Szene – Kunst oder „Schmiererei“ ?

Immer mehr öffentliche Gebäude, Unterführungen und Fassaden werden von Sprayern „beschmiert“. Für viele Leute ist dies „ein Dorn im Auge“, sie sehen es als Umweltverschmutzung an.

Am häufigsten werden abgelegene Stromkästen oder Unterführungen, meist in der Nacht, besprüht. Viele Sprayer haben sicherlich ein großes künstlerisches Talent in sich, doch die meisten wollen einfach nur Schaden anrichten.

Oft ist die Rede davon, dass die Spraydosen teurer werden sollen, damit die Sprayer deutlich mehr Geld für diese ausgeben müssen. Jedoch ist dies ein großer Nachteil für die Leute, die die Farbe wirklich für ihre Arbeit oder sonstiges benötigen.

Wie könnte man also erreichen, dass weniger Gegenstände „beschmiert“ werden?

Eine Alternative wäre, dass man den Preis der Dosen wirklich erhöht und dieser erhöhte Geldbetrag in einen „großen Topf“ fließt. Aus diesem „Topf“, könnten dann die Beseitigung der Schäden bezahlt werden, die an öffentlichen Gebäuden angerichtet werden.

Als zweites gibt es die Alternative, dass man etwas abseits der Stadt eine Fläche zur Verfügung stellt, wo man zum Beispiel ein paar Wände freigeben könnte, die die Sprayer „künstlerisch“ gestalten können.

Alexa Steffans, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium