!

Ira Bartholome, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Fernsehshow: das Supertalent – Die Bauchrolle auf der Bühne

Am Samstag Abend lief um 20:15 Uhr auf RTL die Show „Das Supertalent“. Dort dürfen Menschen im Alter von vier bis 99 Jahren auftreten. Es kommen viele verrückte Leute dorthin, um nur einmal ins Fernsehen zu kommen. Es gibt aber auch einzelne, die tatsächlich ein wahres Talent haben.

Die meisten singen der Jury etwas vor, andere spielen ein Instrument und andere wenige zeigen eine echt gute Show. Die meisten angeblichen Talente sind echt blamabel. Eine von diesen war Comedian Stefan Chone.

Er spielte der Jury als erstes ein selbst geschriebenes Lied auf der Gitarre vor. Dieses gefiel der Jury nicht besonders gut. Also zeigte er sein zweites angebliches Talent, die sogenannte „Bauchrolle“.

Diese war nicht besonders sehenswert, sondern auch sehr eklig. Er trug seltsame Klamotten, zum Beispiel eine viel zu enge Leoparden-Hose. Dieser Auftritt war sehr blamabel, und die Jury warf ihn natürlich sofort raus, denn das war echt kein Talent.

Als die ganze Sendung sich dem Ende näherte und der letzte Kandidat auch von der Bühne war kam plötzlich … noch einmal der „Bauchrollen-Künstler“ auf die Bühne, um ein wiederholtes Mal sein „Talent“ zu zeigen, denn er war sehr von sich überzeugt und hatte schließlich 20 Jahre lang für dieses Talent geübt. Er wurde danach zum zweiten Mal ausgebuht und ging schließlich selbst von der Bühne. So ging diese Sendung mit einer großen Lachnummer zu Ende.

Ira Bartholome, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Schüler lesen Jugendliteratur – Krabat im Konflikt

In der Klasse haben wir ein Lesetagebuch erstellt zum Jugendroman „Krabat“ von Otfried Preußer. Hier ein Auszug daraus:

Schwarzkollm, in der Silvesternacht.

Hallo Kantorka!

Wieso bist du nicht gekommen? Ich hoffe, dir ist kein schlimmer Unfall passiert, und ich wünsche mir, dass es dir gut geht. Wurdest du etwa aufgehalten oder wolltest du nicht kommen?

Hat dich der Meister etwa überredet oder verscheucht? Hoffentlich nicht!

Egal, was passiert, ich bin sauer auf dich und habe trotzdem Verständnis dafür, dass du nicht in die Mühle gekommen bist.

Der Meister hat ja schon Tonda getötet. Und Worschula. Und du hast auch schon gesagt, dass du kommst.

Das Leben in der Mühle ist schrecklich und grauenhaft.

Ich bin noch nicht tot, aber es dauert nicht mehr lange, bis einer meiner Freunde stirbt. Oder bis ich sterbe.

Es ist die Silvesternacht, und da stirbt immer einer von uns hier auf der Mühle.

Ich habe dich lieb.

Dein Krabat

Denis Pieczonkowski, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Schüler lesen Jugendliteratur – Missglückter Rettungsversuch

In der Klasse haben wir das Jugendbuch „Krabat“ von Otfried Preußler gelesen. Das kann ich euch nur empfehlen!

In dem Buch geht es neben Zauberei auch um eine Liebesgeschichte zwischen einem Jungen und einem Mädchen. Das Mädchen, eine Kantorka, hätte die Kraft, den Jungen aus seiner Gefangenschaft zu retten. Aber gelingt es ihr auch? Hierzu ein Brief Krabats, so heißt der Junge, an die Kantorka, den er, wie ich es mir vorstelle, so geschrieben haben könnte.

Schwarzkollm, in der Silvesternacht

Liebe Kantorka!

Wie geht es dir? Fühlst du dich gut mit dem Gedanken, mich im Stich gelassen zu haben? Ich weiß einfach nicht, warum du nicht zur Mühle gekommen bist…

Aber weißt du, was mir seitdem nur durch den Kopf geht? Ich bin dir überhaupt nicht böse! Ja genau, du hast richtig gelesen.

Meine Liebe zu dir ist in der letzten Zeit so stark geworden, dass ich dir einfach nicht böse sein kann.

Jeden Abend, wenn ich auf meiner Pritsche liege und kurz vor dem Einschlafen bin, gilt mein letzter Gedanke immer dir. Gefreut hätte ich mich schon, wenn du gekommen wärst. Dann wäre ich endlich frei und könnte persönlich mit dir reden. Vor dir könnte ich dann stehen – dir in die Augen schauen. Das Glitzern in deinen Augen ist schöner als jeder Sternenhimmel.

Nun, du bist nicht gekommen. Es war deine Entscheidung, und ich respektiere es. Vielleicht sehen wir uns trotzdem bald wieder.

Ich hoffe es, denn ohne dich hat mein Leben schon lange keinen Sinn mehr.

Dein verliebter Krabat

Bestimmt sind einige von euch gespannt, wie sich das Problem am Schluss löst. Dazu müsst ihr das Buch schon lesen. Viel Spaß dabei!

Joelina Hendawi, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Schüler lesen Jugendliteratur – Krabats Brief an die Kantorka

Hey Leute!

Ich weiß nicht, ob ihr den Jugendroman „Krabat“ von Otfried Preußler kennt. Nein? Auch nicht den Film, der vergangenes Jahr ins Kino kam?

Wir jedenfalls haben das Buch in der Klasse gelesen und dazu ein Lesetagebuch erstellt. Hieraus möchte ich euch einen Brief zur Verfügung stellen, den ich aus Krabats Perspektive an die Kantorka geschrieben habe. Das ist das Mädchen, in das er sich verliebt hat.

Ich hoffe, der Brief macht euch neugierig darauf, das ganze Buch zu lesen.

Schwarzkollm, in der Silvesternacht

Liebe Kantorka!

Wie geht es dir? Mir geht es nicht so gut, weil du die Chance nicht genutzt hast, mich zu befreien. Ich bin enttäuscht von dir, aber ich will dir auch keine Vorwürfe machen. Es kann ja sein, dass du Angst hattest, in die Mühle zu kommen – Angst vor dem Meister.

Aber du hättest mir keine Hoffnung machen dürfen, dass du kommst. Der Meister hat schon gesagt, wann es so weit ist, wann ich nicht mehr lebe.

Trotzdem ist es auf der Mühle wie sonst auch. Es gibt zwar wie immer am Jahresende nicht mehr viel zu tun, und wir warten auf den neuen Mühlknappen. Aber vorher muss einer von uns sterben. Und ich weiß, dass ich es sein werde.

Zum Glück weiß der Meister nicht, wie du heißt. Dann verschont er wenigstens dich.

Kantorka, wenn du willst, kannst du auf meinen Brief antworten und mir sagen, warum du nicht gekommen bist. Aber ob ich ihn jemals lesen werde?

Tschüss, Kantorka, ich muss weiterarbeiten. Sonst merkt der Meister was.

Dein Krabat

Maike Riechert, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

The Fray aus Colorado – Immer mehr Musikcover in den Charts

Kürzlich saß ich im Auto und hörte Radio. Es lief ein Lied, das mir sehr bekannt vor kam: „The Fray“, eine Band aus Colorado/ USA machten aus dem Hip Hop-Song „Heartless“ von Kanye West eine gefühlvolle Ballade, die mit dem Original nichts mehr zu tun hat.

In den US-Charts sind sie sofort von Null auf Platz Eins gelangt. Immer mehr Künstler covern Lieder, wie der belgische Sänger „Millow“, der dieses Jahr einen Number-One-Hit mit der Coverversion „Ayo technology“ von 50 Cent ft. Justin Timberlake und Timberland gestartet hat.

Michelle Malacasa, Kempen, Erich-Kästner Realschule