Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Rollenspiel: „Metin 2“ – Ferne Welten

„Metin 2“ ist eine kostenloses Rollenspiel, bei dem man mit Missionen und Monsterumbringen Erfahrung bekommmt und ein Level höher steigt.

In dem Spiel kann man sein Geschlecht wählen und einen von vier Charakteren. Es gibt zum Auswählen den Krieger, den Sura, den Ninja und den Schamanen.

Das Spiel ist von der Firma Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG) entwickelt worden. Es wurde in Korea erfunden worden und 2006 in Deutschland erschienen, wo es zunächst noch kostenpflichtig war. Im Mai 2007 wurden die monatlichen Gebühren abgeschafft, und das Spiel erschien auch in anderen Sprachversionen.

Es gibt im Spiel drei Reiche: Das blaue, das rote und das gelbe Reich. Das höchste Level ist das 99. Man kann im Spiel seine Freunde treffen und mit ihnen chatten oder spielen (beziehungsweise sich duellieren).

Mir gefällt dieses Spiel sehr, weil es immer neue Sachen zu entdecken gibt, und es kommt was Neues zum Spiel dazu, außerdem ist das Spiel endlos. Und es ist einfacher zu spielen als andere Rollenspiele. Die Grafik und die Steuerung ist besser als bei vielen vergleichbaren Spielen.

Ismail Schnuki, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Grand Prix-Entscheidung für Düsseldorf – Eurovision Song Contest in Düsseldorf

Die Entscheidung ist gefallen: Unsere Oslo-Gewinnerin Lena geht 2011 in Düsseldorf für Deutschland an den Start. Der Eurovision Song Contest“ findet nächstes Jahr am Rhein statt.

Das Finale des Wettbewerbs soll am 14. Mai in der Esprit Arena veranstaltet werden. Beworben haben sich viele Städte wie Hamburg, Hannover, Berlin und natürlich Düsseldorf, doch am Ende waren nur noch Düsseldorf und Berlin im Rennen. Was den Ausschlag für Düsseldorf gab, war die Esprit Arena mit 50.000 Sitzplätzen. Alle anderen Bewerber boten nur Hallen/Zelte mit maximal 12.000 Plätzen an. Außerdem soll es in Berlin Probleme bei der Finanzierung gegeben haben. Der Senat wollte offenbar keine Millonen für das Spektakel geben.

Wir Düsseldorfer freuen uns natürlich und werden mitvoten, damit wir wieder gewinnen.

Ellen Cobbina, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Besucher aus dem In- und Ausland in Essen – 106.000 Besucher bei der Motorshow

Wer Interesse hat an neuen Autos, muss hierhin: Im November findet in Essen auf dem Messegelände an der Gruga eine große Auto-Ausstellung statt.

106.000 Besucher waren in diesem Jahr bei der Motorshow zu Gast. Die Besucher waren höchst zufrieden, weil es so viele umfangreiche Angebote gab. Viele kamen von weit her, manche sogar aus dem Ausland, um in Essen dabei zu sein. Viele Prominente aus Rennsport und den Medien hatten ihre Messebesuch angekündigt.

Es wurden zwar nicht die neuen Wagen wie auf Weltmessen vorgestellt, trozdem war die Halle ausverkauft. 5000 Austeller zeigten iher Autos von Serienautomobilen bis Tuning. Die Marke Hyundai kam zum ersten Mal nach Essen. Außerdem wurden auch Tuningteile angeboten.

Arman Shakiba Manesh und Fabian, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Wie Jungendliche sich verhalten – PC, Fernseher und ungesundes Essen

Viele Eltern beschweren sich heutzutage, weil ihre Kinder zu viel an ihren PCs sitzen. Obwohl es für die Jugend unter 16 Jahren viele Möglichkeiten gibt, wie zum Beispiel in den Park gehen, ins Kino gehen, ins Schwimmbad gehen, in den Kletter-Park gehen, ins Museum gehen, ein Café zu besuchen, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, in eine Kinder-Disco zu gehen und am Rhein zu bleiben, nutzen leider viele der Jugendlichen die Chancen nicht, um rauszugehen.

Durch das viele Sitzen vor den PCs oder vor Fernseher werden viele Kinder immer dicker, und es ist auch sonst für ihre Gesundheit nicht gut, denn es könnte passieren, dass sie dann eine Brille tragen müssen.

Wie man feststellt, sind die meisten Jungendliche heutzutage viel frecher als früher. Sie haben keinen Respekt vor den Erwachsenen. Heute lachen die Kinder Leute aus, helfen den Eltern nicht mehr und so weiter. Aber leider ist das nicht nur schlecht für die Eltern, sondern auch für die Kinder.

Denn sie werden dick und krank durch zu viel Fernsehen oder am PC spielen oder chatten. Und sie ernähren sich nicht mehr gesund. Die Kinder essen viel Fast Food.Auch die Eltern sorgen nicht mehr sehr dafür, dass ihre Kinder Obst und Gemüse essen. Deswegen machen sie Essen, das in fünf Minuten fertig ist wie zum Beispiel Lasagne und so weiter. Ich finde, dass die Eltern mehr für ihre Kinder sorgen müssen. Sie müssen ihren Kindern gesundes Essen kochen, nicht in jedes Zimmer einen PC lassen. Sie müssen ihren Kinder mehr Taschengeld geben, damit sie in mehr Freitzeitmöglichkeiten haben. Und so werden die Jungendliche nicht zu viel zu Hause bleiben.

Jihen Chtioui, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Ein Kommentar zum Respekt vor Älteren – Das Ignorieren der Hausordnungen in Schulen

Es gibt immer mehr Schüler in Düsseldorf, die die Hausordnungen in Schulen ignorieren. 70 Prozent der Schüler ignorieren sie, indem sie einfach so Kaugummi kauen oder sich Prügeln (zum Spaß).

Die Möchtegern-Coolen dissen Lehrer. Auch in der Schule, an der ich bin, gibt es solche Möchtegern-Coole, die denken, wenn sie Lehrer dissen, dass alle sie mögen und toll finden. Meine Meinung dazu: Ich finde das nicht gut, denn man sollte mehr Respekt vor älteren Personen haben.

Den Schülern ist es oft egal ob sie einen Tadel kriegen. Ich finde, dass die Lehrer mehr dagegen kämpfen sollten, weil sonst auch die neuen Schüler genau so wenig Respekt wie die Älteren haben.

Demyx Sitar, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Die Meinungen der Schüler über die Lehrer – Lehrer: streng oder nett?

Jeder Schüler hat eine andere Meinung über die Lehrer. Manche finden sie ganz okay, manche können sie nicht ausstehen. Wir haben zwei Schüler nach ihrer Meinung gefragt und hier sind die Ergebnisse:

Schülerin S. E.:´“Manche Lehrer sind wirklich nett, aber das sind nur Ausnahmen. Wie zum Beispiel die Sportlehrer, weil Sport mein Lieblingsfach ist. Die Physiklehrer dagegen sind meine Hasslehrer, weil mir Physik einfach nicht liegt. Ein guter Lehrer sollte nicht allzu streng sein und nicht allzu viele Hausaufgaben geben.“

Schülerin M. J. hat dagegen eine ganz anderer Meinung:

„Ich finde unsere Lehrer richtig toll! Am meisten gefällt mir Frau M. Aber ich mag keine Lehrer, die zu viel reden.“

Wie man sieht, ist jede Meinung zu den Lehrern unterschiedlich. Wahrscheinlich liegt es daran, dass man nur die Lehrer in einem bestimmten Fach mag oder bestimmte Typen einem sympathisch oder unsympathisch sind.

Marisa Prak und Alana Svenda, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Sterben jetzt auch Portugal und Spanien? – Euroländer gehen bankrott

Schon als der Euro eingeführt wurde, machte das vielen Leuten Sorgen. Es reicht nicht nur, dass Griechenland und Irland pleite sind, jetzt kommen vielleicht Spanien und Portugal dazu. Alle vier Länder haben Schulden.

Jetzt wird über Spanien spekuliert, Experten halten es für möglich, dass Spanien auch noch Pleite gehen könnte.

Spanien könnte unter den Rettungsschirm flüchten, doch das wäre ein großes Problem! Denn Spanien ist größer als alle anderen Pleitekandidaten (Griechenland, Irland, Portugal) zusammen.

Es wird gesagt,´dass Spanien viel zu groß ist um gerettet zu werden und das macht vielen Leute Angst. Nun hoffen wir, dass nicht noch mehr Länder betroffen werden, denn sonst könnte das in einer Katastrophe enden.

Claudia Leite Silva, Düsseldorf, Anne-Frank-Realschule

Die Indie-Rock-Band begeisterte Düsseldorf – Vampire Weekend im Stahlwerk

Der Zuschauerraum des Stahlwerks in Düsseldorf ist mittlerweile voll. Die Vorband Jenny & Jonny schon vor einer halben Stunde von der Bühne getaumelt, Stimmung war nicht in die Menge gekommen, die Fans hatten mehr erwartet.

Doch als die vier New Yorker Newcomer, mittlerweile, und das in einer nur zweijährigen Bestehenszeit, international geliebt, auf die Bühne stürmen, kommt Leben in die Konzertbesucher.

Das neue Album, „Kontra“, welches im Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde, kennt man aus dem Radio, aber den Namen der Band kennen nicht viele.

Ezra Koenig, Rostam Batmanglij, Chris Baio und Christopher Tomson, alle vier Absolventen der Columbia University, touren, eben seit Februar, um die ganze Welt.

Ein wenig mehr Annerkennung bekamen sie durch ihr Musikvideo zu „Giving up the Gun“ in der viele Prominente, unter anderem Lil Jon, Joe Jonas und Jake Gyllenhaal, mitspielten.

Als Ezra Koenig, Leadsänger und Gitarrist der Indie-Rock-Gruppe, die Fans mit seinem New Jersey Akzent und der hochhängenden Westerngitarre, dazu auffordert, immer mehr Lieder mitzusingen und zu tanzen, ist klar, dass kein Fan unglücklich nach Hause gehen könnte.

Die Band spielt siebzehn Songs, bevor sie schnell und unerwartet von der Bühne huscht. Die Fans sind irritiert, sie klatschen noch, sie pfeifen, wollen noch nicht gehen. Ein so gutes Konzert darf nicht so schnell zu Ende sein.

Die Band kommt doch wieder, performt ihre zwei beliebtesten Songs „Horchata“ und „Oxford Komma“ und verspricht, da dieses ihr letztes Konzert der Tournee war, das nächste mal mit einem neuen Album wiederzukommen.

Ihr allerletztes Lied mit dem sie sich, gebührend und begleitet von unglaublichen Lichtspielen, verabschieden, könnte „Goodbye Dusseldorf“ heißen, ein neues, richtiges Tanzlied, mit Vampire Weekends eigenem Flair.

Auch wenn Vampire Weekend nicht weltberühmt sind, heute, in dieser Konzertnacht haben sie uns alle begeistert.

Anna Järgens, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Besonderheiten unserer Stadtteile – Die linksrheinischen Stadtteile Düsseldorfs

Die linksrheinischen Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Lörick und Heerdt sind erst seit dem 1. April 1909 ein Teil von Düsseldorf. Oberkassel und die anderen Stadtteile waren davor ein Teil der Kommune Heerdt.

In den Jahren 1749-1815 gehörten alle linksrheinischen Dörfer zu Frankreich, da die Franzosen bis an den Rhein vorgerückt waren und viele Ländereinen einnahmen.

Seit 1906 wurden allein in Oberkassel über 100 neue Häuser im Jahr gebaut. Da die Bombenschäden aus dem 2. Weltkrieg linksrheinisch geringer waren als in den restlichen Stadtteilen Düsseldorfs, gibt es immer noch eine hohe Zahl an denkmalgeschützten Häusern.

Heerdt ist der westlichste Teil Düsseldorfs. Der Stadtteil orientierte sich lange Zeit eher zum linksrheinischen Umland, als nach Düsseldorf. Die Landgemeinde wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt. Heerdt ist hauptsächlich industriell geprägt, trotzdem hat der Stadtteil eine beliebte Spaziermeile, das Heerdter Teilstück der Rheinallee.

Lörick ist ein sehr beliebtes Wohngebiet am Rhein, mit vielen Einfamilienhäusern und Wohnungen. Der Stadtteil ist außerdem durch das Löricker Freibad, welches 1961 fertig gestellt wurde, bekannt. Außerdem gibt es noch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Niederkassel, ein geschätztes Wohnviertel, wurde in den 60er Jahren von den in Düsseldorf arbeitenden Japanern als Wohngebiet entdeckt. Niederkassel besitzt seit 1973 eine japanische Schule, seit 1993 ein Kulturzentrum und zwei japanische Kindergärten. Der Stadtteil beherbergt ein traditionells japanisches Teehaus und das Eko-Haus mit dem einzigen buddhistischen Tempel der Shinlehrer in Europa. Auch der niederkassler Teil der Rheinpromenade ist ein schöner Ort zur Entspannung. Eine große Schrebergartenkolonie ist ein Teil der Rheinauen.

Oberkassel ist der am dichtesten besiedelte linksrheinische Stadtteil Düsseldorfs.

Durch das Rheinknie, dem Rheinbogen, erhält Oberkassel die Form einer Halbinsel. Da die Kriegsschäden relativ gering ausfielen, gibt es nach wie vor noch sehr viele Altbauwohnungen. Die direkt am Rhein liegenden Wohnungen bieten einen sehr schönen Blick über die Düsseldorfer Skyline und haben die teuersten Miet- und Kaufspreise der gesamten Stadt. Die bekannte Luegallee ist eine beliebte Straße zum Einkaufen und Bummeln. Viele kleine Cafes zieren das Straßenbild, das hauptsächlich durch Häuser aus der vorletzten Jahrhundertwende geprägt ist.

Leonhard Bähner, Niklas Keller, Sophie Horn, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Wichtiger Tag: 15. August 1288 – Als Dusseldorp die Stadtrechte verliehen bekam

Dusseldorp, August 1288. Gestern grenzte es fast an einem Wunder, das keiner erwartet hatte. Nach einem fast sechsjährigen Krieg um das Erbe von Irmgard, der letzten Tochter des limburgerischen Herzogs Walram V., endete der Krieg mit der Schlacht von Worringen, dem viele zum Opfer fielen.

Johann I. von Brabant gewann mit dem Fußvolk die Schlacht von Worringen am 5. Juni 1288. Somit endete die tyrannische Herrschaft des Erzbischofs Siegfried von Westerburg. So geschah es, dass Adolf V. von Berg in einer feierlichen Zeremonie, die auf einer großen Wiese vor dem Dorf stattfand, Dusseldorp die Stadtrechte verlieh.

Durch die Stadtrechte bekommt Dusseldorp, ein nur von Wällen geschütztes Dorf, das Recht, Jahrmärkte und Wochenmärkte zu veranstalten. Die Stadt liegt an der Grenze des Landes von Adolf V. von Berg ab. Nach einer feierlichen Zeremonie, bei der sich die gesamten Einwohner von Dusseldorp vor den Wällen versammelt hatten, in der die Stadtrechte dem Pastor der Stadt durch Adolf V. von Berg überreicht worden sind, fand ein ausgiebiges Fest statt.

„Ich kann es nicht fassen, diesem wunderschönen Städtchen Stadtrechte zu verleihen“, sagte der überglückliche Adolf V. von Berg. Es sei ein eindrucksvolles einmaliges Ereignis mit dem alle nicht gerechnet hätten. Über dies werde man noch in vielen Generationen darüber erzählen. Dies sei ein Geschenk Gottes, so der Pastor der Stadt Dusseldorp. “ Endlich können wir neben dem erzbischöflichen Neuss Märkte veranstalten“, meinte ein junges Ehepaar, das vor kurzem vermählt wurde und nun voller Erwartung in die Zukunft der Stadt blickt.

Dies ist ein großer Schritt für eine kleine Stadt.

Hannah Slater und Vera Butgereit, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium