Soziales Miteinander – Hundebesuche und Fantasiereisen

Ein Vormittag in der Tagespflege der Diakonie Neuss.

Der Tag in der Tagespflege der Diakonie Neuss startet mit einem Morgenlied. Die Einrichtung kümmert sich tagsüber um pflegebedürftige Menschen, die noch nicht in ein Pflegeheim möchten und so weiterhin soziale Kontakte wahrnehmen können.

Beim Gemeinschaftsfrühstück unterhalten sich die aktiven Gäste untereinander. „Einige Gäste bekommen ihr Frühstück hergerichtet. Das heißt: Das Brot wird mundgerecht zubereitet sowie die Getränke teilweise in Schnabelbechern angeboten“, erklärt eine Pflegeperson. Für die aktiven Gäste ist ein separates Frühstücksbüfett aufgebaut, an dem sie sich bedienen können. Nun starten die Beschäftigungsangebote.

Heute setzen sich die Senioren im Kreis zusammen und freuen sich auf die tiergestützte Interaktion mit dem Therapiehund Willi. Die Therapeutin begrüßt mit Willi jeden Gast namentlich und jeder darf dem Hund ein Leckerli geben. Dann berührt Willi mit seiner Schnauze einen Würfel mit verschiedenen Motiven und die Gäste müssen aus einem Korb das passende Motiv heraussuchen. Danach werfen sie Stofftiere in die Luft und Willi fängt diese auf. Bevor die Therapeutin geht, darf jeder Gast Willi zum Abschied noch einmal streicheln.

„Zwischen jeder Aktivität findet eine Trinkrunde statt, da jeder Senior am Tag 1250 ml Flüssigkeit in dem Zeitraum der Tagespflege zu sich nehmen muss“, erzählt eine Mitarbeiterin. Nach der Pause wird den Gästen zum Entspannen eine Fantasiereise vorgelesen. Hierbei wird besonders auf Ruhe und eine gute Sitzposition geachtet. Viele schließen ihre Augen und lassen sich „fallen“.
So verschönert die Diakonie Neuss den Senioren ihren Tag.
 

Luise Hansen, Franziska Schäfer, 8a, Franz-Meyers-Gymnasium Mänchengladbach