Formel 1 – Schnell, schneller, Vettel

Sebastian Vettel gewann am Sonntag, den 14. November 2010 den großen Preis von Abu Dhabi. Er ist der jüngste Formel 1-Weltmeister seit 1950.

16 Jahre nachdem Michael Schuhmacher (Vettels großes Vorbild) seinen ersten Weltmeistertitel holte, wurde Sebastian Vettel Formel-1-Weltmeister. Sein Red-Bull Team war letzte Woche schon Konstrukteurs-Weltmeister geworden. In der Formel 1 fährt Vettel erst seit 2007 mit, 2008 war er der jüngste Grand-Prix-Sieger aller Zeiten, als er den großen Preis von Italien in Monza gewann. Seit 2009 fährt Vettel für Red Bull und wurde letztes Jahr Vize-Weltmeister.

In seinem letzten Rennen konnte ihm nur noch der Spanier Fernando Alonso gefährlich werden, der siebter wurde. Nach Michael Schuhmachers Sieg für Ferrari in 2004, hat Deutschland mit Sebastian Vettel wieder einen Formel-1-Weltmeister.

Rene Spitz, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Kitesurfen – Trendsport mit dem besonderen Kick

Das Kitesurfen ist eine Wassersportart, die etwa 500.000 Menschen beherrschen.

Beim Kitesurfen wird mit einem circa 120 bis 165 Zentimeter langen Board aus Kunststoff gesurft. Der Surfer wird an einem mit Seilen befestigtem Kite aus Stoff gezogen. Die Menschen werden mit Schnallen an dem Board befestigt, sodass das Board nicht mehr von den Füßen gleiten kann. Wenn das Board das Wasser verlässt, ist der Kitesurfer bei einem Sprung. Die meisten Surfer machen bei diesem Sprung noch einen Trick.

Das Kite wird durch die Kraft des Windes in der Luft gehalten. So können Geschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometer erreicht werden. Der höchste Sprung liegt bei 48 Metern. Es gibt viele verschiedene Tricks, bei denen es oft sehr gefährlich werden kann. Die beste Kitesurferin der Welt ist Kristin Boese aus Deutschland. Kitesurfen ist ein Sport, bei dem viel Adrenalin freigesetzt wird.

Wenn ihr Interesse habt, dann fahrt zu einem Kitesurfverein und macht einen Kurs. Die Ausrüstung wird meistens gestellt und der Kurs kostet circa 47 Euro. Viel Spaß dabei.

Christian Paas und Nick Waldner, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Rollerführerschein mit 15 Jahren – Frisierte Roller

Viele Jugendliche machen mit 14 oder 15 Jahren einen Rollerführerschein.

Mit dem Führerschein in der Tasche dürfen sie nur 25 Kilometer in der Stunde schnell fahren. Weil vielen Jugendlichen ist dieses Tempo zu langsam. Sie tunen die Roller, damit sie schneller sind.

Das ist aber nicht von der Polizei erlaubt. Viele machen es trotzdem. Darum sind viele Jugendliche der Meinung , dass man schon mit 15 Lahren den 50-Kilometer-in-der-Stunde-Führerschein erwerben sollte. Somit hätten sie keinen Grund mehr, den Roller zu frisieren.

Timo Behrends, Alpen, Gem.hauptschule Alpen

Markenkleidung – Beliebt und teuer

Klamotten gibt es meist in jeder Stadt zu kaufen – egal, ob Marke oder nicht. Wenn mann etwas benötigt, etwa eine Hose oder ein T-Shirt, kann man in billige Läden gehen wie C&A, H&M oder Tacco u.s.w.

Manche Jugendliche oder auch Erwachsene haben es aber auf teuere Labels abgesehen, beispielsweise Adidas oder Kult oder Lacoste.

Die Leute, die sich mehr leisten können, weil die Eltern einen besseren Job haben, sind meist arrogant denjenigen gegenüber, die sich keine teuren Klamotten leisten können. Allerdings legen die meisten einfach nur Wert darauf, dass die Klamotten gut aussehen und bequem sind.

Simone Abels, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Freizeit – Stöpsel im Ohr

Ob Playstation, Xbox, Mp3-Player, iPod oder Handy – in den Klassen fünf bis zehn haben die Schüler und Schülerinnen fast jedes Gerät, das die heutige Unterhaltungsindustrie zu bieten hat.

Heutzutage kommt fast kein Jugendlicher mehr ohne Unterhaltungselektronik aus. Der Markt boomt. Besonders beliebt sind die Mp3-Player der Discounter. Sie sind inzwischen – je nach Speicherkapazität – für 20 bis 50 Euro zu haben. Der iPod hingegen ist bedeutend teurer. Zwischen 79 und 100 Euro muss man dafür anlegen. Der iPod hat aber auch viele Vorteile, etwa einen guten Akku und einen Farbbildschirm. Außerdem kann er Mp4-Formate abspielen. Einer Umfrage nach haben nur elf Prozent der Schüler und Schülerinnen einen iPod, weil man dafür doch beträchtlich tiefer in die Tasche greifen muss.

Sony ist im Moment bei der Playstation 1, 2, 3 und Playstation Portable Marktführer bei den Spielkonsolen. Die Lust nach Büchern vergeht dabei mehr und mehr. Viele Jugendliche haben einfach „keinen Bock“ mehr, zu lesen.

Eine Umfrage hat ergeben: 88 Prozent der Jugendlichen tragen einen Mp3-Player mit sich, 84 Prozent haben ein Handy und 66 Prozent eine Spielkonsole.

Simon Spolders, Alpen, Gem.hauptschule Alpen

Naturkatastrophe – Haiti in Not

Hurrikan „Tomas“ hat Anfang November große Teile Haitis verwüstet. 6000 Familien des Karibik-Staats sind durch Erdrutsche und Überschwemmungen obdachlos geworden.

20 Menschen wurden dabei getötet.

Hurrikan „Tomas“ ist der erste Hurrikan, der seit dem katastrophalen Erdbeben im Januar 2010 Haiti bedrohte.

Die Regierung ist besorgt, dass „Tomas“ das Land weiter ins Elend stoßen könnte. Denn die Halbinsel leidet immer noch unter den Folgen des Bebens und einer Cholera-Epidemie (Gallenbrechdurchfall). Es leben weiterhin Hunderttausende in Notlagern. Damals, bei dem Erdbeben, sind 250.000 Menschen umgekommen, mehr als eine Millionen wurden obdachlos.

Der Hurrikan „Tomas“ hat dieses Mal im Bezirk Grand’Anse im Südwesten des Landes viel verwüstet. Nach Angaben der Regierung wurden mehr als 850 Häuser zerstört und 5000 weitere beschädigt. Die Lage ist weiter angespannt.

Es ist den Behörden gerade noch gelungen, 100.000 Menschen in Schulen, Kirchen und Krankenhäusern unterzubringen.

Gianni Basile, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Lokales – So arbeitet die Kempener Polizei

Die Kempener Polizeiwache ist 24 Stunden, also rund um die Uhr, geöffnet. Wer sich vorstellen könnte, einmal bei der Polizei anzufangen, sollte die Allgemeine Hochschulreife oder Fachoberschulreife haben, deutscher Staatsangehöriger sein, das Auswahlverfahren und die theoretische und fachpraktische Prüfung bestehen und außerdem bestimmte gesundheitliche Vorraussetzungen erfüllen. Der erste Einsatzbereich neuer Polizisten ist im Wachdienst.

Leiter der Polizeiwache in Kempen ist Bernd Wegener. Neben dem Funkstreifendienst ist im Dienstgebäude in Kempen auch noch ein Servicecenter für den Bürgerkontakt eingerichtet. Dort kann man die Polizei immer persönlich erreichen, sich informieren, Hilfe bekommen oder Anzeige erstatten.

Die Hauptaufgaben der Polizei sind Gefahren abzuwehren und die Strafverfolgung. Der Wachdienst kümmert sich um die Leute, die zum Beispiel Diebstähle oder andere auffällige Dinge feststellen. Außerdem um Verkehrsunfälle und Straftaten.

Die Polizisten, die auf Streife sind, haben immer eine geladene Waffe dabei, die sie aber nicht oft einsetzen müssen. Der bisher spektakulärste Fall ist der des verschwundenen Jungen Mirco.

Kathrin Muth und Marlisa Busch, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Brauchtum – „Süßes oder Saures“

Halloween stammt ursprünglich aus Irland. Irgendwann wurde es dann in die USA importiert. Mittlerweile ist der Brauch auch schon in Deutschland angelangt. Am 31. Oktober wird weltweit das Fest Halloween gefeiert. Jugendliche oder auch Erwachsene verkleiden sich als Monster, Gespenster oder ähnlich gruselige Gestalten.

Abends ziehen die Jugendlichen dann in Gruppen um die Häuser, klingeln an den Türen und rufen „Süßes oder Saures!“. Wenn die Leute dann die Tür aufmachen, gibt man eigentlich etwas Süßes, manche geben aber auch gar nichts oder machen gar nicht erst die Tür auf. Meist spielen die Jugendlichen den Leuten dann einen kleinen Streich, schmieren etwa Zahnpasta an die Klingel oder an den Türgriff oder sonstiges.

Ich selber habe Halloween dieses Jahr mit ein paar Freunden gefeiert. Und auch wir sind durch die Stadt gelaufen, haben an Türen geklingelt und Streiche gespielt.

Elena Heesen, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Gesundheit – Mein Kampf gegen den Krebs

Ich heiße Elena, bin 14 Jahre alt und 2008 an Krebs erkrankt.

Am Freitag, den 13. Juni 2008, ist bei mir das Non-Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) festgestellt worden. Der Tumor saß zwischen Lunge und Zwerchfell. Angefangen habe ich mit Cortison-Tabletten, von denen der Tumor schon geschrumpft ist. Danach kam die Chemotherapie, wodurch ich meine Haare verloren habe.

Die Chemotherapie geht nicht durch die Vene, sondern durch einen so genannten Port, denn ich direkt am Anfang der Therapie eingesetzt bekommen habe. Durch den Port wurde Blut abgenommen und die Chemo-Flüssigkeit verabreicht. Dadurch ging es mir zeitweise sehr schlecht, und ich habe auch viel gebrochen. Essen durfte ich nur bestimmte Sachen, beispielsweise kein rohes Gemüse, kein Fastfood und noch vieles mehr.

Auf der onkologischen Kinderstation in Krefeld habe ich sehr viele krebskranke Kinder kennen gelernt. Auf der Station selber sind die Schwestern und die Ärzte sehr nett. Leider ist ein guter Freund von mir, der auch an Krebs erkrankt war, gestorben. Er war erst neun Jahre alt.

In der ganzen Zeit hatte ich immer nur von 11 bis 12.30 Uhr Unterricht. In dem Klinikum ist eine Schule für krebskranke Kinder, die von richtigen Lehrern unterrichtet werden. Die Lehrer kommen auch morgens auf die Station und gucken, wie es einem geht. Wenn es einem nicht so gut geht, kann man selber entscheiden, ob man Unterricht machen möchte oder nicht. Der Tagesablauf ist sehr flexibel.

Elena Heesen, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Adventszeit – Bratäpfel und Glühweinduft

Nun ist sie wieder da – die Vorweihnachtszeit. In den Geschäften ist bereits alles dekoriert, und es erstrahlt alles im weihnachtlichen Glanz. Von kitschig bis edel ist jeder Stil vertreten.

Die Weihnachtsmärkte öffnen endlich ihre Türen, und es duftet überall nach gebrannten Mandeln, Glühwein und vielem mehr. Zu Hause wird alles weihnachtlich dekoriert, und es werden Stollen gebacken.

Für mich sind dies die schönsten Wochen, weil wir mit der Familie die Zeit genießen. Wir verbringen gemütliche Stunden am Kamin, die Porzellanstadt leuchtet, und es duftet nach Bratäpfeln. Toll finde ich es, wenn dann am 24. Dezember der Tannenbaum geschmückt wird und am Abend die echten Kerzen brennen. Die Geschenke liegen unter dem Tannenbaum, die Augen meiner Schwester (sieben Jahre) strahlen und man sieht, wie sie sich fragt: „War das der Weihnachtsmann?“ In der Familie klingt der Abend dann bei einem leckeren Essen aus.

Madeline Pastoors, Alpen, Gem.hauptschule Alpen