Schule – Warum Schüler mehr Sportunterricht brauchen

Ich bin der Meinung, dass in Schulen mehr Sport angeboten werden sollte. Denn immer weniger Jugendliche treiben Sport. Mathe, Deutsch, Englisch sind die typischen Schulfächer, natürlich ist auch Sport dabei – aber, wie ich finde, nicht ausreichend.

Dass ich für mehr Sport in der Schule bin, liegt nicht nur daran, dass ich selbst sportbegeistert bin. Ich bin dafür, weil sich immer mehr Jugendliche nach der Schule nur noch stundenlang vor den Computer oder Fernseher hocken.

Beim Sport in der Schule bekommen sie dann einmal die Gelegenheit, eventuell vorhandenen Aggressionen abzubauen, indem sie sich körperlich auspowern und nicht indem sie vor dem Computer irgendwelche Leute aballern. Außerdem fördert Sport die Gesundheit. Es werden Koordination, Körperbeherrschung und Ausdauer trainiert. Deshalb sollte man den Sportunterricht um ein oder zwei Stunden verlängern.

Lisa B, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Interview mit dem Trainer A. Meyer der B2 von Elmpt – Im oberen Mittelfeld bleiben

C. Steiner : Warum waren Sie nicht mit der Leistung beim 3:1 Sieg

zufrieden ?

A.Meyer : Man kann mit der Leistung nicht zufrieden sein, weil meine

Mannschaft mehr Tore hätte schießen können, und die Lauf-

bereitschaft stimmte nicht.

C.Steiner : Warum haben Sie sich so über ihre Stürmer aufgeregt?

A.Meyer : Ich kann es einfach nicht verstehen, warum unser

Mittelfeldspieler bis jetzt die meisten Tore geschossen

hat. Er traf schon acht Mal und die Stürmer nur je dreimal.

C.Steiner : Wie finden Sie es, dass Sie mit ihrer Mannschaft oben

mitspielen können, was man ja nicht erwartete?

A.Meyer : Ich finde es sehr gut, dass wir oben mitspielen, denn wir

haben ja fast nur den 95er-Jahrgang in der Mannschaft.

C.Steiner : Was ist Ihr Saisonziel nach so einem guten Saisonstart?

A.Meyer : Unser Saisonziel ist , jetzt im oberen Mittelfeld zu bleiben, also

zwischen Platz 2-5 und ich hoffe,dass sich niemand verletzt.

Chris Steiner, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Impfen oder nicht – Große Verunsicherung wegen der Schweinegrippe

Die Meldungen machen uns Menschen verrückt. Erst heißt es: „16 Tote durch Schweinegrippe! – Mediziner raten zur Schweinegrippe Impfung“. Und dann, kurze Zeit später: „Mediziner warnen vor Risiken der Schweinegrippe-Impfung“.

Solche Schlagzeilen begleiten und schon seit Wochen, und sie verunsichern uns. Auch Mediziner sind unschlüssig über das Thema Schweinegrippe. Fakt ist, jeder Mensch reagiert anders auf das Virus.

Allein in Deutschland gibt es Tausende infizierte Menschen. Und wenn beispielsweise in Bayern ein Mensch an Schweinegrippe stirbt, haben in NRW etwa 1000 Menschen das Virus überlebt.

Ich selbst bin auch total verunsichert. Ich weiß nicht, ob ich mich impfen lassen soll. Ich habe zu wenig Informationen über die Nebenwirkungen der Impfung. Im Endeffekt, denke ich, ist es mit der Wirkung der Impfung genau wie mit der des Virus‘. Manche Vertragen die Impfung oder das Virus und manche nicht.

Julia Kühl, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Computerspiele – Assassin’s Creed – Das Warten hat sich gelohnt

Die Fortsetzung von dem Spiel Assassin’s Creed ist November 2009 offiziell im Handel erhältlich.

Tempelritter gegen Assassine – auch im zweiten Teil von Ubisofts Assassin´s Creed sind die Fronten eindeutig. Die Fortsetzung Assassin´s Creed 2, spielt in Venedig um 1486, in der Zeit der Renaissance. In Assassin´s Creed 2 schlüpft der Spieler in die Rolle des jungen Adeligen Ezio Auditore de Firenze, dessen Familie wegen betrügerischer Machenschaften anderer Clans vernichtet wurde.

