Der lange Wanderweg quer durch Rheinland-Pfalz – Der Moselsteig

Der Moselsteig ist ein 365 Kilometer langer Wanderweg bestehend aus 24 Tagesetappen. Ich habe ihn (zum Teil) bezwungen.

Genauer gesagt, sind mein Vater, meine zwei Brüder und ich drei Etappen gewandert. Von Kesten nach Bernkastel-Kues, sind es circa 15  Kilometer und man braucht mit einem gleichmäßigen Tempo circa vier bis fünf  Stunden. Diese Etappe ist sozusagen die „Einfühlungs-Etappe“, die einem den Moselsteig ein Stück weit näher bringt und zeigt, was auf einen zukommt. Ich möchte aber nicht nur auf diese Etappe eingehen, sondern auch die restlichen zwei, welche wir gegangen sind, beschreiben. Die zweite Etappe führt von Bernkastel-Kues nach Ürzig. Sie ist circa 17 Kilometer lang, und man braucht circa 5,5 bis sechs Stunden. Auf dieser Etappe kriegt man die Weinberge dieser Region zu sehen, denn diese Etappe nimmt so einige Höhenmeter in Anspruch. Trotzdem kriegt man eine wunderschöne Sicht in das Moseltal. Die dritte Etappe: Von Ürzig nach Traben-Trarbach, sind es 15 Kilometer und man benötigt circa fünf bis sechs Stunden. Auch diese Etappe ist durch einige Höhenmeter gekennzeichnet und bietet ebenso einen unvergesslichen Ausblick sowohl ins Moseltal, als auch auf die zahlreichen Weinberge, von denen man, aber nicht in ganzen Reben, naschen kann.
Mein Fazit, trotz den wenigen Etappen, ist: super. Denn beim Moselseig ist für jeden Wanderer was dabei. Ob viele Höhenmeter oder flache Wege, ob schöne Aussichten oder nackte Städtchen, der Moselsteig ist vielfältig.

Felix Hormes, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Es ist soweit: Das Best-Of-Album ist nun raus! – Billy Talent greatest Hits

Die kanadische Punkrock-Band hat ein neues Album zusammengestellt, mit allen ihren alten Hits und einer Überraschung: zwei neue Songs! Seitdem das neue Album am 7. November auf dem Markt ist, wird in der Anhänger-Gemeinde über nichts anderes diskutiert.

Vor allem werden die zwei neuen Lieder besprochen. Das erste Lied ,,Kingdom of Zod“ entspricht dem bekannten rockigen, rebellischen Stil der Band. Das zweite Lied ,,Chasing the sun“ hingegen bringt etwas völlig Neues in der Welt der Billy Talent Fans und sorgt für großes Aufsehen. ,,Das ist etwas, worauf wir uns noch nie eingelassen haben, etwas Neues und Besonderes“, meinte der Leadsänger, Benjamin Kowalewicz.
,,Das Lied unterscheidet sich von allem, was wir bisher gemacht haben“, stimmte der Schlagzeuger, Aaron Solowiniuk, zu. ,,Ich bin der Meinung, dass es gut ist, ein Risiko einzugehen. Es ist zwar gefährlich, aber wir als Band hatten viele Höhen und Tiefen in unseren Leben, und das möchten wir durch diese Lieder ausdrücken.“ Sogar der Bassist, Jonathan Gallant, meldete sich zu Wort. ,,Als wir das Lied aufgenommen haben und fertig waren, saßen Ian (Gitarrist) und ich da und haben uns gefragt, ob das komisch sei, wenn man so ein Punk-Lied schreibt und dann ein ruhiges, langsames Lied dahinter anfertigt. Aber nein, ist es nicht. Ich meine, man darf und kann dies und jenes auch machen.“
,,Das Album zeichnet uns auch als Band aus“, fügte Ben K. hinzu. ,,Es zeigt die unterschiedlichen Persönlichkeiten jedes einzelnen von uns.“ Nicht nur die harmonische Musik erfreute die Fans, sondern auch die bewegenden Worte, die in den Songs stecken und den Zuhörer zum Nachdenken und Grübeln anregten. Alles in einem: Die vier Jungs von Billy Talent haben ihre Fans nicht im Stich gelassen, ihre Musik begeistert weiterhin viele.

Diana Kadhim, 8a, Fichte-Gymnasium Krefeld

Musik von AC/DC live in Viersen – Dirty Deeds ’79 in der Rockschicht

Mit kreischenden Gitarren und scheppernden Schlagzeugbecken betritt die AC/DC Coverband Dirty Deeds ’79 am Abend des 15. Novembers 2014 die Bühne in der Rockschicht an der Bahnhofstraße. Als einen euphorischen Auftakt spielt die fünfköpfige Band die Songs „Live Wire“ und „Rock’N’Roll Damnation“.

Mit diesen altbekannten Melodien wecken sie bei den älteren Fans schöne Erinnerungen. Im Laufe des Konzerts geben sie unter anderem Lieder wie „Thunderstruck“ und „TNT“ zum besten. Spätestens bei dem Klassiker „Highway To Hell“ ist das Publikum nicht mehr zu halten. Bei dem Song „It’s A Long Way To The Top“ betritt ein Dudelsackspieler die Bühne. Dies wurde mit lautem Pfeifen und Klatschen gefeiert.
Als Erkennungsmerkmal sind die Bandmitglieder angezogen wie ihre Vorbilder von AC/DC, wobei die Schuluniform des Gitarristen durch zwei kleine Teufelshörner am Kopf erweitert wird. Obwohl dem Gitarristen während des Konzerts eine Saite reißt, bleibt die Stimmung erhalten und das Lied wird einfach ein zweites Mal gespielt.
Ein Höhepunkt des Abends ist der Song „You Shook Me All Night Long“, bei dem das begeisterte Publikum laut mitsingt. Am Ende des Programms wird als Zugabe unter anderem „For Those About To Rock“ gespielt.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend für das Publikum und die Band.

Erik de La Haye, 8c, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Rekrutierungen fallen Terrorgruppen immer leichter – Rekrutierung des IS

In Syrien kämpft der  „IS“ schon lange mit über 50 000 Kämpfern. Darunter sind auch bis zu 24 Minderjährige, wobei der Jüngste gerade einmal 13 Jahre alt ist.

Durch das Internet rekrutieren die „IS“-Kämpfer aus den verschiedensten Ländern, zum Beispiel aus China, Österreich oder auch Deutschland. Im Moment sollen es schon über 1800 Menschen sein. Der „IS“ sucht und wendet im Internet sich immer häufiger an Studenten oder Häftlinge. In Großbritannien sollen es schon über 2000 sein, die den „IS“ unterstützen. Man kann sich kaum vorstellen wie jemand, der im Westen aufgewachsen ist, so radikal werden kann. Das passiert leider immer häufiger.

Was können wir alle tun? Im Internet aüßern sich viele gegen die Radikalen, es sind leider immer noch viel zu wenige.

Jesper Frobel, Marius Nacke, 8a, Fichte-Gymnasium Krefeld

Weitere Wohnräume werden dringend benötigt. – Flüchtlinge in Krefeld

Die Turnhalle an der Lindenstraße in Krefeld wird seit dem 17. Oktober wegen der hohen Flüchtlingszahlgenutzt. Inzwischen leben 1000 Asylbewerber in Krefeld.

Die dort Sport betreibenden Vereine sowie die Bürgerinitiative „Rund um St. Josef“ werden dort in Zukunft keinen Unterricht weiterführen können. Am Ende des Jahres wird die Anzahl der Flüchtlinge auf 1200 steigen. Bis 2015 werden es 1500 Flüchtlinge. Die Flüchtlinge werden durch ehrenamtliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betreut und des Malteser Hilfsdienstes (MHD) unterstützt. In Krefeld werden noch Wohnräume benötigt, da in der Turnhalle kein Platz für weitere Flüchtlinge zur Verfügung steht.
Die meisten Schüler aus dem Fichte-Gymnasium können in der Turnhalle keinen Sport mehr treiben. Ich finde das gerecht, dass unsere Schule die Turnhalle zur Verfügung stellt, weil die Flüchtlinge, aus deren Land geflohen sind und zu dieser Zeit Sicherheit und eine Unterkunft notwendig brauchen. Meine Eltern, die aus Kosovo stammen, haben sowas Ähnliches erlebt. Früher herrschte in Kosovo Krieg und sie mussten fliehen, damit sie in Sicherheit sein konnten. Schließlich sind sie in Deutschland angekommen.

Elsa Saraci, 8a, Fichte-Gymnasium Krefeld

Angeln in NRW ist nur mit Erlaubnis möglich. – Angeln im Kreis Viersen

Grundsätzlich gilt, wer in Nordrhein-Westfalen und damit auch im Kreis Viersen angeln will, benötigt einen deutschen Fischreischein. Dies regelt das Landesfischereigesetz.

Jeder, der Fischfang betreibt, muss Inhaber eines Fischereischeines sein. Die Erteilung eines Fischereischeines setzt voraus, dass man das 14. Lebensjahr vollendet hat und eine Fischerprüfung bei der Unteren Fischereibehörde bestanden hat. Die Fischreischeine werden dann unter Vorlage der Fischerprüfungszeugnisse bei der Gemeinde ausgestellt, in der der Antragsteller wohnt. Er hat die Wahl zwischen einem Jahresfischereischein oder einem Fünfjahresfischereischein.
Personen zwischen dem zehnten und sechzehnten Lebensjahr, die noch keine Fischerprüfung erfolgreich abgelegt haben, dürfen nur mit einem Jugendfischereischein in Begleitung eines Fischereischeininhabers angeln. Weitere Ausnahmen gelten für Personen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen und ausländische Mitbürger.
Bei Fragen steht die Untere Jagd- und Fischereibehörde des Kreises Viersen zur Verfügung.

Anne Lüngen, 8c, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Was kann man tun, um den Regenwald zu erhalten? – Die grüne Lunge unserer Erde

Vom Regenwald werden im Jahr ungefähr 130.000 Quadratkilometer gerodet und abgebrannt. Das entspricht pro Sekunde einer Fläche von 35 Fußballfeldern. Aber warum ist dies so?

Die Regenwälder werden abgeholzt, weil die Menschen das Holz zur Produktion von Möbeln und Papier verschwenden. Allerdings werden die Wälder auch abgebrannt, um Weiden für Rinderzucht und Platz zum Beispiel für Palmöl-Plantagen zu schaffen oder um sie in Bauland umzuwandeln. Manche Flächen werden dann auch zur Erdöl- bzw. Gasförderung genutzt. Durch das Abbrennen der Bäume und Pflanzen entsteht aber noch mehr Kohlendioxid, das irgendwann nicht mehr von den Pflanzen in Sauerstoff umgewandelt werden kann. Und wenn die Pflanzen dies nicht mehr schaffen, bleibt zu viel Kohlendioxid in der Luft, das den Klimawandel noch schneller vorantreibt. Außerdem kann durch die Rodung auch eine Dürre kommen, da über die Blätter Regenwasser an die Luft abgegeben wird, so dass es anfängt zu regnen. Wenn es aber zu wenige Wälder gibt, wird dieser Kreislauf unterbrochen und es wird seltener regnen. Viele Tierarten werden auch aussterben.
Diese Katastrophen kann jeder einzelne aber verhindern, indem er versucht, den Regenwald mit den folgenden Schutzmaßnahmen vor dem Verschwinden zu schützen. Sie könnten recyceltes Papier und Toilettenpapier benutzen, Plastiktüten mehrmals verwenden oder Stoffbeutel benutzen, weil eine Tüte 400 Jahre braucht, bis sie von der Natur abgebaut ist. Außerdem wird zur Produktion einer Plastiktüte auch Erdöl verwendet. Auch auf Produkte, in denen Palmöl ist, sollte man verzichten. Man sollte auch darauf achten, dass die eigenen Möbel oder die Grillkohle nicht aus Tropenholz hergestellt sind.

Sarah Collee, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Kommentar – Wie Eltern ihre Kinder erziehen sollten

Die Eltern sollten ihren Kindern klare Grenzen setzen, dass sie nicht immer ihren Willen bekommen. Die Eltern sollten ihren Kindern Respekt beibringen vor den Eltern, aber auch vor anderen Menschen.

Eltern sollten sich ihren Kindern gegenüber durchsetzen, denn wenn sie es nicht machen, werden die Kinder sich nicht ändern. Die Eltern sollten klare Vorgaben machen, wenn die Kinder etwas haben wollen, was sie nicht bekommen können, so dass die Kinder verstehen, warum die Eltern nein sagen. Die Eltern sollten ihren Kindern nicht alles kaufen und sie nicht zu sehr verwöhnen. Eltern sollten, wenn ihre Kinder was Gutes gemacht haben, sie dafür auch loben. Eltern sollten ihre Kinder nie schlagen, weil sie es sonst später auch machen könnten.

Sarah Ligmann, 10, Schule Am Uerdinger Rundweg Krefeld

Kommentar – Wie sollten Eltern ihre Kinder erziehen?

Man sollte von Anfang an Grenzen setzen, damit nicht irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem das Kind sich im Supermarkt auf dem Boden wälzt, nur weil es ein Bonbon haben möchte.

Eltern sollten so früh wie möglich damit beginnen, dem Kind Respekt beizubringen, damit es mit den Eltern und mit den anderen im Umfeld wie Familie und Freunde respektvoll umgeht. Wenn irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem das Kind aus irgendeinem Grund quengelt, dann sollten sich die Eltern durchsetzen können und dabei „nein“ sagen.
Es ist wichtig, dem Kind etwas Gutes zu tun und es zu loben. Aber man sollte ihm nicht alles erlauben, sonst wird das Kind verwöhnt und fordert immer mehr. Wenn das Kind immer „Bitte“ und „Danke“ sagt, dann ist das ein gutes Verhalten und das sollte man loben. Man darf, egal was das Kind macht, nicht schlagen. Man kann dem Kind Hausarrest geben und es ihm erklären, was es falsch gemacht hat. Aber keine Gewalt anwenden, denn sonst kann das Kind aggressiv werden und lässt seine Wut an anderen aus. Wenn das Kind Probleme hat oder etwas nicht so gut kann, dann sollte man darauf Rücksicht nehmen und auf das Problem eingehen.
In welchem Alter der Kinder sollten die Eltern mit der Erziehung anfangen? Das passende Alter, um die Kinder zu erziehen, liegt bei ungefähr sieben bis acht Monaten, wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und die Welt zu entdecken.

Marcel Brodmann, 10, Schule Am Uerdinger Rundweg Krefeld

Gnadenhof, was ist das? Ich habe einen besucht – Ein Gnadenhof stellt sich vor

Es ist matschig, kalt und regnerisch! Bald wird es Winter und genau darauf bereitet sich der Gnadenhof vor. Alles wird wetterfest gemacht, damit es in den Ställen und Käfigen nicht zieht und die Tiere es schön warm haben. Ich durfte Fragen stellen und mich umsehen.

Ein Gnadenhof ist KEIN Tierheim. sondern ein Heim bzw. Hof, auf dem die Tiere, bis sie sterben, leben können! Es gibt viele verschiedene Tiere, die aus unterschiedlichen Gründen hier sind. Manchen ging es in ihrer alten Heimat nicht gut und manche waren verletzt und hatten Schwierigkeiten, in der freien Natur zu überleben.
Zu den Tieren die dort leben, gehören unter anderem drei Shetlandponys. Diese waren völlig abgemagert, hier im Gnadenhof wurden sie wieder aufgepäppelt und ihnen geht es schon wieder richtig gut!
Auch viele verschiedene Papageienarten haben hier ihr neues Zuhause gefunden. Sie haben verschiedene Käfige, in denen kleine Stangen, Bretter und Seile hängen, auf denen sie herumklettern können. Alle Tiere, die im Gnadenhof leben, brauchen viel Zuneigung. Mit ihnen muss geredet werden und sie müssen gut verpflegt werden. Die Ställe müssen sauber gemacht werden und die Tiere natürlich auch! Deshalb spielt auch die Mithilfe eine große Rolle. Da es sehr kostenaufwendig ist, selbständig einen Gnadenhof zu betreiben, sind die Besitzer des Gnadenhofes über jede Spende dankbar. Ein großer Spender ist zum Beispiel Real. Hiervon erhält der Hof Gemüse und Obst, welches wir Menschen nicht mehr essen. Das ist nun im Winter besonders wichtig, denn jetzt müssen die Tiere ihren Winterspeck anfressen, damit sie genug Energie haben und sich nicht nur durch ihr Fell oder Federkleid wärmen. Die Tiere des Gnadenhofes freuen sich das Essen.
Dadurch, dass auch Hühner auf dem Hof leben, gibt es eine kleine Freude, nämlich täglich frische Bioeier.
Also, es hört sich nach einer harten, aber auch sehr schönen Tätigkeit an!

Luca-Marie Warachewicz, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen