Archiv der Kategorie: International School of Düsseldorf

Kommentar – Müsst ihr Kinder in die Kamera halten?

Auf RTL II läuft aktuell die Sendung „Teenie-Mütter – wenn Kinder Kinder kriegen“. Unsere Autorin findet das gar nicht gelungen.

Jeden Mittwoch gegen 22 Uhr sitzen tausende Menschen vor ihren Fernsehern und schalten auf RTL II, um ihr Gesamtwissen mit der Sendung „Teenie-Mütter – wenn Kinder Kinder kriegen“ zu erweitern. Und das ist nicht schön.

In meiner Vorstellung sieht das nämlich so aus: Mit einer Tüte Chips und einer Bierflasche dürfen sie sich von ihren eintönigen Leben ablenken und ein paar Mädchen mit Babys dabei zuschauen, wie sie realisieren, dass das Leben nicht nur aus McDonald’s und Wett­trinken besteht.

Jede Woche werden neue Mädchen vorgestellt, die es offensichtlich bei den Shows auf Pro7 und Vox nicht geschafft haben und es aus diesem Grund dann lieber bei RTL II versucht haben. Zugegeben, die Babys sind meistens sehr süß. Dafür, dass die Sendung angeblich von dem neuen Leben mit Kind handelt, bekommen die Kleinen aber ganz schön wenig Drehzeit gewidmet.

Das junge Glück … Als Zuschauer freut man sich direkt für die werdenden Eltern mit und deren Euphorie über ihr neuestes Familienmitglied ist natürlich auch deutlich spürbar. Bei den meisten hört es auch nicht nach Kind Nummer eins auf. Es folgen Kind zwei und Kind drei. Irgendwann wird ihnen Mama mal erklären, dass sie sich so gefreut hat über ihre Zeugung, dass sie es unverzüglich öffentlich machen wollte. Auf RTL II, am späten Abend, nur damit sich andere darüber lustig machen können.
 

Liz Leeser, 9.1, International School Of ­düsseldorf

Das Wunderhaus – „Immer neue Wunder“

Modern, neu, erfrischend und immer voll – Das Konzept Wunderhaus hat nun auch einen großen Laden in Kaiserswerth eröffnet, nachdem mehrere Pop-Up Stores in Kaiserswerth schon zu sehen waren. Die neuste Idee der Inhaberin Sonja Garsztecki, das Kombinieren von Café und Modegeschäft, scheint in Kaiserswerth gut anzukommen.

Die Inhaberin und Erfinderin des Konzepts Wunderhaus Sonja Garsztecki kommt nach einer Runde mit dem Hund zum Interview. Sie nippt nochmal an einer Zitronenschorle, bevor sie die Fragen beantwortet. Ihr Gesicht wird durchgehend von einem Lächeln geziert und sie ist allgemein sehr spaßig und locker aufgelegt.

Wie lange gibt es Wunderhaus schon?
Das Wunderhaus gibt es seit 5 Jahren.

Können Sie mir ein wenig zur Geschichte vom Wunderhaus erzählen? Wie sind sie auf die Idee gekommen?
Als ich durch die Düsseldorfer Altstadt gebummelt bin, dachte ich mir, wenn ich mal einen Laden aufmachen sollte, dann muss der anders als alle anderen sein.

Inwiefern hebt sich der Laden denn von anderen ab?
Der Mix macht’s und das Konzept ist grundlegend anders.

Was macht das Wunderhaus aus?
Das Ambiente… Die Verweildauer  und die Produktvielfalt.

Sind Sie im Internet erreichbar? Gibt es einen Online-Shop?
Wir haben auf jeden Fall eine Website, wo wir alle unsere Sparten und Produkte vorstellen. Wir haben insgesamt vier Konzepte: Das Wunderhaus Shoes and more, das Deli and friends oder auch das Café. Es gibt auch das Konzept Living and more, unser Konzept für Mode Accessoires, und dann gibt es noch das Thema Spa and more, weil wir auch ein Kosmetikstudio führen.

Welche Probleme und Hindernisse mussten Sie überwinden?
Wir mussten besonders mit den Ämtern kämpfen und Abfallentsorgung war auch ein großes Problem, aber letztendlich haben wir uns dann doch durchgekämpft.

Aus welchen Menschen setzt sich Ihr Team zusammen?
Wir haben besonders darauf geachtet, dass wir nicht nur junge, aber auch nicht nur alte Leute einstellen und Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten. Wir beschäftigen ausschließlich Frauen. Das hat damit zu tun, dass wir ein reines Damen-Geschäft sind.

Was haben Sie zu Ihren Produkten zu sagen?
Wir haben immer wieder neue Überraschungen und immer neue Produkte, immer neue Wunder. Außerdem haben wir dafür gesorgt, ein gutes Ambiente zu schaffen und wir wollen den Leuten das Gefühl geben, zuhause zu sein.

Warum kommen Kunden wieder?
Man bleibt bei uns einfach länger im Verkaufsraum, das liegt insbesondere an dem Café. Dort kann man sich noch mit seiner Freundin treffen oder mit der Familie essen und dann nochmal nebenan schauen.

Was ist denn Ihre Zielgruppe?
Wir haben Kunden von der 14-jährigen Schülerin bis zu 60-jährigen Dame. Besonders Frauen zwischen 25 und 35 sind im Laden oft anzutreffen.

Sonja Garsztecki vielen dank für das Gespräch und weiterhin Erfolg mit ihrem Konzept.

Nik Damböck 9.2, International School Of Düsseldorf

Migration – Was ist Heimat?

Ist Heimat wirklich da, wo man sich am wohlsten fühlt oder da, wo man am längsten gelebt hat?

Es gibt den Spruch, „Heimat ist da, wo man sich am wohlsten fühlt”. Aber stimmt das wirklich? Oder ist Heimat vielleicht da, wo man geboren ist? Wo die Eltern herstammen? Ist Heimat wirklich da, wo man sich am wohlsten fühlt und wo ist dieser Ort?

In den letzten Jahren hat Deutschland Tausende Flüchtlinge aufgenommen. Zwischen Januar und Oktober 2017 wurden allein 187.226 Asylanträge gestellt; nun sollen diese Menschen integriert werden. Deutschland soll vielleicht irgendwann für manche zur „Heimat” werden. Für die meisten von ihnen liegt ihre Heimat in dem Land, aus dem sie geflohen sind. Haben sie sich dort am wohlsten gefühlt? Trotz Krieg? Trotz der ständigen Angst, den nächsten Tag könnten sie vielleicht nicht mehr erleben? Auch in ihren großen Sorge um ihre Familien?

Wenn man mich fragt, wo und was ist, für dich Heimat, fällt mir die Antwort sofort ein. Für mich ist Heimat der Ort Kaiserswerth, die Stadt Düsseldorf. Ich bin hier geboren, lebe seit 15 Jahren im selben Haus, bin noch nie umgezogen. Ich gehe seit 10 Jahren auf dieselbe Schule und war in einem Kindergarten in Kaiserswerth. Meine gesamte Familie lebt sehr nah bei mir und ich kann sie jederzeit besuchen.

Wenn man diese Frage allerdings meinem Vater stellt, ist die Antwort für ihn nicht so leicht. Beide seiner Eltern sind Deutsche. Aufgrund eines Arbeitsauftrages seines Vater sind seine Eltern freiwillig nach La Paz, Bolivien gezogen. Dort ist mein Vater in Incalacaya, La Paz, Bolivien, auf 4000 Metern Höhe geboren. Nach einem Jahr zog die kleine Familie aufgrund der Arbeit meines Großvaters ins benachbarte Land Peru. Dort sind zwei jüngere Brüder meines Vater geboren. Das Ende des Arbeitsverhältnisses meines Großvaters und sein Wille die Kinder auf Deutschen Schulen auszubilden, führte die Familie wieder nach Deutschland zurück. Zu diesem Zeitpunkt war mein Vater sechs Jahre alt. Mit Unterbrechungen während seiner Studienzeit lebt mein Vater nun seit 52 Jahren in Düsseldorf.

Auch für meinen Vater ist es nicht ganz leicht klar zu definieren, wo für ihn Heimat liegt. Er ist nicht aus Kriegsgebieten geflohen, wie heute die Flüchtlingskinder, aber schon mit sechs Jahren weite Strecken mit einem Frachtschiff gereist und benötigte für diese Reise von circa 10.000 km 21 Tage.

Mittlerweile ist für ihn Düsseldorf zur Heimat geworden. Mein Vater lebt hier nun seit 52 Jahren, hat hier Familie und ist glücklich. Er hat 35 Jahre als Arzt gearbeitet und somit einen großen Teil seines Lebens hier verbracht. Obwohl er einen Teil seiner Kindheit in Peru und Bolivien verbracht hat, fühlt er sich heute in Düsseldorf am wohlsten. Wird das für einige Flüchtlinge vielleicht auch so werden können? Werden sie nach einer gewissen Zeit Deutschland als ihre Heimat betrachten? Oder bleiben sie mit ihrem Heimatland verbunden?

Wie wichtig sind religiöse Feiertage für ein Gefühl der Heimatverbundenheit? In Deutschland gibt es andere religiöse Feiertage als in den Ländern, aus denen die meisten Flüchtlinge kommen (Syrien, Irak, Afghanistan etc.). In dieses Ländern dominiert der Islam. Hierzulande leben die meisten Menschen im christlichen Glauben. Somit werden in Deutschland sehr viele christliche Feiertage gefeiert und teils sind auch Schulferien von ihnen abhängig, zum Beispiel die Weihnachts- und Osterferien. Die Flüchtlinge kommen nach Deutschland in ein Land, in dem andere Sitten und Bräuche bestehen als in ihren Herkunftsländern. Da schließt sich die Frage an: Wie stark prägen Bräuche ein Heimatgefühl? Reicht es, Feiertage aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge im Kreise der Familie oder in Gemeinden zu feiern oder ist es hilfreich, wenn diese als offizielle Feiertage aufgenommen werden?

Was ist jetzt eigentlich Heimat? Ich glaube, dass jeder diese Frage für sich selber beantworten muss. Heimat ist ein ganz persönliches Gefühl. Für manche ist Heimat da, wo man sich am wohlsten fühlt, für andere in der Geborgenheit ihrer Familien, für wieder andere, da wo sie am längsten gelebt haben, oder sie haben ihre Heimat an ihrem Geburtsort.

Wo ist denn für dich Heimat?

Victoria Schroeder-Finckh, 9.3, International School Düsseldorf

MeToo – Sexuelle Übergriffe müssen ein Ende haben

Sexuelle Übergriffe gegenüber Frauen waren lange ein Tabuthema, mit dem keiner etwas zu tun haben wollte. Doch seit Kurzem kann man dem Thema nicht mehr entweichen.

Nach dem Harvey Weinstein Skandal, bei dem Frauen gegen den Hollywood Filmproduzent wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung ausgesagt haben, fing die Welt an, mehr über sexuelle Übergriffe nachzudenken. Eine wahre Flut von Berichten über Missbrauch, Belästigungen und Vergewaltigungen überrollte die Schlagzeilen der Nachrichten. Die #MeToo Kampagne, die Opfer dazu aufruft, in Sozialen Medien ihre Erlebnisse öffentlich zu machen und Täter zu öffentlichen Entschuldigungen zu zwingen, ist wieder aufgelebt und „Time’s Up”, eine Kampagne, die für Gleichberechtigung und das Ende von sexuellen Übergriffen kämpft, wurde ins Leben gerufen. Beide haben es sich zum Ziel gesetzt, Aufmerksamkeit für sexuelle Übergriffe zu erwecken und gegen Ungerechtigkeit gegenüber Frauen am Arbeitsplatz zu kämpfen.

Fast die Hälfte der berufstätigen Frauen, die in den Vereinigten Staaten von Amerika arbeiten, sagen, dass sie schon einmal belästigt worden sind. In Niedriglohnjobs hört man verstärkt von Belästigung, weil es bei sexueller Belästigung oft nicht um den Sex geht, sondern um Macht, die die Täter den Opfern gegenüber darstellen wollen.

Um diesem Skandal mehr Aufmerksamkeit zu geben und ihm schneller ein Ende zu setzen, hat das „Time’s Up Movement” am 1. Januar 2018 einen Brief im „Time” Magazin veröffentlicht. Er berichtet über die Notwendigkeit von Frauen in sogenannten „Machtpositionen”. Es müssen mehr Frauen in einflußreiche Positionen. Auch sollen Frauen im Bereich Bezahlung bei vergleichbaren Jobpositionen Männern gleichgestellt werden. Außerdem dürfen Hautfarbe und sexuelle Orientierung keine Gründe für eine unterschiedliche Behandlung im Beruf sein. Dieses sind nur einige Positionen, die im Brief genannt werden, der von vielen Hollywoodgrößen wie Oprah Winfrey, Meryl Streep und Cate Blanchett unterschrieben wurde.
 
Ein weiteres Zeichen haben viele Frauen bei den diesjährigen Golden Globes Verleihungen gesetzt. Das „Time’s Up Movement” hat alle anwesenden Frauen dazu aufgerufen schwarz zu tragen, um zu zeigen, dass sexuelle Übergriffe nicht toleriert werden können, und dass es Zeit ist, sich zu wehren. Viele Frauen sind diesem Aufruf gefolgt und sogar viele Männer haben unter ihren schwarzen Anzügen schwarze Hemden getragen.

Immer noch haben viele Frauen, die Belästigungen erlebt haben, Angst davor, an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie sich fürchten, ihren Job zu verlieren oder selbst verantwortlich gemacht zu werden, dass sie es zu einem Übergriff haben kommen lassen. Sie fürchten sich auch vor dem Vorwurf den Ruf eines Kollegen oder eines Vorgesetzten zu schädigen. Das alles muss sich ändern! Opfer, die den Mut haben, sich zu äußern und gegen den Vorfall anzugehen, dürfen nicht mit falschen Schuldgefühlen an ihrem Vorhaben gehindert werden. Sie müssen ermutigt und unterstützt werden, gegen den Vorfall vorzugehen und die Sicherheit erlangen, dass es nicht wieder zu solchen Belästigungen und schlimmen Vorfällen kommt.

Sexuelle Belästigung ist ein sehr wichtiges Thema, über das sich jeder informieren soll. Man sollte wissen, wie man dagegen vorgeht und welche Rechte einem zustehen. Zum Beispiel, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, die Arbeitnehmer vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Wir dürfen dieses Thema nicht aus den Augen verlieren und weiter kämpfen.

Zusammen sind wir stark! Sprache findet Gehör, darum lasst uns Worte finden!

Victoria Schroeder-Finckh, International School Düsseldorf

Tesla – Das Model X im Alltag

Als Elon Musk 2003 mit dem Geld von dem Verkauf der Firma, die jetzt Paypal heißt, die Tore von Tesla öffnete, waren viele Aktieninvestoren skeptisch. Die anderen Autofirmen haben gelacht, da sie nicht ahnten, wie erfolgreich die Elektroauto-Firma werden würde. 

2008 veröffentlichte Tesla den Roadster, ein Auto mit 350 km Reichweite ohne Supercharger (die Schnelllade-Plattform von Tesla). Ungefähr drei Monate später kam der größte Aktienmarkt Absturz seit dem Black Monday im Jahr 1987. Seitdem hat Tesla drei neue Modelle zur Produktion freigegeben, es scheint gut zu laufen bei Tesla. Der günstigste Wagen von Tesla, vor dem Model 3, war der Tesla Model S 75D mit 490 km Reichweite und kostete 62.000 Euro in der Standard Ausstattung. Aber ist der Luxus Elektrowagen wirklich jetzt schon eine wahre Option zu dem traditionellen Benzin- oder Dieselauto?

Ich habe den Alltag eines Tesla Fahrers verfolgt. Der Eigentümer eines Tesla Model X 90D, das ist der Flügeltüren SUV, der von Tesla Ende 2016 zur Bestellung freigegeben wurde und Anfang 2017 geliefert wurde. Das Model X hat eine Panorama-Windschutzscheibe, durch diese sieht man keinen Dachhimmel als Fahrer oder Beifahrer. Dieser bestimmte Wagen kostet neu 127.650 Euro. Er hat 565 km Reichweite und 22” schwarze Turbinenfelgen. Der Eigentümer fährt jeden Tag 76 km zur Arbeit nach Köln, zu Hause hat er den Tesla Wall-Charger, mit dem er unproblematisch seinen Wagen aufladen kann. Der Eigentümer war schon mehrere Male im Urlaub mit seinem Wagen, was gut funktioniert, da Tesla ein starkes Supercharger Netzwerk gebaut hat: Ladestationen, die sehr schnell das Auto aufladen. Laut Eigentümer gab es noch keine Probleme mit der Reichweite; er ist bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr zufrieden.

Besonders gefällt ihm, dass das Fahren eines Teslas nicht mit einem anderen Auto zu vergleichen ist, da es unglaublich sanft zu fahren ist und eine tolle Luftfederung hat, die Beschleunigung ist eben und nicht ruckartig und auch die lästige Gangschaltung ist nicht mehr vorhanden. Der Tesla Model X 90D beschleunigt von 0-100 in 5.0 Sekunden und der Model X P100D  in 3.1 Sekunden. Im Vergleich dazu beschleunigt ein Porsche 911 Carrera mit PDK von 0-100 in 4.7 Sekunden und ein Lamborghini Huracan in 3.6 Sekunden.

Tesla hat einen Luxus Elektro SUV mit einer schnelleren Beschleunigung als Supersportwagen und tut dies in voller Entspannung der Fahrgäste. Tesla hat auch am 31. März 2016 den Model 3 vorgestellt. Das ist der erste Tesla, der attraktiv ist für den normalen Bürger sein wird, denn er kostet 35000 Euro und hat eine Reichweite von 600 km. Das Erstaunliche ist, dass 600.000 Teslafans den Model 3 reserviert haben für 1500 Euro!

Lars Rumpf, Klasse 9.2, International School Of Düsseldorf

Martin Luther – Viele Reformationsjahre der Sprache

Martin Luther hat mit seiner Bibelübersetzung zwar einen großen Beitrag zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache geleistet, aber alleine war er nicht.

Bis heute sind Martin Luthers Leben und Leistungen Gegenstand kontroverser Diskussionen. Einerseits wird Luthers Sprache oft als „tot” bezeichnet. Andererseits stilisiert man ihn als „Sprachschöpfer”. Luthers Bibelübersetzung sei der erste Schritt in Richtung einer Vereinheitlichung der deutschen Sprache gewesen. Heute wissen wir, dass die Sprache nie stillsteht, sondern sich immer verändert. Und sie muss sich verändern, damit jede Generation ihre eigene sprachliche Identität schaffen und sich selbst darin  finden kann.

Was würde Luther sagen, wenn er der heutigen Jugend auf den Mund schaute und seine Übersetzung an ihnen orientierte? Er, der so sehr mit der Sprache gerungen hatte, um die Bibel in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen. Doch wer versteht heute noch, warum Luther, der Gott der deutschen Sprache genannt wurde? Als sei die Sprache von einer einzigen Person geschaffen. Wohl kaum! Die Sprache entspricht nicht der Leistung einer Einzelperson. Zahllose Wortbildungen, Metaphern, Sprichwörter und Redensarten werden ihm zugeschrieben: „Wer nicht liebt Weib, Wein und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.“ Dies zeigt Luther als einen derben und lustbetonten Mann. Heute würde er den Satz dann vielleicht so formulieren müssen, um in weiten Teilen verstanden zu werden: „Wallah, hasse nich Chaya, wat zu saufen und freshe Mucke, hasse im Leben nix zu gucke.“

Jaroscha Eckhardt, 11, International School Of Düsseldorf

Gesellschaft – Die Konformität des social Web

Das Statement: ‘Früher war alles besser‘, wie es ältere Leute gerne benutzen, wird der Jugend 2017 nicht gerecht. Allein wie sich Teenager äußerlich verändert haben, weist auf große Unterschiede zwischen der Jugend von 2017 im Vergleich zu vor knapp 10 bis 20 Jahren hin. Diese Jugend ist die Generation, die mit der Digitalisierung nicht nur groß wird, sondern auch die Transformierung in Schulen und im Alltag miterlebt. Schulen satteln zunehmend auf sogenannte ‘Whiteboards‘, Tablets, Laptops, Beamer und andere interaktive Tafeln um.

Technologie im Alltag nimmt zu und inzwischen stellt es kein Problem mehr dar, Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel mit Hilfe des Internets und einer Plattform innerhalb von Minuten zu erreichen. Doch ergeben sich aus der Digitalisierung und den damit einhergehenden Möglichkeiten nicht auch Gefahren und weitere Probleme, derer Jugendliche sich nicht bewusst sind? Wie geht die Jugend mit der Digitalisierung um, und was für Hürden muss sie überwinden? Wo muss umgedacht werden und wo müssen andere Perspektiven her, neue Blickwinkel und zunehmend kritisches Denken?

Allein im Jahre 2017 haben laut der JIM Studie diesen Jahres 92 Prozent der 12- bis 13-Jährigen ein Handy, während 98 Prozent der 14- bis 17-Jährigen ein Handy haben. Bei den 18- bis 19-Jährigen sind es 99 Prozent. Es ist nichts Neues, dass durch die Digitalisierung Jugendliche und immer mehr Menschen auf soziale Netzwerke zurückgreifen und mit Plattformen wie Whatsapp, Instagram, Snapchat und Co.ihre Zeit vertreiben. Fährt man Bus und Bahn, sieht man Jugendliche die meiste Zeit ‘verstöpselt und verkabelt‘ mit Kopfhörern.

Ich fragte einige meiner Mitschüler, warum sie so von sozialen Netzwerken abhängig sind und die so genannte ‘FOMO‘ (Fear Of Missing Out) scheint ein Grund zu sein, da Jugendliche immer mehr ‘up to date‘ sein wollen, Angst haben, etwas zu verpassen und ihren Idolen durch das Internet nahe sein wollen. Die Faszination, was Kylie Jenner jetzt als nächstes für hirnlose Selbstdarstellung publiziert, und welche Kosmetik sie wieder limitiert zum Verkauf bereit stellt, lässt Mädchenherzen höher schlagen: ‘Oh wie cool! Das muss ich haben!‘, doch eigentlich steckt da viel mehr hinter.

Es geht viel mehr nach dem Motto ‘Nur wenn ich das habe, bin ich cool‘ oder ‘nur mit diesem Produkt bin ich ein besserer Mensch‘. Hinterfragt man dies, stellt man fest, dass wir uns nicht immer die neusten Sachen kaufen müssen und sollen, um ‘gut dazustehen‘. Allerdings ist es auch nichts Neues, dass sich Jugendliche Klamotten und andere Produkte kaufen, um ihren Wert über Statussymbole in die Höhe zu treiben, im Sinne von: ‘Ich kann mir das leisten, ich bin ein besserer Mensch‘. Es ist eine unbewusste Fassade, die es ermöglicht, sich hinter Marken und dem vermeintlichen Idealbild zu verstecken. Wohlgemerkt verdienen sich Firmen und Marken dusselig an Trends und so genannten ‘Hypes‘ und an den Jugendlichen, die meinen, sie müssten zum Beispiel das neue Iphone X haben und den Schal von der neuen Gucci Kollektion – welcome to Düsseldorf.

Jugendliche meinen durch Produkte ihre innerliche Verunsicherung verbergen zu können: ‘Bin ich jetzt nur etwas wert, wenn ich diese Sneaker von Valentino habe und dieses Top von Subdued?‘ oder ‘ Mögen mich Leute jetzt nur, wenn ich dies oder das tue, so agiere oder so spreche?‘ Dies sind nur weitere Fassaden, die Jugendliche aufsetzen, um sich besser zu fühlen und sicherer, nach dem Schema ‘cooler, besser, schöner, reicher‘.

Ein weiteres Problem ist, dass die Zielgruppe, die Social Media benutzt, immer jünger und beeinflussbarer wird. Durch den weiteren exzessiven Konsum von Instagram und Co vergleichen sich Mädchen und Jungen mit den Bildern, die sie im Netz sehen, die teils bearbeitet und retuschiert wurden oder unrealistisch sind. Das ist durchaus als Gefahr zu sehen. Vor allem wird ein unglaublicher Druck auf die Mädchen heutzutage ausgeübt, dem ‘Idealbild“ zu folgen, nur um von anderen als wohl möglichst ‘perfekt‘ angesehen zu werden. Welchen Sinn ergibt es, sich einzureden, weniger wert zu sein, nur weil man nicht so toll aussieht wie die Person auf dem Bild erscheinen mag? Welchen Sinn ergibt es, deshalb zu hungern, oder vier mal die Woche Sport zu machen, auf Süßigkeiten und gutes Essen zu verzichten, sich Workout-Videos online anzusehen, nur um einem abgewrackten Spiegelbild der Gesellschaft immer gleicher zu werden?

Ärgerlich ist jedoch, dass der Großteil der Jugendlichen es nicht wagt, zuzugeben, dass er in dieser Phase seines Lebens lieber einer von vielen ist als er selbst, nämlich ein wunderbares Individuum. Viele Jugendliche trauen sich nicht für sich selbst und andere einzustehen, und letztendlich traut sich keiner mehr so zu sein, wie er sein möchte aufgrund der Digitalisierung und ihrer Inhalte, die die Jugend zunehmend verunsichert.

Marie Kremmer, 9.2, International School Of Düsseldorf

Finanzen – Die Aktienangst

Der Aktienmarkt steigt und steigt auf Rekordhoch. Aber viele Deutsche investieren nicht, weil sie Angst vor einem Totalverlust haben. Ein Einblick in den Aktienmarkt: Ist die Sorge der Deutschen gerechtfertigt?

Der Aktienmarkt boomt mal wieder. Weltweit eilen die Indexe von Rekordhoch zu Rekordhoch. Aber irgendwie fehlt vielen Deutschen in dieser Zeit die Euphorie. Wieso? Diffuse Ängste hindern viele Deutsche daran, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das wird deutlich, wenn man einen Blick in die USA wirft: In der USA investieren laut des Investor Verlages 56 Prozent der Bürger in Aktien, in Deutschland sind es nur 14 Prozent (Stand 2015). Aber wieso ist das so?

Mit Appinio, einer App, mit der man Meinungsumfragen erstellen kann, will ich zuerst wissen, warum viele Deutsche gegen ein Investment in Aktien sind. Ich gebe den Usern vier Antwortmöglichkeiten: „Zu viele Risiken”, „Zu wenige Finanzkenntnisse”, „Nicht genug Geld” oder „Interessiert mich nicht.” Von 207 Befragten gaben 40 Prozent an, dass sie in Aktien zu viele Risiken sehen. Danach, mit 22 Prozent sagten die Befragten, dass Aktien sie nicht interessieren, gefolgt von nicht genügend Finanzkenntnisse mit 20 Prozent. 19 Prozent sehen das Problem beim Geld. Das Fazit: Deutsche haben Angst vor Aktien, weil sie zu viele Risiken in Aktien sehen.

Ich frage die Appinio-User noch einmal, ob sie Risiken in Aktien sehen? Von 116 Befragten gaben 55 Prozent an, dass sie Risiken sehen. Nur 21 Prozent sehen keine. Aber wie kann das sein, wenn die Statistik langfristig gezeigt hat, dass sich ein Investment in Aktien lohnen kann. Nach einer Recherche, finde ich heraus, dass das Problem ein Vorurteil gegenüber Aktien ist. Es ist bewiesen, dass Menschen sich Negatives besser merken als Positives, um Gefahren in Zukunft zu umgehen. Heißt, Menschen merken sich eine Schlagzeile wie „Aktiencrash” somit besser als etwas wie „Aktienreally”. Um dieses zu bestätigen, frag ich noch einmal die User, welche Schlagzeile ihnen am längsten im Kopf bleibt. Von 102 Antworten sagten 71 Prozent, dass ein Aktiencrash ihnen am längsten im Kopf bleibt. Nur 29 Prozent hingegen behaupten, eine Schlagzeile über eine Aktienrally bliebe ihnen länger im Kopf.

Damit können wir sagen, dass Deutsche am meisten Angst vor den Risiken bei Aktien haben. Die Risiken entstehen durch falsche Wahrnehmungen, die durch negative Schlagzeilen aufgebaut werden. Das ist aus meiner Sicht schade, weil sie so eine mächtige Rendite verpassen könnten.

Alexander Lange, 9. Klasse, International School Of Düsseldorf

Flucht – Vier Jahre ohne Schule – ein Albtraum

Keine Schule – Was für manche deutsche Schüler wie ein Traum klingt, war für die 15-jährige A. in Syrien eine Zeit voller Angst, Entbehrungen und Ungewissheit. Ein Flüchtlingsmädchen erzählt der Zeit, in der sie wegen des Krieges keine Schule besuchen konnte.   

„Die Integration von Flüchtlingen stellt Schulen vor große Aufgaben. Kann das klappen?” schrieb Spiegel online am 9. Dezember 2015. Da die Internationale Schule von keinen Flüchtlingen besucht wird, ich aber immer wieder von Freunden etwas über die Schwierigkeiten von Flüchtlingskindern beim Schulbesuch hörte, wollte ich Näheres darüber erfahren. Als ein gleichaltriges Flüchtlingsmädchen in unsere Nachbarschaft zog, habe ich sie besucht und sie gebeten, über ihre Erlebnisse zu berichten.

A. ist 15 Jahre alt, hat fünf Geschwister und kommt aus der syrischen Stadt Rakka. Als der Krieg ausbrach, besuchte sie die fünfte Klasse. Seitdem konnte sie mit ihren Geschwistern nicht mehr vor die Tür gehen, da sie in ständiger Angst und Schrecken vor den Rebellen lebten und täglich um ihr Leben fürchten mussten.

Nie wusste sie, ob Strom oder Versorgung vorhanden waren und sie musste lernen, einige Tage ohne Essen und Trinken auszukommen. Spielen, Spazierengehen oder einfach mal vor die Tür treten – all das war undenkbar, da es viel zu unsicher war, wann die Rebellen erneut durch die Straßen ziehen würden.

In schrecklicher Erinnerung hat A. den Tag, als Rebellen ihr Haus stürmten und aus dem obersten Stockwerk auf Flugzeuge mit Raketen schossen.

Wegen der schlechten Versorgungslage und der ständigen Angst, in der sie lebten, entschieden sie sich mit ihren Nachbarn zur Flucht. A. und ihre Familie flohen an den Stadtrand zu ihrer Großmutter. Nach zwei Wochen flohen sie weiter nach Istanbul und suchten bei einem Freund Unterkunft. Da sie dort sehr beengt leben mussten, kehrten sie in ihre Heimatstadt zurück. An Schule war in dieser Zeit nicht mehr zu denken. Nachdem ihr Haus zerstört wurde, gab es keine Hoffnung mehr für sie in Rakka zu bleiben. Sie flohen dann nach Neizip, einem kleinen Dorf in der Türkei. Dort blieb die Mutter mit fünf Kindern zurück, während der Vater sich mit einem ihrer Brüder auf den Weg zu Fuß nach Deutschland machte. Nach zwei Monaten Ungewissheit erhielten sie die Nachricht, dass die Mutter, die zwei Söhne und A. nachkommen durften. Ihre beiden älteren Schwestern durften nicht nach Deutschland einreisen, da sie über 18 Jahre alt waren und ihnen deshalb bis heute das Visum verweigert wird.

Auch in Deutschland dauerte es noch lange, bis A. wieder in eine Schule gehen konnte. Zuerst kam sie in eine Gesamtschule und wohnte mit ihrer Familie in einer Einzimmerwohnung in Düsseldorf. Sie besuchte damals die Joseph-Beuys Schule, die ihr aber nicht so sehr gefiel, weil sie dort nicht die nötige Förderung bekam, die sie sich erhofft hatte. 

Durch die Vermittlung der Evangelischen Kirche wurde es der Familie ermöglicht, umzuziehen und A. konnte auf ein Gymnasium wechseln. Dort hat sie Unterricht mit anderen Flüchtlingskindern und Kindern, die ebenfalls noch Deutsch lernen müssen. Sie besucht die 8. Klasse, weil sie den versäumten Unterricht während der Kriegsjahre nachholen muss. Ihr großes Ziel ist es aber, ab der 10. Klasse mit anderen deutschen Kindern am normalen Unterricht teilnehmen zu können und ihr Abitur zu schaffen. Sie träumt davon, einmal Zahnärztin zu werden und würde dann am liebsten in ihre Heimat zurückkehren, sobald der Krieg in Syrien beendet ist. A. leidet sehr unter der Trennung von ihren Verwandten und ihren Freunden und sehnt sich danach diese wiederzusehen.

Schule! Wenn Kinder dieses Wort hören, denken sie meistens an etwas Schlechtes, weil viele nicht gerne zur Schule gehen. Schule bedeutet aber auch lernen zu dürfen, um etwas im Leben zu erreichen, auch wenn man dafür hart arbeiten muss. Die Frage, ob A. lieber zur Schule gegangen wäre, als vier Jahre lang zu Hause zu sitzen und auf der Flucht zu sein, brauche ich gar nicht zu stellen. Obwohl A. mit allen Kräften versuchen wird, die versäumten Schuljahre nachzuholen, wird das Erlernen der deutschen Sprache sie noch viel Kraft kosten.

Ich hätte mich gerne noch viel intensiver mit A. über ihre Fluchtsituation, ihre jetzige Familiensituation und, wie sie Schule in Deutschland erlebt, unterhalten. Leider war dies nicht möglich, da uns beiden für eine engere und ausführliche Kommunikation die notwendigen Sprachkenntnisse fehlten.

Greta Ernst, Klasse 9.2, International School Of Düsseldorf

Kommentar – Macht etwas für uns, denn wir sind die Zukunft

Es gibt mehr Wähler, die sich für die Rente interessieren, als für gute Schulbildung. Das muss ein Ende haben, findet unsere Autorin.

Deutschland ist eine überalterte Gesellschaft. Bei ungefähr 1,5 Geburten pro Frau laut der Frankfurter Neuen Presse, wird die deutsche Bevölkerung immer weniger. Senioren in Deutschland sind dadurch derzeit die größte Wählergruppe. 36,1 Prozent der Wähler sind laut der Morgenpost über 60 Jahre alt. So beeinflussen sie besonders die politische Ausrichtung in Deutschland.

Die Rente hat – logischer Weise – für die Älteren eine höhere Priorität als genügend Schulen und Lehrer den Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. In den staatlichen Schulen sind zu viel Kinder in einer Klasse und es fehlt an moderner Technik. Das ist ungerecht. Die Jugend muss besonders und besser gefördert werden, da sie die Zukunft von Deutschland ist. In der Zukunft müssen wir durch unsere Arbeit die Rente der Älteren bezahlen, darum ist es sehr wichtig, dass wir auch eine gute Ausbildung bekommen.

Es gibt keine Partei, die die Interessen der Jugendlichen in den Vordergrund stellt oder sie gleichberechtigt neben die Interessen der Älteren stellt. Viele Jugendliche haben das Interesse an der Politik verloren, weil sie ihre Meinungen und Ansichten in den Parteien nicht wiederfinden.

Die meisten Politiker in Deutschland sind über 50 Jahre alt. Aber für ein hohes Staatsamt braucht man kein hohes Alter. Ein Beispiel sieht man in Frankreich: Emmanuel Macron ist mit 39 Jahren Staatspräsident geworden. Der Grund für die Wahl liegt in der neu gegründeten Partei „en Marche”. Die Partei repräsentiert die jungen und arbeitenden Franzosen. Die Wähler waren nicht mehr zufrieden mit den alten Parteien, deshalb haben sie sich für die neue Wahlmöglichkeit entschieden.

Doch am wichtigsten ist die Freiheit. Das Recht die eigene Meinung preiszugeben und das diese in die Politik miteinbezogen wird. Das wäre möglich, wenn das Wahlalter gesenkt wird. Ich sehe auch eine Möglichkeit in der Zukunft, dass der Staat Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren Taschengeld gibt, das als Lerngutscheine oder fördernde Mittel eingesetzt werden können. Ziel wäre es ebenso, die Geburtenrate zu erhöhen, auch um die Versorgung der älteren Menschen gewährleisten zu können. Ein Wunsch, den viele Jugendliche haben, ist, dass man sich mehr gegen den Klimawandel einsetzt. Dieser ist heutzutage eines der größten Probleme, die der Zukunft der Menschheit im Wege steht. Wenn nichts gegen dieses Problem unternommen wird, spielt das eine große Rolle für unsere Generation, da die jetzt Älteren die Auswirkungen nicht so deutlich spüren so wie wir junge es werden.

Für die Zukunft wünsche ich mir eine Partei, die die Interessen der Jugend mehr beachtet, da wir die Zukunft Deutschlands sind!

Sina Schumann, 9.2 International School Of Düsseldorf