Facebook – Immer unübersichtlicher

Das Thema Facebook ist noch immer umstritten. Facebook ist ein sogenanntes „Soziales Netzwerk.“ Das heißt, dass man da kostenlos beitreten kann.

Man muss einfach nur Vor -, Nachnamen, seine E-Mail-Adresse und ein eigenes Passwort eingeben. Schon kann man sich einloggen. Facebook wird genutzt, um mit Freunden zu chatten oder Anwendungen zu benutzen. Anwendungen sind Spiele, die man mit Freunden über Facebook online spielen kann.

Das ganz klingt eigentlich ganz gut, aber Facebook speichert die Daten aller Nutzer auf Servern und verkauft diese Daten. Außerdem kann jeder unbefugt dein Profil sehen, wenn man es nicht richtig einstellt. Diese Person kann dann einfach dein Namen bei Google eingeben und kommt schon auf dein Profil.

So kann er alle deine privaten Daten sehen. Facebook macht ständig neue Updates, um alles unübersichtlicher zu machen. Sie wollen dass alles über einem in Internet sichtbar ist. Die Politiker versuchen Facebook zu verbieten, aber das ist schwer, weil sie keine Beweise haben und kein rechtlicher Verstoß vorliegt.

Max Weber, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Umfrage – Fitness-Parcours nur für Senioren?

Viele ältere Leute verletzen sich schnell. Schon bei einem kleinen Sturz ziehen sie sich große Verletzungen zu. Oft ist die mangelhafte Bewegung und Fitness daran schuld. Man überlegt auch in deutschen Städten öffentliche Parcours für Senioren zu bauen. Ähnlich wie für Jüngere, nur mit Attraktionen für Ältere.

Es klingt zwar auf den ersten Blick etwas gewagt, aber warum nicht? So wie es für Kinder wichtig ist an der frischen Luft zu sein und Spaß zu haben, ist es für Senioren wichtig körperlich fit zu bleiben. So kann sich auch die geistige und körperliche Verfassung wesentlich verbessern. Schon 1999 gab es die ersten „Seniorenspielplätze“ im niedersächsischen Schöningen, es folgten weitere in Berlin und Nürnberg.

Die 69 Jahre alte Eva Schuben aus Düsseldorf hat uns dazu ein Interview gegeben. „Es ist keine schlechte Idee, wir Älteren können auch mal Training gebrauchen. Schon nach jedem kleinen Fußmarsch tun mir die Knochen weh und ich brauche eine Pause. Ich hatte schon mal überlegt in ein Fitnesscenter zu gehen, aber dann habe ich es doch nicht gemacht. Die Jüngeren würden sich sonst fragen, was die ,Alte‘ hier will. Am besten fände ich es, wenn der Parcours in einem Wald gebaut wird. So atmet man schöne frische Luft ein und nicht jeder kann dich sehen.“

Der Rentner Horst Vogel, 72 Jahre, hat Vorbehalte. „Ich finde das unnötig. Stellen sie sich mal alte Leute auf Turngeräten vor, für mich sähe das affig aus. Außerdem sind meine Knochen noch stabil, deshalb brauche ich so etwas nicht.“

Wie man sieht, ist man sich darüber noch nicht ganz einig. Was halten Sie davon und welche Turngeräte fänden sie interessant? In China gibt es so etwas Ähnliches schon lange und es ist dort gut angekommen. Seit über 20 Jahren treffen sich auf öffentlichen Plätzen Besucher aller Altersgruppen und machen sportlich-spielerische Tätigkeiten. Wird es das bald auch in Düsseldorf geben?

Celine Bittner, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Hobby als Beruf – 100% Spaß in der Skater-Garage

Wenn man die mit Stickern beklebte Tür zur Garage öffnet, weiß man, dass man hier richtig ist, denn es riecht nach Gummi und frisch bedruckter Kleidung. Bei Rebel Rockers in der Gneisenaustraße 10 in Düsseldorf gibt es so ziemlich alles, was der Skater begehrt.

Lässig wird man an der Ladentheke von Gründer Sascha Jaekel begrüßt. Wir grüßen zurück und stellen ihm ein paar Fragen. Er bittet uns erstmal in das Lager nach hinten und wir setzen uns. Hier ist das Büro und hier werden Boards und Kleidung „veredelt“. Man sieht hohe Schränke mit noch unbedruckten Skate-Boards und Schränke, die mit Schuhen und anderem Skate-„Stuff“ gefüllt sind.

„Der Laden war anfangs gar nicht geplant“, berichtet Sascha. „Wir haben in einer Scheune angefangen, und als alles ein bisschen populärer wurde, zogen wir in den jetzigen Laden um.“ Rebel Rockers existiert seit August 2003. Auf die Frage, wie ein Tag bei Rebel Rockers ablaufe, antwortet er: „Es geht um 10 Uhr los und dann heißt es warten, warten, warten.“ Er lächelt: „Wenn das Geschäft mal nicht brummt, beschäftigt man sich halt mit T-Shirts veredeln.“ Guckt man sich um, sieht man die beeindruckenden Ergebnisse dieser Tätigkeit. Die Shirts stapeln sich in den Regalen. Sie alle tragen besondere Motive, die übrigens „alle selbst gezeichnet und entworfen sind“.

Sascha skatet natürlich auch selbst, sein Motto: „100% Spaß!“ Wir fragen, wie viel man als Skate-Ladenbesitzer eigentlich verdient. Sascha nimmt eine ernstere Haltung an und gibt dann zu bedenken: „Mmmh, es könnte mehr sein, aber das ist immer eine Frage der aktuellen Hypes oder Trends.“ Ihm komme es eigentlich auf die Qualität an.

Die Boards hängen ordentlich aufgereiht an den Wänden. „Die Rohlinge beziehe ich direkt aus Amerika“, erläutert Sascha, der unseren Blick bemerkt hat. Darunter stehen mit Neonröhren beleuchtete Vitrinen, die mit Trucks, so heißen die Achsen der Skateboards, mit Rollen und Kugellagern gefüllt sind. Es ist ziemlich anregend, sich die einzelnen Sachen genau anzugucken, denn es gibt sie in unzähligen Farben und Varianten. „Etwas Erfahrung sollte man schon haben, wenn man so einen Laden führt, aber ein Studium in Management oder so braucht man keineswegs“, fügt der Unternehmer hinzu. Sascha und seine Crew, die aus fünf Leuten besteht, sind ein eingespieltes Team. Rebel Rockers beliefert auch Großkunden wie „Vibes“ und „Titus“.

Zum Schluss verabschieden wir uns. „Hau rein“, erwidert er und steckt sich eine Zigarette an, als wir aus dem Laden treten.

Julian Hälzenbein und Tom Ottmann, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Facebook – Hier geht viel Zeit verloren

Viele Jugendliche sind bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Schüler VZ Mitglied. Immer häufiger geht nach der Schule der PC an und es wird mit Freunden gechattet und Fotos geteilt.

Viele fragen sich immer öfter, ob man davon süchtig werden kann. Die Antwort lautet: ,,Ja“- sowohl von sozialen Netzwerken als auch vom surfen und spielen im Internet allgemein. Bei vielen Kindern und Jugendlichen geht der Computer schon morgens an und abends erst kurz vor Mitternacht aus. Mittlerweile hat Facebook mehr als 800 Millionen Nutzer und ist somit das beliebteste soziale Netzwerk von allen.

Über die Entstehung von Facebook und über seinen Erfinder Mark Zuckerberg ist sogar ein Film gedreht worden. Dabei handelt es sich um den Film „The Social Network.“ Darin geht es um einen Studenten der ein Internetportal für Schüler erstellt.

Ursprünglich als Informationsaustauschseite und Kontaktplattform gedacht, breitet sich Facebook in kurzer Zeit extrem schnell aus und wird immer beliebter. Facebook und andere Plattformen dieser Art haben sehr viele Vorteile, dafür aber doppelt so viele Nachteile. Alle Daten, die man scheinbar gelöscht hat, werden von Facebook und anderen sozialen Netzwerken weiterhin gespeichert. Auch geht viel Zeit vor dem Computer verloren.

Anstatt sich in der Wirklichkeit mit richtigen Freunden zu treffen, tauscht man auf seiner Facebookseite nur oberflächliche Dinge mit Personen aus, die man teilweise überhaupt nicht richtig kennt.

Das ist nicht gut, da man schnell den Kontakt zu richtigen Freunden verlieren kann. Wie es einem Freund oder einer Freundin wirklich geht, kann man nicht durch Facebook erkennen.

In Umfragen wurden viele Leute befragt, ob sie sich ein zweites Mal bei Facebook oder anderswo anmelden würden.

Die meisten Leute antworteten mit: „Nein!“

Mein Fazit ist, dass soziale Netzwerke beliebt scheinen, es bei den meisten Benutzern in Wirklichkeit aber gar nicht sind. Wenn man sich anmelden will, sollte man es sich gut überlegen.

Doch wenn es schon geschehen ist, sollte man regelmäßig die Sicherheitseinstellungen überprüfen.

Linda Roß, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Tibetantilope – Grausames Geschäft mit Luxus-Schals

Es gibt sehr viele bedrohte Tierarten, die auf der Roten Liste stehen. Dagegen versuchen viele Naturschutzorganisationen, wie zum Beispiel WWF (World Wide Found For Nature) etwas zu tun. Das Symbol dieser Organisation ist ein Panda. Sie wurde 1961 gegründet. Ein Beispiel für eine bedrohte Tierart ist die Tibetantilope. Diese möchte ich einmal näher beschreiben:

Die Tibetantilope, auch Tschiru genannt, ist ein Paarhufer. Sie lebt einzeln oder in Herden. Wie ihr Name schon verät, lebt sie in China (Asien), im Tibet in 3700 bis 5500 Meter Höhe. Sie ernährt sich hauptsächlich von Gräsern aus dieser Gegend. Sie kann bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell laufen. Ihre natürlichen Feinden sind Bären und Wölfe.

Sie ist gefährdet, weil sie wegen ihres sehr warmen und weichen Fells gejagt wird, das als weichstes Fell der Welt gilt und auch Shatoosh genannt wird. Diese Wolle ist allerdings sehr teuer, auf dem Schwarzmarkt bekommt man für einen Schal bis zu 10.000 Euro. Außerdem ist der Handel mit Shatoosh ist illegal und das Schlimme daran ist, dass für einen Schal drei bis fünf Tibetantilopen sterben müsssen.

Das Horn der Tibetantilope gilt außerdem in der chinesischen Medizin als Heilmittel.

Die Menschen versuchen diese gefährdeten Tiere zu schützen, indem sie dem sie den Handel mit dieser Wolle verbieten und strenge Kontrollen durchführen. In Spanien und in der Schweiz konnten illegal eingeschmuggelte Schals sichergestellt und die Händler bestraft werden.

Weltweite Aufklärungsarbeit soll zudem die Händler und Käufer über die Tibetantilope und ihre Gefährdung informieren und damit die Nachfrage nach Schals aus Shatoosh nachlässt. Wenn keiner mehr diese Schals kauft, brauchen auch keine Tibetantilopen mehr gejagt werden.

Die Tibetantilope war das Maskottchen der Olympiade 2008, trotzdem ist sie immer noch gefährdet. Die oben aufgeführten Maßnahmen zum Tierschutz, haben den Bestand in den letzten Jahren jedoch immerhin langsam ansteigen lassen.

Johanna Heetkamp, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Zigaretten, Alkohol & Co. – Drogen im Alltag – muss das denn sein?

Viele Jugendliche rauchen, das Einstiegsalter bei Zigaretten ist 13 Jahre! Eine Umfrage in meiner eigenen Klasse (Jahrgangsstufe 8) hat ergeben, dass acht von 26 Mitschülern schon einmal geraucht haben.

Den Kindern schon mit Schokoladenzigaretten den Reiz zu geben, ist keine gute Idee. Später ist es nicht mehr die Schokoladenzigarette, sondern die gesundheitsschädliche Echte. Mädchen halten sich an dem Glauben fest, dass rauchen schlank macht und Jungen wollen beweisen, dass sie „cool“ sind.

Ein ähnliches Problem stellt der Konsum von Alkohol dar. Wenn man mal Alkohol trinkt, ist man nicht direkt süchtig. Sobald man jedoch merkt, dass der Konsum zur Regelmäßigkeit wird und man sich den Alltag ohne Alkohol nicht mehr vorstellen kann sollte man sich dringend Hilfe holen.

Alkohol ist ein Suchtmittel, mit dem man etwas verdrängen will. Die Entgiftung bei Alkohol ist nach zwei Wochen abgeschlossen, trotzdem muss man sich direkt danach in weitere Therapien begeben. Steht die Alkoholabhängigkeit im Zusammenhang mit Depressionen, kann die Therapie über mehrere Jahre gehen. Die Rückfallquote bei Alkoholabhängigkeit liegt derzeit bei 95 Prozent.

Neben den eben genannten legalen Drogen, werden auch Jugendliche schon mit dem Problem des illegalen Drogenkonsums konfrontiert. Fast jeder hat schon mal eine Heroinspritze gesehen, die beispielswiese in Bahnhofsgegenden auf dem Boden liegt. Entscheidet sich ein Heroinabhängiger zu einem Drogenentzug, so hat er einen harten Weg vor sich, denn er geht mit Erbrechen, Schweißausbrüchen, Halluzinationen, Wahnvorstellungen und starken Krämpfen einher.

Es ist nicht nur wichtig, Jugendliche über die Folgen des Drogenkonsums aufzuklären und sie somit abzuschrecken, sondern auch, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so zu stärken, dass sie in ihrem Alltag gar nicht erst das Bedürfnis bekommen, ihre eigenen Erfahrungen mit Drogen sammeln zu müssen.

Abitha Rasalingam, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Magersucht – Ein Kampf mit dem Essen – Spieglein an der Wand, wer ist die Dünnste…?

„Dünn?! Ich bin ja sowas von fett!“ lautet die Reaktion der 14 jährigen Alice L. (Name geändert). Aber sie ist nicht allein. Viele Jugendliche leiden unter Magersucht (Anorexie) und sie denken das Gleiche über sich. Für die meisten ist es nämlich so, als wäre ihr Spiegelbild doppelt so breit wie es wirklich ist. „Ich umgehe einfach immer den Spiegel. Ich kann es nicht ertragen, mich dort zu sehen!“

Selbst das kleinste Anzeichen von Fleisch an ihrem Körper vermittelt ihnen: „Der ganze Speck muss ganz schnell runter!“ Egal, ob sie sich dafür den Finger in den Hals stecken oder pro Tag nur einen Apfel essen. Sie sind ständig damit beschäftigt, ans Abnehmen zu denken. Ich fragte Alice nach ihrem Gewicht. Sie verschwieg dieses und meinte, sie sei zu schwer. Außerdem fühlt sie sich in ihrem eigenen Körper fremd. „Ich habe das Gefühl, dass ich in meinem Körper eingesperrt bin.“

Alle diese betroffenen Jugendlichen wurden aber nicht ohne Grund magersüchtig. Es gibt viele Ursachen. Der Drang, eine Leistung zu erbringen und ihr niedriges Selbstbewusstsein sind fast immer entscheidende Faktoren für den Weg in die Magersucht. Eine weiterer Grund, immer weiter abzunehmen, kann ein Hobby sein (z.B Ballett). Mädchen, die Ballett als Leistungssport machen, werden manchmal dazu gezwungen, bis zum Untergewicht abzunehmen, um auf der Bühne schlank und elegant auszusehen.

Eine Anorexie kann aber auch viele gesundheitliche Schäden mit sich tragen: Störungen bei der körperlichen Entwicklung, Organschäden, Kreislaufprobleme, Haarausfall; sowie brüchige Knochen und Fingernägel.

Jugendliche, die unter Bulimie (Ess-Brech-Sucht) leiden, haben Verdauungsprobleme und Zahnschäden, da sie sich nach jedem Essen aus schlechtem Gewissen absichtlich übergeben.

Alice ist ständig damit beschäftigt, Kalorien zu zählen statt Beziehungen aufzubauen. Sobald sie ein Gericht über 200 Kalorien essen muss, gerät sie in Panik und gleichzeitig in einen Angstzustand. „Ich habe Angst, da ich meinen Feind zum Leben brauche“, sagte sie mir.

Magersüchtige sind stolz auf ihr Untergewicht. Doch sind sie sich auch bewusst, wie sehr ihr Körper darunter leidet. „Ich will irgendwann aufwachen und wieder normal sein.“ Alice und andere Magersüchtige sind körperlich und seelisch total am Ende. Die körperlichen Folgen können sogar zum Tod führen.

Alice erzählte mir: „Als meine Eltern merkten, dass ihr Kind magersüchtig ist, versuchten sie, mir zu helfen. Auch sie waren seelisch am Ende. Sie steckten mich für drei Wochen ins Krankenhaus, wo mein Zustand stabilisiert wurde. Doch die Magersucht verschwindet nie ganz. Sie hinterließ Narben, die mich prägten.“

Magersucht ist eine Qual für alle Betroffenen. Es ist ein ständiger Kampf mit dem eigenen Körper und der eigenen Seele. Sie werden „eingedrückt“ in eine einsame Welt der Depressionen und zum Außenseiter. Obwohl therapeutische Hilfe meistens notwendig ist, liegt die Heilung der Betroffenen auch sehr stark in ihren eigenen Hände.

Lara Schürmann, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Pokern – Pius Heinz ist Weltmeister

Der aktuelle Poker-Weltmeister Pius Heinz ist am 4. Mai 1989 in Swisttal-Odendorf in der Nähe von Bonn geboren worden und dort aufgewachsen. Dort ist er aufs städtische Gymnasium Rheinbach gegangen, hat 2008 sein Abitur gemacht und anschließend Zivildienst geleistet. Heinz hat ein Studium der Wirtschaftspsychologie in Köln begonnen, das er aber seit August 2011 aufgrund seiner Poker-Karriere ruhen lässt. Außerdem ist er im August nach Wien gezogen.

Pius Heinz hat mit rund 18 Jahren das Pokerspielen als Hobby im Internet begonnen. Dort hatte er schon zahlreiche Online-Turniere gewonnen. Deshalb hat er sich 2011 dann auch verstärkt dem Livepoker gewidmet und seit dem Erreichen der November Nine im Sommer 2011 in Las Vegas ist er professioneller Pokerspieler und Teil des PokerStars-Teams. Bei der November Nine hatte der 22-Jährige sich gegen 7000 Konkurrenten aus aller Welt durchgesetzt und ist unter die letzten neun gekommen, aus denen im November schließlich die besten drei zum Main Event der Poker-WM zugelassen wurden. Und Pius Heinz war dabei.

Am 9. November 2011 war es endlich so weit: In Las Vegas, wo das Turnier ausgetragen wurde, gewann Pius Heinz überraschend gegen den amerikanischen Favoriten Ben Lamb und stand somit im großen Finale gegen den Tschechen Martin Staszko. Nervös saßen die beiden Gegner am Pokertisch.

Staszko setzte alles, was er noch hatte und vertraute darauf, dass er die richtige Karte bekam, denn ihm fehlten eine 7, 8 oder 9 zum Gewinn. Heinz ging mit und lief angespannt hin und her. Dann wurde die alles entscheidende Karte aufgedeckt. Es war eine 4. Pius Heinz reißt die Arme hoch: Er ist Weltmeister! Der erste Deutsche und der zweitjüngste!

Seine Verwandten und Freunde, die ihn begleitet haben, feiern ihn. Vom Veranstalter bekommt Heinz das traditionelle, aus purem Gold bestehende Bracelet überreicht. Außerdem erhält er das Preisgeld in Höhe von 8,7 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 6,3 Millionen Euro. In seiner Hotel-Suite mit 500 Quadratmetern, eigenem Butler und Pool feiert der Weltmeister noch bis spät in Nacht.

Trotz seines jetzigen Vermögens möchte er weiter studieren und ein normales Leben wie bisher führen. Er wird sich aber weiterhin noch aufs Pokern spezialisieren und hoffentlich noch viele Turniere gewinnen, die auch in Europas Kasinos immer häufiger ausgetragen werden, denn durch Online-Spiele gibt es immer mehr junge Leute, die Pokern ausprobieren möchten.

Zirka 600.000 Leute pokern aktuell online in Deutschland. Die Tendenz steigt immer weiter, in Deutschland wie auch in anderen Ländern. Schon seit 1970 wird nun die Poker-WM ausgetragen und ein 22-jähriger, unterschätzter, junger Mann gewinnt sie dieses Jahr als erster Deutscher.

Jana und Vera Herrmann und Dudda, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Hugo-Schüler engagieren sich – Soko-Team legt sich mächtig ins Zeug

Freitagmittag, 13 Uhr. Schule aus. Wochenende. Doch für uns heißt das seit Anfang September, zweimal pro Woche den Nachmittag in der OGATA (=Offene Ganztagsschule) der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße zu verbringen und mit den Grundschulkindern zu spielen und sie bei den Hausaufgaben zu betreuen. Denn wir machen, wie fast alle Schüler der 8. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums, beim Projekt „SoKo“ mit.

Im Rahmen dieses Projektes verbringen die teilnehmenden Schüler einen Teil ihrer Freizeit in sozialen Einrichtungen. Das können neben Grundschulen auch Kindergärten, Altenheime oder Krankenhäuser sein. Auch die Übernahme von Einkaufsdiensten oder Babysitting in der Nachbarschaft ist möglich. Betreut wird das Projekt, an dem auch andere Mönchengladbacher Schulen teilnehmen, durch das Deutsche Rote Kreuz, das die Schüler während ihres Einsatzes auch versichert. Die Schule stellt zusätzlich engagierte Eltern als SoKo-Paten bereit, die bei Problemen angesprochen werden können. Am Ende ihres Einsatzes, der wahlweise 45 oder 70 Stunden umfasst, bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat.

Als wir anfangs von dem SoKo Projekt hörten, dachten wir zuerst: „Für so etwas haben wir bei all den Hausaufgaben, Nachmittagsunterricht und Sportvereinen überhaupt keine Zeit!“ Aber dann ist uns schnell unsere alte Grundschule eingefallen und nachdem wir die ersten Nachmittage dort verbracht hatten, hat uns die Arbeit immer mehr Spaß gemacht. Besonders gefällt uns, dass wir viele positive Rückmeldungen von den Kindern, deren Eltern und den Betreuern in der OGATA bekommen. Da wir immer sofort im Anschluss an die Schule in Sachen „SoKo“ unterwegs sind, verlieren wir wenig Zeit, denn zu Hause würden wir in dieser Zeit erst einmal „chillen“.

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute veranstalten wir für die Grundschulkinder ein Kickerturnier. Wir haben uns zu Hause Spielregeln ausgedacht, Urkunden gedruckt und einen Spielplan erstellt. Die Kinder sind total begeistert und bilden schnell Teams. Allerdings ist es für manche Kinder auch schwer, zu verlieren. Wir haben alle Hände voll zu tun, alle zu beruhigen und weiter zu motivieren. Am Ende stehen die glücklichen Gewinner fest, und alle Teilnehmer bekommen eine Urkunde.

Freitagnachmittag, 16 Uhr. Jetzt ist wirklich Wochenende. Der Nachmittag war zwar anstrengend und turbulent, aber wir gehen trotzdem zufrieden und mit einem guten Gefühl nach Hause.

Lorenz Kupfer, Mänchengladbach, Hugo-Junkers-Gymnasium

Fakten – Das neue PS-Monster von Lamborghini

2011 wurde der neue Lamborghini Aventador vorgestellt.

Sein V-12 Motor leistet satte 700 PS. Diese Leistung ermöglicht ihm eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 350 km/h. Er braucht nur 2,9 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu kommen. Das heißt, dass er nach 44 Metern von 0 auf 100 kommt. Seine Gesamtlänge beträgt 4780 mm, seine Breite 2030 mm, seine Höhe 1136 mm und sein Radstand 2700 mm. Er wiegt 1575 kg. Sein Tankinhalt beträgt 90 Liter. Er kostet rund 300.000 Euro und ist schon ausverkauft.

Taha Yildirim, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten