Handynutzung oder Handyverbot an Schulen?

von Ceylin Akkus und Vlerina Hasanmeta, Klasse 8c, Otto-Hahn-Gymnasium, Monheim

 

Die Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen am Smartphone hat massiv zugenommen. Es ist mittlerweile ein Bestandteil unseres Alltags, wir verwenden es zu Hause und in der Öffentlichkeit. Jedoch gibt es viele Orte, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz oder der Schule, an denen man das Handy kaum oder nur im Notfall benutzen darf.

Auf dem Otto-Hahn Gymnasium in Monheim am Rhein gab es bisher recht großzügige Regelungen. Das Handy war zwar im Unterricht verboten, aber in den kleinen Pausen, auf dem Schulhof durfte man es durchaus benutzen. Viele Kinder warten deshalb ungeduldig auf das Klingeln der Pausenglocke, damit sie ihr Handy aus der Tasche nehmen und darauf spielen oder im Internet surfen können. Die Handynutzung ist folglich die ganze Pause zu beobachten und die Schülerschaft sitzt oder steht draußen mit dem Handy herum.

Aber auch während des Unterrichts wird immer mehr gefragt, ob man auf die Toilette gehen dürfe, um dort um am Handy zu sein. Damit soll jetzt Schluss sein. Anfang des nächsten Schuljahres soll ein generelles Verbot eingeführt werden. Den Lehrkräften ist durch die massive Handynutzung besonders aufgefallen, dass die zwischenmenschliche Kommunikation unter Kindern sehr eingeschränkt und dadurch gefährdet ist. Auch die Konzentration auf die Unterrichtsinhalte lässt deutlich nach und in Klausuren und Klassenarbeiten wird viel geschummelt. Natürlich werden Schülerinnen und Schüler im Sekretariat ihre Eltern oder Familienmitglieder weiterhin anrufen können. Des Weiteren soll gestattet sein, in Notfällen das eigene Handy ebenfalls nutzen zu dürfen. Wir sind gespannt, was und ob sich etwas ändern wird. Begeistert sind wir natürlich nicht.