Kommentar: Doomscrolling — Zerstört das das Leben der Jugendlichen?

Aleksander Venjakob, Chiming Lin, 8c, Quirinus-Gymnasium Neuss 

Jeder kennts, man möchte nur kurz zehn Minuten auf TikTok sein, aber dann sind es doch zwei Stunden geworden. Wieso ist das so und warum ist es so gefährlich?

Wir leben in einer Zeit, wo das Doomscrolling ein fester Bestandteil des Alltags von den meisten Jugendlichen geworden ist. Aber was ist Doomscrolling eigentlich?

Doomscrolling ist das endlose Komsumieren von kurzen Videos auf Social Media – Plattformen wie TikTok oder Instagram. Der Grund dafür ist. dass man nach jedem neuer Video einen Dopamin-Kick kriegt, das ist ein Glückshormon. Dieser ständiger Kick motiviert das Gehirn weiterzuscrollen. Um den Dopamin-Kick aufrechtzuerhalten, analysieren Algorithmen, der Sozial-Media-Plattformen die Videos, die man anschaut und liket. Dann schlagen sie dir anhand dieser Informationen neue Videos vor, die dir wahrscheinlich gefallen könnten. Das gefährliche daran ist, dass durch die vielen lustigen Videos einem nicht langweilig wird, dadurch merkt man nicht, wie viel Zeit man verloren hat. Jedoch bei Dingen, die Anstrengung erfordern, wie z.B lernen oder Arbeiten, schüttet das Gehirn nicht jede Sekunde Dopamin aus. Wodurch sich diese Aktivitäten langweilig anfühlen. Die Folgen davon sind, dass Jugendliche weniger anstrengende Aufgaben durchführen wollen und das ist nicht gut für die Gesellschaft. Deshalb wollen Regierungen Social-Media Verbote für Jugendliche unter 16 Jahren einführen. Auch die deutsche Bundesregierung diskutiert über so ein Verbot.

Alles in einem kann man sagen, dass Doomscrolling viele negative Auswirkungen auf Jugendliche hat.