Ezio ist also ein Nachkomme Altaírs, dem Hauptcharakter des erfolgreichen Vorgängers. Im ersten Teil spielte man einen mysteriösen Auftragsmörder Altaír in der Zeit der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert. In der Fortsetzung sind die Städte keine isolierten Orte mehr, denn es gibt mehr Missionen, die die Städte miteinander verbinden. Man begegnet sogar historischen Persönlichkeiten, die man noch aus dem Geschichtsunterricht kennt, wie Niccoló Machiavelli oder Vertreter des mächtigen Medici-Clans.

Im Gegensatz zu Altaír hat Ezio viele neue Fähigkeiten, Kampftechniken sowie neue Waffen. Er kann seine Gegner von Häuserdächern schleudern oder aus Heuballen versteckt aus angreifen. Auch kann er seine Gegner nun entwaffnen und deren Waffe nutzen. Ebenso kann er im Gegensatz zu Altaír sogar schwimmen.

Das Spiel wird für PlayStation3, Xbox360, PSP und PC erscheinen.

Das Warten hat sich wirklich gelohnt.

Julia Tädter, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Computerspiele – Uncharted 2: Among Thieves

Uncharted 2: Among Thieves is ein von Naughty Dog für die Playstation 3 entwickeltes Action-Adventure und der Nachfolger von Uncharted: Drakes Schicksal.

In Uncharted 2 ist Nathan Drake, der auch im ertsen Teil die Hauptfigur und damit der steuerbare Charakter war, auf der Suche nach den verschollenen Schiffen von Marco Polo. Die Suche nach diesen führt ihn auf die Spur eines Juwels, dem Chintamani Stein, das sich im mythologischen Shambala befinden soll.

Auf der Suche nach dem Juwel bricht er unter anderem in ein Museum in Istanbul ein, um eine alte mongolische Öllampe zu stehlen, die einst dem Kublai Khan gehört hat. Begleitet wird er dabei von zwei Figuren aus dem ersten Teil, Elena Fisher, einer Reporterin und Victor Sullivan, seinem Mentor.

Das Spiel lässt sich grob in zwei Teile einteilen. Zum einen die verschneiten Berge des Himalayas mit Nepal, einem kleinen tibetischen Dorf und zum anderen der Dschungel Borneos.

Das Spiel ist freigegeben ab 16 Jahren und kostet rund 60 Euro.

Patrick Heynckes, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Berufswahl – Eine Qual ?

Einige Schüler aus den neunten oder sogar zehnten Klassen nehmen das Thema „Berufswahl“ nicht ernst, manche Schüler noch nicht mal im letzten Halbjahr der zehnten Klasse. Sie wissen nicht, was sie beruflich machen wollen, wie ihr Schulabschluss aussieht, ob sie weiter eine Schule besuchen sollen oder eine Ausbildung anfangen wollen.

Eine 16-jährige Schülerin aus Brüggen am Niederrhein berichtet darüber:

Nun bin ich im zehnten Schuljahr angelangt. Im neunten Schuljahr gab es viele Thementage und Projekte über das Thema „Berufswahl“. Wir waren sogar im Berufsinformationszentrum(BIZ). Doch manche aus meiner Klasse haben diese Tage nicht ernst genommen und wissen noch nicht, was sie nach der zehnten Klasse machen sollen.

Ich selber weiß es auch noch nicht genau. Ich habe zwar viele Anhaltspunkte und hatte schon viele Gespräche mit Lehrern, meine Eltern, meinen Freunden und Bekannten. Diese Gespräche sind sehr wertvoll. Daher würde ich sie jedem empfehlen. Man erwirbt viele wichtige Informationen aus dem alltäglichen Arbeitstag. Zudem kommt, das ich zahlreiche Praktika gemacht habe.

All diese Gespräche sind wertvoll für die Berufswahl. Irgendwann kommt man, mit ein bisschen Geduld auf den richtigen Beruf.

