Ein Blick in die Zukunft – Die Rückkehr des Karl Theodor zu Guttenberg

Wie würde Deutschland in zwanzig Jahren aussehen, wenn jeder sich bei dem kleinsten Problem ins Ausland verziehen würde? Eins ist klar: Deutschland wäre unterbevölkert, es würden nur noch ein paar Anwälte ihrem Alltag nachgehen.

Wenden wir uns wieder den Politikern zu, die sich verziehen und uns mit den Problemen der Euro-Krise zurücklassen. Und statt Deutschland im Ausland zu repräsentieren, liegen sie dort in einer Hängematte und denken sich schlagfertige Ausreden aus. Erst dann kehren sie zurück in die Heimat. Dort „schleimen“ sie sich in die Herzen der Wähler. Doch für Karl Theodor zu Guttenberg, sollte es bis dahin noch ein sehr weiter Weg sein.

Lucie Gorzolka, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Interview mit Praktikant Christoph – Das Altenheim am Buchenhain

Wir schauen einmal, wie es in einem Altenheim in Mönchengladbach vor sich geht. Dort arbeitet ein junger Mann als Praktikant. Ein Gespräch mit Christoph N.

„Der Beruf des Altenpflegers ist ein Beruf mit Zukunft, da es immer mehr ältere Menschen gibt.

Man arbeitet im sogenannten Drei-Schicht-System. Als Praktikant jedoch nur in zwei Schichten.

Die erste Schicht beginnt um 6.15 Uhr, die Übergabe ist zwischen 14 und 15 Uhr.

Die zweite Schicht ist von 14.15 Uhr bis 21 Uhr. Die „Nachtschicht“ beginnt um 21.15 Uhr und endet um 6 Uhr morgens.

Als Praktikant hat man verschiedene Möglichkeiten um sich weiter zu bilden. Man kann eine Ausbildung zur Hospizpflege machen oder ein Studium im Bereich des Managements oder der Wissenschaft.

Wenn man sich dazu entschließt, eine Ausbildung zu machen, lernt man immer Theorie und Praxis. Als Praktikant arbeitet man nur praktisch.

Jetzt noch etwas zum Thema Verdienst: als Praktikant bekommt man bis zu 400 Euro im Monat. Als Pflegeassistent verdient man zwischen 800 und 900 Euro pro Monat.

Als Praktikant oder Azubi sollte man überall mal gewesen sein: das Gebäude wird in Nord, Süd und West aufgeteilt. Es gibt eine obere Etage, dort wohnen die fitteren Bewohner und eine untere Etage. Hier wohnen, wie man sich vielleicht schon denken kann, die schweren Fälle. Dort kommt es auch häufiger mal vor, dass man von den Bewohnern nicht erkannt wird

(aus Krankheitsgründen).

Die Aufgabe der Pfleger ist es, die Bewohner zu waschen und zu schauen, ob sie irgendwelche Verletzungen haben.

Auch für die Bewohner gelten ein paar Regeln. Sie haben feste Essenszeiten, können ihre Mahlzeit aber auch später auf ihrem Zimmer zu sich nehmen. (Die Pfleger dürften im Grunde auch mit essen, bloß fehlt ihnen dazu die Zeit, weil sie manchen Bewohnern auch beim Essen helfen müssen). Nachts sollten alle Bewohner da sein. Nach Absprache dürfen sie aber auch außerhalb schlafen.“

Johanna Scheffler, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Filmtipp – 2012 kehrt Batman zurück

Nach den beiden Kinohighlights ,,Batman Begins“ und ,,The Dark Knight“ von Christopher Nolan soll nun ,,The Dark Knight Rises“ oder auch genannt ,,Batman 3″ erscheinen.

Nach dem Tod von ,,Joker“- Darsteller Heath Ledger glaubten wenige, dass es noch zu einer Fortsetzung der Filmreihe kommen würde. Auch Christopher Nolan war durch Ledgers Tod so geschockt, dass er sich eine Fortsetzung des nächsten Batman Drehs nicht vorstellen konnte. Doch inzwischen hat Warner Bros angekündigt, dass der nächste Teil von Batman am 20.07.2012 in die Kinos kommen wird. Der Film wird als ,,Normale“ und IMAX Fassung in die Kinos kommen, worauf sich die Fans schon freuen können. Natürlich werden alt bekannte Schauspielern wie Christian Bale, Morgan Freeman oder Michale Caine dabei sein. Aber auch neue Darsteller sind vertreten wie Johnny Depp, der angeblich den Gegner von Batman, Riddler, spielen soll. Auch Mr.Freeze, der Pinguin, oder gar Catwoman sollen im Film vorkommen. Über die genaue Geschichte gibt es jedoch keine Informationen. Leider müssen sich die Batman-Fans noch gedulden. Aber für echte Batman-Fans wird die Vorfreude nicht gemildert.

Leon Jendrejewski, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Ein Besuch auf der weltgrößten Agrartechnik-Messe – Agri-Technica in Hannover

Die Messe für Agrartechnik fand in diesem Jahr vom 15. bis 19. November in Hannover statt. Am 19. November besuchte ich mit meiner Familie die Agri-Technica in Hannover.

Auf einem riesigen Gelände gab es in 27 großen Hallen 2704 Aussteller aus 47 Ländern.

Tausende Besucher aus 83 Ländern begutachteten die neuesten technischen Entwicklungen in der Agrartechnik.

Wer mit dem Zug anreiste, wurde über einen Skywalk zur Messe transportiert.

Shuttlebusse erleichtern das Erreichen der Hallen. Ausgestellt waren Nutzfahrzeuge aller Art, wie z.B. Schlepper, Mähdrescher, Maishäcksler, Bagger, Räumfahrzeuge und viele sehr interessante Maschinen.

Viele Ausstellungsstücke durfte man besichtigen, – ein großartiges Erlebnis. Große Schlepper wo man sich drauf setzen durfte, eine Challenger Raupe und große Mähdrescher.

Hatte man Fragen, wurden diese vom Fachpersonal beantwortet.

Werbegeschenke wie z.B. Mützen, T-Shirts, Kappen, Kalender usw.- wie auch Informationsbroschüren wurden in großer Anzahl verteilt.

Die nächste Agri-Technica findet vom 10. bis 16. November 2013 statt. Ihr könnt auch bei der nächsten Agri-Technica in 2 Jahren mit mir rechnen.

Fabian Thoer, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Landwirten drohen weitere Verluste – Verspekuliertes Getreide

Mitte August wurde wie in jedem Jahr das Getreide geerntet und in die Lager gefahren. Zu dieser Zeit lag der Getreidepreis bei 190 Euro je Tonne.

Die Ernte verlief gut bis auf ein paar Regenschauer. Im Frühjahr war für die Landwirte voraussichtlich eine gute Ernte zu erwarten, doch durch die Trockenzeit gab es einige Abzüge durch die Bewässerung. Nach der Ernte fuhren die Landwirte ihr Korn in die Lager, wo es gewogen und entladen wurde. Dort konnte man das Getreide aufbewahren, um voraussichtlich später einen besseren Preis zu erzielen. Doch auch für das Lagern werden die Bauern zur Kasse gebeten. Wegen der voraussichtlichen Höchstpreise in den Wintermonaten haben viele vertragsfreie Landwirte ihr Getreide

eingelagert.

In diesem Jahr jedoch haben sich die Landwirte verspekuliert und erzielten nicht ihren erwünschten Preis. Zur Zeit bekommen die Bauern für ihre Ware 165 Euro je Tonne. Sie können weiter spekulieren und auf einen besseren Getreidepreis hoffen.

Doch auch jetzt besteht die Möglichkeit, dass der Kornpreis weiter sinkt und die Landwirte weitere Verluste erdulden müssen.

Um in Deutschland einen guten Preis zu erzielen, wäre es hilfreich, wenn der Import um 10Prozent zurückgehen würde. Dann wäre der Kornpreis in Deutschland gesichert. Für die Landwirte stehen die Kosten für das Saatgut, die Feldbearbeitung, Spritkosten, fürs Dreschen und für das Lagern an.

Und das alles muss mit dem Gewinn der Ernte ausgeglichen werden. So dass jeder Landwirt, der sein Getreide noch nicht verkauft hat, einen Verlust von 25 Euro je Tonne hat.

Jonas Thoer, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Umfrage am Franz-Meyers-Gymnasium – Die Herzenswünsche Jugendlicher

Haben Sie schon einmal einen Gedanken daran verschwendet, drei Wünsche frei zu haben? Vor allem in der Weihnachtszeit denken viele an Geschenke, Wünsche & Co.

Gemütlich bei Kerzenlicht und einer Tasse Kakao bekommen viele Kinder die Weihnachtsgeschichte erzählt. Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, erblickt der kleine Jesus das Licht der Welt. Er liegt in einer Krippe nahe Bethlehem. Die stolzen Eltern Maria und Josef halten ihr Neugeborenes geborgen im Arm. Auch drei Weise aus dem Morgenland haben von seiner Geburt gehört und machen sich auf den Weg zu ihm. Mit drei Geschenken beladen und von einem Stern geleitet, erreichen Kasper, Melchior und Balthasar den Stall.

Die gesamte Religion besteht aus Dreien: Gott selbst ist dreieinig. Auch heute noch kommt die Zahl drei in vielen Sprichwörtern vor, wie zum Beispiel: Aller guten Dinge sind drei. Wie Sie schon gemerkt haben, ist die Drei eine magische Zahl. Was hat es mit dieser Zahl eigentlich auf sich?

Die Drei ist auch eine Märchenzahl. Zum Bespiel hat Aschenputtel genau drei Wünsche frei. Auch im Märchen „Tischlein deck dich“ hat der Vater genau drei Söhne.

So haben wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefragt, was denn ihre drei Wünsche wären, wenn eine Fee sie aufsuchen und danach fragen würde.

Wir haben viele unterschiedliche Antworten gehört, aber man konnte schon aus dem, was die Leute sagten, die Altersgruppe bestimmen. Angefangen bei den jüngsten von uns Befragten stellten wir fest, dass die meisten Fünftklässler des Franz-Meyers-Gymnasiums eher materielle Dinge bevorzugen. Nur wenige dachten langfristig. „Ich würde mir wünschen, dass ich ein Pferd bekomme… ach ja und noch einen Gutschein, vielleicht auch Gesundheit“, erzählte uns eine Fünftklässlerin. Hier wird deutlich, wie kurzfristig jüngere Schüler denken. Sonst hörten wir oft von Tierwünschen, Häusern und Fähigkeiten wie Fliegen oder Beamen.

Die etwas älteren Schüler der achten und neunten Klassen bevorzugten jedoch Wünsche wie viel Geld, ein schnelles Auto und ein harmonisches Familienleben.

Die Schülerinnen dieser Jahrgangsstufe dachten langfristiger. Sie äußerten Wünsche, die allesamt die eine Botschaft vermittelten: Ich möchte Freude am Leben haben und Zeit mit meinen Freunden verbringen. Während der Unterstufenschüler oft an sich selbst denkt, fiel bei der Oberstufe meist das Wort „Weltfrieden“. Eine Schülerin der zwölften Klasse sagte nach der Befragung: “ Weltfrieden war spontan das Erste, woran ich gedacht habe.“

Aber auch die Erwachsenen denken nicht nur an sich selbst. Jeder befragte Erwachsene, ob Mann oder Frau, antwortete sofort: „Mehr Zeit für die Familie“. Wenn man sich noch einmal an die Wünsche der Fünftklässler erinnert, kann man erkennen, wie sich das Denken und die Wünsche mit dem Alter verändern.

Haben Sie sich nun auch mal Gedanken über Ihre Wünsche gemacht? Wir hoffen, dass diese in Erfüllung gehen!

Lena Koch, Katrin Schultz, Maurice Vaßen, Mänchengladbach, Franz-Meyers-Gymnasium

BSCI-Siegel für Unternehmen – Gesetze gegen Kinderarbeit

„Schule ist Kinderarbeit!“, ruft ein Mitschüler in die Klasse als wir schon die zweite Deutschhausaufgabe am Montag aufbekommen. Diese Aussage bringt uns auf die Idee, uns einmal tiefgründiger mit dem Thema Kinderarbeit zu beschäftigen. Was ist Kinderarbeit und ab wann ist es Kinderarbeit? Seit wann gibt es sie und was wird dagegen unternommen?

Kinder genießen einen besonderen Schutz, jedoch gibt es Kinderarbeit schon seit Menschengedenken. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es in der Industrie illegale Kinderarbeit. Im Raum Asien und in Afrika sind Kinder heute noch wirtschaftlich aktiv. Sie arbeiten schon immer unter schlechten Bedingungen, unter hohen Gesundheitsrisiken und mit minimaler Schulbildung. Das Einkommen ist zum Überleben für die Familie dringend notwendig, jedoch ist es trotz 10-16-stündiger Arbeitszeit jeden Tag nicht sehr hoch. Sowohl früher als auch heute werden Kinder in Entwicklungsländern zur Arbeit gezwungen, werden sogar versklavt und missbraucht. Auch wenn man das nicht glauben kann. Sowohl beim deutschen Textil-Discounter KIK als auch bei verbreiteten Discountern wurde Kinderarbeit festgestellt.

Die UN und die Vereinigten Nationen engagieren sich für den Schutz von Kindern auf der ganzen Welt. Dieser Meinung, dass jedes Kind ein Recht auf Gleichbehandlung, Gesundheit, Bildung und Freizeit hat, und die Betroffenen geschützt werden sollen, sind auch Hilfsorganisationen wie UNICEF die mit konkreten Projekten und politischer Einflussnahme Fortschritte für Kinder erzielen und zwar seit über 60 Jahren in rund 150 Ländern. In manchen Ländern wie zum Beispiel Indien gibt es Gesetze, welche die Kinderarbeit verbieten. Trotzdem gibt es in Indien immer noch unvorstellbar viele Kinder, die arbeiten müssen. Um Firmen zu überprüfen, ob sie Kinder arbeiten lassen, wurde 2002 das BSCI-Siegel eingeführt. Jährlich werden zum Schutz von Arbeitnehmern Prüfer in die Firmen geschickt. Sind sie „ohne Befund “ bekommen sie eine positive Bescheinigung. Mittlerweile sind 644 Firmen Mitglied im BSCI.

Kinderarbeit fängt natürlich, wie wir inzwischen herausgefunden haben, nicht in der Mithilfe im Haushalt oder eben in der Schule an, sondern wie von der UN zusammengefasst: wenn die Kinder nicht mehr über die bereits genannten Rechte verfügten, wenn sie im Alter von fünf bis 14 Jahren in Firmen oder Fabriken ohne Pausen arbeiten müssen und meistens schlecht behandelt werden. In manchen Fällen werden Kinder sogar schwer verletzt, manchmal sogar tödlich. Jeder Mensch sollte also darauf achten, Sachen zu kaufen, die nicht von Kindern mitproduziert worden sind, in dem man auf den BSCI-Siegel achtet und sich über Projekte von Hilfsorganisationen informiert und entsprechend unterstützt, um die Kinderarbeit zu stoppen!

Giulia Mourad, Lara Richter, Maras Segschneider, Mänchengladbach, Franz-Meyers-Gymnasium

Schwere Verletzung beim Fußball – Nasenbeinbruch und Maske

Als am 3.11. 2011 dem Fußballer Klaas-Jan Huntelaar nach einem Zusammenstoß mit Matip die Nase blutete, stockte den Schalkern der Atem. Nasenbeinbruch! So lautete die Diagnose.

Es hatte schon Spieler gegeben, die es nicht geschafft hatten, mit einer Maske zu spielen, aus Angst, die Maske würde ihnen nicht genug Schutz bieten. Aber nach nur einem Spiel Pause konnte der „Hunter“ (Huntelaar) wieder spielen und traf zwei Mal das Tor.

Jan Brunenberg, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Technik steht hoch im Kurs – Eltern werden zur Kasse gebeten

Egal, ob es sich um Weihnachts-, Geburtstags- oder andere Anlässe handelt, viele Kinder und Jugendliche haben immer größere Ansprüche, was Geschenke angeht. Sie wünschen sich nicht mehr so wie früher, nur Schokolade oder einfaches Spielzeug. Die meisten jungen Leute wünschen sich mittlerweile Technikartikel. Wie zum Beispiel: Handys, Laptops oder Spielkonsolen. Darum müssen die Eltern in Zukunft immer tiefer in die Tasche greifen, wenn sie die Wünsche ihrer Kinder erfüllen wollen.

Savita Wacker, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Erfahrungsbericht eines Betroffenen – Diabetes mellitus Typ1

Mit acht Jahren bekam ich Diabetes, es war kurz vor den Sommerferien. Mir ging es schon ein oder zwei Wochen richtig schlecht, ich musste sehr oft zur Toilette, trank viel, hatte aber keinen Hunger. Ich nahm ab und wog nur noch knappe 20 kg. So gingen wir zum Arzt, der mich untersuchte und sofort in die Klink schickte.

Dort angekommen, wurde mir Blut abgenommen und mein Blutzuckerwert bestimmt. Der Wert war so hoch, dass er mit einem normalen Messgerät nicht gemessen werden konnte. Im Labor wurde ein Wert über 600 festgestellt, normal ist ein Wert zwischen 60 und 160. Wegen des hohen Wertes musste ich die nächsten Tage an den Tropf, der mit einer Insulin/Natrium Mischung befüllt war. So konnte ich vorerst essen, ohne dafür spritzen zu müssen. Ich hatte in den kommenden Tagen enorm großen Hunger und aß richtig große Portionen, z.B. sechs, sieben Brote zum Frühstück. Ich nahm in zwei Wochen sieben Kilogramm zu. Später lernte ich dann, selber zu messen und zu spritzen. Das tat mir zuerst sehr weh, weil ich so dünn geworden war. Zwei Wochen meiner Sommerferien blieb ich in der Kinderklinik St. Nikolaus in Viersen. Mein Lehrer, Herr Paffrath, besuchte mich und brachte mir Briefe von meinen Mitschülern mit. Das freute mich sehr.

Als ich später nach Hause durfte, ging es mir viel besser, und ich konnte gut damit umgehen. Trotzdem ist es eine Belastung für mich und meine Familie, denn ich muss bei jeder Mahlzeit messen und spritzen, Werte in das Blutzuckertagebuch eintragen. Regelmäßig gehe ich zur Diabetesambulanz, alle drei Monate wird mir Blut abgenommen und meine Werte werden besprochen, das ist schon viel Aufwand. Wenn ich Freunde besuche, muss ich alles dabei haben.

Ich war der erste Schüler in meiner Schule, der diese Krankheit hatte, doch jetzt gibt es noch zwei ältere Schüler, die Diabetes haben. Diabetes bedeutet, dass wir Insulin als Türöffner brauchen, damit Zucker in die Zellen kommen kann.

Ich bin jetzt 13 und habe diese Krankheit seit viereinhalb Jahren.

Jonathan Ben Jakob Corsten, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule