Archiv der Kategorie: Quirinus-Gymnasium

Songempfehlung „MIDDLE CHILD“ von J cole

Seyedilia Hosseiny 8C Quirinus-Gymnasium Neuss

Der Song „middle child“ wird von der US-amerikanischen Sänger J cole und ist einer der bekanntesten Songs von ihm. In dem Lied geht es um der Position von J cole zwischen zwei völlig unterschiedlichen Generationen des Hip-Hops. Die „Old heads“ , die vor ihm da waren und die neuere , jüngere Welle von Rappern , die nach ihm auftaucht

Der Beat ist voll ruhig, aber auch voll ernst und geht direkt ins Ohr. J. Cole rappt nicht so aggressiv , sondern voll entspannt und mit einer richtig stabilen Stimme. Dadurch versteht man die Lines viel besser und es kommt ernsthaft rüber. Die Musik passt auch perfekt zur Stimmung, weil er sich viele Gedanken über seinen Erfolg und die Zukunft macht. Der song erschien im Jahr 2019 und hat auf Spotify in den letzten Jahren 1.543.162.454 Clicks gesammelt. In den Zeilen 34 bis 39 erzählt der Sänger wie er als Kind den Old heads zugeguckt hat und die nachgemacht hat und jetzt auch eine legende in der Hip-Hop Industrie ist.

Mir gefällt das Lied, weil es unglaublich reflektiert und bodenständig ist. J. Coles Songs haben eine sehr authentische, fast mentorhafte Atmosphäre. Er schafft es, mit seinen Worten und seiner Stimme Probleme anzusprechen, die viele Menschen aus ihrem eigenen Leben oder der Gesellschaft kennen. „MIDDLE CHILD“ ist einer meiner Lieblingssongs. Wenn du Hip-Hop mit echter Tiefe und einer klaren Botschaft liebst, dann kann ich dir wirklich J. Cole als Künstler empfehlen.

The Weeknd kommt diesen Sommer nach Europa

Von Eylül Yagbasan, Klasse 8c, Quirinus-Gymnasium

Die Riesen-Tour von dem kanadischen Sänger The Weeknd kommt diesen Sommer nach Europa. In seinen Songs geht es voll oft um Liebeskummer, Einsamkeit und wie es ist, berühmt zu sein. Das können viele Fans gut nachfühlen. Die Stimmung im Stadion ist ein bisschen düster, aber es reißt einen sofort mit. Er hat eine richtig krasse Kulisse auf der Bühne und seine Stimme klingt live genau so gut wie auf den Alben. Seine anderen Hits sind auch mega beliebt und erzeugen verschiedene Vibes.

„Blinding Lights“ macht wegen des schnellen Beats sofort richtig gute Laune und man will direkt tanzen. Bei „Save Your Tears“ kriegt man zwar Liebeskummer-Gefühle, aber der Beat ist trotzdem cool zum Mitviben. Wenn man sich irgendwie selbstbewusst und stark fühlen will, ist „Starboy“ perfekt, weil der dunkle Bass einen voll pusht. Richtig düster und geheimnisvoll ist dagegen „The Hills“, wo der Bass im Refrain extrem laut ballert. Und wenn man richtig traurig ist, hört man am besten „Call Out My Name“, weil man den Herzschmerz da voll raushört.

Wenn das ganze Stadion in dem Moment mitsingt und springt, kriegt man einfach nur überall Gänsehaut. Im Konzert ist übrigens auch noch der Rapper Playboi Carti am Start.

Mir gefällt die Tour und seine Musik so gut, weil das alles zusammen wie ein cooler Film wirkt. The Weeknd schafft es voll gut, traurige Texte mit Beats zu mixen, zu denen man trotzdem gut tanzen kann. Wenn ihr auf coole Live-Musik und fette Shows steht, müsst ihr euch die Konzerte auf jeden Fall anschauen!

Billie Eilish in Köln: Ein magischer Abend in der Lanxess Arena

Von Sofia Obiorek, Quirinus-Gymnasium Neuss 8c

Die Lanxess Arena in Köln war am 29. und 30. Mai 2025 Schauplatz zweier ausverkaufter Konzerte von Billie Eilish im Rahmen ihrer „Hit Me Hard and Soft“-Tour. Die Oscar-prämierte Sängerin und Songwriterin entführte – unterstützt von ihrem Bruder, der sie bei den Songs begleitete – das Publikum an beiden Abenden in eine Welt aus tanzbaren Beats und emotionalen Höhepunkten. Die Stimmung war elektrisch, nicht nur wegen der mitreißenden Musik, sondern auch wegen der intensiven Verbindung zwischen Künstlerin und Fans.

Beide Konzerte begannen mit einem starken Vorprogramm, das die Wartezeit zum Highlight machte.

Am 29. Mai eröffnete die japanische Künstlerin CHIHIRO den Abend. Mit einer Mischung aus Pop und geheimnisvollen Klängen schuf sie eine Atmosphäre, die perfekt zu Billie Eilishs Stil passte. Ihr Song „LUNCH“ sorgte für erste Gänsehaut-momente, während ihre Bühnenpräsenz das Publikum sofort in ihren Bann zog.

Am 30. Mai übernahm der britische Songwriter Tom Odell die Bühne. Mit seinem größten Hit „Another Love“ und neuen Songs bewies er, warum er zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation zählt. Sein Auftritt kombinierte Soul, Pop und Rock auf ideale Weise für die Billie Eilish-Fans ein emotionaler Höhepunkt.

Dann begann die Hauptshow: Billie Eilish betrat die Bühne, indem sie aus einer schwebenden Kiste mit spektakulären Effekten heraussprang – in einem oversized Jersey und mit schwebenden Haaren. Die Setlist bot eine Mischung aus alten Hits und neuen Songs aus Hit Me Hard and Soft“:

„Chihiro“ (Intro): Verzaubernd und elektronisch.

„bad guy“: Ein absoluter Live-Moment, bei dem die Fans ausflippten.

„when the party’s over“: Emotional und ein Gänsehautmoment.

„Happier Than Ever“: Dramatisch und mitreißend, die Fans spürten die Harmonie des Liedes.

„TV“: Ein neuer Song, der live noch mehr Tiefe erhielt.

„Skinny“: Schonungslos ehrlich und berührend.

Die Bühne war schlicht, aber effektvoll: Ein riesiger LED-Schirm und düstere Licht-stimmungen unterstrichen die Musik. Billie sprach das Publikum direkt an, erzählte kurze Geschichten und schuf so eine intime Atmosphäre in der großen Arena.

Dünn, dünner, Skinnytok- wie Social Media das Körperbild der Frauen beeinflusst

Von Thea Herrfurth, Quirinus Gymnasium Neuss, 8c

Der Begriff „Skinnytok“ ist eine Abwandlung des Wortes „Tiktok“, kombiniert mit dem englischen Begriff „Skinny“- dünn.

Er beschreibt eine bedenkliche Social-Media-Bewegung, die extreme Schlankheitsideale und Magerkeit glorifiziert. Angepriesen wird das exorbitante Sporttreiben, zusätzlich zu leeren Tellern oder alternativ, kalorienarme Diäten, sogar Bulimieattacken.

Jede Kalorie wird gezählt und getrackt.

Verehrt wird dies als radikale Selbstkontrolle und Disziplin.

Dass dies jedoch zu Muskelabbau, Konzentrationsschwächen, Nährstoffmangel und regelmäßigen in Ohnmacht fallen führt, wird nicht erwähnt.

Eine weitere, elementare Konsequenz der Bewegung ist die verkehrte Körperwahrnehmung der zahlreichen Mädchen und vor allem der jungen Frauen.

Ob in weltberühmten Liedtexten, Zeitschriften oder Interviews, dieses Thema steht konsequent im Mittelpunkt. Ein Beispiel ist der weltweite Hit „Pretty isn’t pretty“ von der Pop-Sängerin Olivia Rodrigo. In ihrem Song geht es um den ständigen Schönheitsdruck der vielen Mädchen und das Gefühl nie gut genug zu sein. Mit Texten wie „I started to skip lunch, stopped eating cakes on birthdays“ oder „You fix the things you hated, but you’d still feel so insecure“ können sich diese identifizieren.

Diese unglaubliche Unzufriedenheit der Frauen sowie sogar kleinen Mädchen kann oft auch Essstörungen führen. Solche Aussagen klingen für die meisten oft übertrieben- sogar aus der Luft gegriffen- jedoch ist dies heutzutage bittere Realität vieler Teenager.

Und ob man es glaubt oder nicht, den Ursprung der meisten dieser Umstände findet man in Social Media- Stichpunkt Skinnytok.

Interview – Ein Deutscher in Südafrika

Ein Deutscher versucht in Durban, einer Großstadt Südafrikas, seinen Lebenstraum zu verwirklichen und in der Regenbogennation Südafrika ein Jazzcafe zu eröffnen. Die Liebe zu einer Frau zog ihn dorthin.

Hey, Oliver! Vielen Dank, dass du dir Zeit für mich genommen hast. Wie lange lebst du schon in Südafrika?

Haas Ich war irgendwann der Meinung, dass ich keine Lust mehr auf Deutschland hatte und beschloss 1998, nach Südafrika zu ziehen.

Interessant! Aber warum genau hast du dich dazu entschieden?

Haas Wegen einer Frau entschloss ich mich, nach Südafrika zu ziehen, um bei ihr zu leben. Sie lebte in Johannesburg, wo ich meinen ersten Job bekam. Dies war nicht der gleiche Job, den ich in Deutschland hatte. Nur zur Information, ich arbeitete in Deutschland in einem Hilton Hotel und hatte bereits Übung mit Hotels, aber als erstes arbeitete ich in einem italienischen Restaurant, dass von einem deutschen Koch geführt wurde. Ein weiterer Grund, nach Südafrika zu ziehen war, dass ich das Land schon oft besucht hatte und es gefiel mir wirklich gut. Dann lebte ich vier Jahre in Johannesburg und zog danach leider ohne die Frau nach Durban, wo ich heute auch immer noch lebe.

Welche Unterschiede gibt es zwischen deiner alten Heimat Deutschland und deiner neuen Heimat Südafrika?

Haas Ein klarer Unterschied ist einmal, dass es in Deutschland viel organisierter ist als in Südafrika. Außerdem ist es noch viel sicherer in Deutschland. Offensichtlich ist natürlich auch, dass Deutschland ein viel wohlhabenderes Land ist als Südafrika. Außerdem ist Südafrika weitaus weiter entfernt von Überwachung, als Deutschland. Vom Wetter her ist wahrscheinlich ebenfalls mehr als deutlich, dass es in Südafrika weitaus besseres Wetter gibt, als in Deutschland. Man könnte sagen, dass hier das ganze Jahr Sommer herrscht.

Das sind natürlich sehr gravierende Unterschiede, Oliver. Aber bitte erkläre doch noch, was du mit Überwachung meinst.

Haas Ich meine damit, dass die Straßen ohne Kameraüberwachung sind und die staatlichen Kontrollfunktionen in der Bundesrepublik besser ausgereift sind. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.

Kommen wir nun zum Sport. Magst du einen Sport besonders und wenn ja, welche Mannschaft hast du am liebsten?

Haas Ich mag natürlich Fußball sehr gerne und mein Lieblingsverein ist der FC Bayern.

Was sind denn in Südafrika deine Hobbys?

Haas Sport mache ich leider nicht, aber ich spiele Saxophon und habe eine Jazzlounge mit Tresen in Durban aufgebaut, das Jazzy Rainbow, das ich sowohl nutze, um hier meine Brötchen zu verdienen, als auch, um jungen Talenten den nötigen Anstoß zu geben. Sie bekommen in meiner Lounge die Möglichkeit, auf einer Bühne ihre Musik zu spielen. Mein verborgenes Lieblingshobby ist aber das Reisen, was ich mir finanziell leider nicht mehr erlauben kann. Ich besitze zu guter Letzt noch ein Motorrad, da ich gezwungen war, mein Auto in Deutschland zu verkaufen. Mit diesem Transportmittel ist es mir erlaubt, wenigstens in Südafrika zu verreisen.

Danke für das Interview.

Lennart Gritzmann, Klasse 8e, Quirinus-Gymnasium Neuss