Lisa B, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Jugendlich engagieren sich – Freiwilliges Engagement – uncool war gestern!

So oft hört man sich ältere Leute über „die Jugend von heute“ beschweren – aber ist das wirlich so? Ist die Zukunft dieser Welt rüpelhaft und denkt nicht an die anderen? Nein, sagen Ergebnisse des Freiwillgensurveys (Stand 2004). Laut dieser sind 1/3 der Bvölkerung ab 14 Jahren bürgerschaftlich engagiert. Das sind im Vergleich zur Gesambevölkerung überdurchschnittlich viele.

Anlaufstelle in Viersen ist die Freiwilligen-Zentrale, eine Einrichtung der Diakonie Krefeld und Viersen. Eines ihrer wichtigen Projekte zeigt, dass Jugendliche auch helfen wollen und können. Der Name des Projekts lautet „Mitmachen ist Ehrensache – Schüler engagieren sich“. Es wird mit der Anne-Frank-Gesamtschule durchgeführt. Zwölf Schülerinnen der Jahrgangstufen elf und zwölf meldeten sich freiwillig, um im Kinderkrankenhaus, beim Kinderschutzbund oder in einem Altenheim zu helfen.

Nach dieser Arbeit schrieben sie ein Fazit. Insgesamt äußerten sie sich sehr positiv und hatten das Gefühl, etwas Gutes bewirkt zu haben.

Dies ist jedoch nicht das einzige Angebot der Freiwilligen-Zentrale, die dazu da ist Menschen, die helfen wollen, mit Menschen, die Hilfe brauchen zusammenzuführen.

Es gibt viele Angebote in Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Ab 14 Jahren ist für jeden etwas dabei; ob in den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Natur und Büro- und Öffentlichkeitsarbeit. Wer gerne mit Kindern umgeht, kann zum Beispiel bei der Hausaufgabenbetreuung helfen oder die Freizeit der Kinder mit Tanz- und Spielgruppen verschönern.

Alle oft benachteiligten Gruppen wie Senioren oder Menschen mit Behinderung sollen nicht zu kurz kommen. Ältere Menschen freuen sich zum Beispiel über Gespräche über Politik, aber auch über Geschichten aus dem Leben eines Jugendlichen in der heutigen Zeit.

Wer jedoch lieber am PC arbeitet, sollte sich im Bereich PC und Internet umschauen. Dort stehen auch immer Jobs zur Verfügung.

Nicht jeder hat die Zeit, sich freiwillig zu betätigen, und das ist auch nicht zu ändern, aber darum sollte man den Menschen dankbar sein, die sich die Zeit nehmen. Und, bei den vielen Angeboten, stellt sich da überhaupt noch die Frage ob Helfen uncool ist?

Julia May, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Tod des Nationaltorhüters Robert Enke – Trauerfeier für Robert Enke

Zehntausende Menschen nahmen in der Hannoveraner AWD Arena bei einer Trauerfeier Abschied von Nationaltorhüter Robert Enke.

Er hatte seinem Leben am zehnten November wegen schwerster Depressionen selbst ein Ende gesetzt. Sein Sarg wurde in der Mitte der Arena platziert, um nach der Trauerfeier von seinen Mannschaftskameraden aus dem Stadion getragen zu werden.

Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt. Robert Enke wurde neben seiner im Alter von zwei Jahren verstorbenen Tochter Lara beigesetzt.

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Schüler und Ernährung – Wie steht es um Ernährung und Leistungsvermögen bei Schülern?

Die Ernährungsexpertin Michaela Bürcks sieht hier in der Tat einen Zusammenhang. Die ungesunde Ernährung der Schüler mit zu viel Weißmehl und zuckerhaltigen Speisen und Getränken, viel zu wenig Obst und Gemüse führt auf Dauer zu einer Unterversorgung der körpereigenen Zellen. Michaela Bürcks zitiert hier den Ernährungswissenschaftler Dr. Gerhard Schmitt aus Speyer, der der Ansicht ist: „Sind unsere Zellen gut versorgt, fit und gesund, sind wir es auch.“

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse. Doch welcher Mensch im Berufs-, Alltags- und Schulleben kann diese Forderung erfüllen? Meist reicht es nur für ein bis zwei Portionen Obst oder Gemüse am Tag.

Die heutigen Schüler stehen hier vor einem besonderen Dilemma. Die Vitaminversorgung in der Schule ist unzureichend. In den wenigsten Schulen werden gehaltvolle Mittagessen oder Zwischenmahlzeiten angeboten. Zudem kommt natürlich auch der über Jahre erworbene bzw. anerzogene Hang zu sogenannten Fast Food Produkten.

Michaela Bürcks führt aus, dass beispielsweise ein Mangel an B-Vitaminen mitverantwortlich ist für unzureichende Konzentrationsfähigkeit, zu wenig Sauerstoffzufuhr zum Gehirn, schlechte Nerven und schlechte Koordination, sowie leicht aggressives Verhalten. Absolute Vitamin-B-Räuber sind: Zucker, Weißmehl, Antibiotika, Medikamente allgemein, Stress, Kunstlicht (Computerbildschirme).

Besonderer Wert sollte bei der Ernährung, laut Michaela Bürcks, auf Omega 3 Fettsäuren gelegt werden. Diese kontrollieren u.a. die Funktion der Gehirn- und Nervenzellen und bauen Intelligenz, Konzentration und Aufmerksamkeit auf. In reinster tierischer Form kann Omega 3 nur über Kaltwasserfische wie Thunfisch, Makrele, Lachs und Hering aufgenommen werden.

Diese stehen bei den meisten Schülern leider nicht oft genug auf dem wöchentlichen Speiseplan, sondern werden ersetzt durch die sogenannten Transfette, auch Killerfette genannt (besonders stark enthalten in Fast Food Produkten, wie Pizza, Burger, Pommes Frites, Currywurst).

Die häufig verzehrten Süßigkeiten während der Pausen bewirken zudem ein rasches Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Dieser sackt jedoch nach kurzer Zeit weit unter die Normallinie ab. Eine Gier auf Süßes, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Unaufmerksamkeit und Nervosität sind die Folgen.

Man sollte auch unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung Wert legen. Wassermangel ist ein häufiger Grund für Müdigkeit, Unlust, Konzentrationsstörungen und Lernblockaden.

„Mit ausgewogener, möglichst frischer und vitaminreicher Nahrung, sowie genügend Flüssigkeit, kann man entscheidend zur optimalen Versorgung des Körpers beitragen. Ich bin der Meinung, dass Ernährung eine ganz entscheidende Rolle im stressreichen Schulalltag spielen und mitverantwortlich sein kann für das Leistungsvermögen der Schüler“, zieht Michaela Bürcks ihr Fazit.

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Buchkritik – Die Frau des Zeitreisenden

„Die Frau des Zeitreisenden“ ist ein sehr schönes Buch und wurde von der Autorin Audrey Niffenegger geschrieben. Dieses Buch hielt sich mehrere Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in über 20 Sprachen übersetzt.

Inhalt: Henry ist ein lebenslustiger Bibliothekar, Clare ist eine Kunststudentin und eine Schönheit. Jedes Mal, wenn Henry Clare besucht, fällt sie aus allen Wolken. Denn Henry ist ein Zeitreisender. Mal ist er 32 und sie 16 Jahre alt. Wenn Henry in die Zeit reist, verstellt sich seine innere Uhr ohne jede Ankündigung. Er stürzt einfach los und weiß nie, in welcher Zeit er bei Clare landet. Doch eines ist sicher: Dass er immer wieder bei ihr landen wird.

Wenn man einmal in diesem Buch versunken ist, will man am liebsten nicht mehr aufhören. Ich finde, dieses Buch hat etwas, was man im wirklichen Leben nicht finden kann. Die Personen im Buch sind so beschrieben, als ob Du sie vor Dir sehen würdest.

Ich empfehle dieses Buch, denn es hat mir Spaß gemacht. So stellt man sich eine Liebesgeschichte vor. Dieses Buch füllt das ganze Herz mit Liebe aus.

Anna-Lena Bethke, Viersen, Johannes-Kepler-Schule