Maximilian Koebe, 9. Klasse, International School of Düsseldorf
Überall sieht man das grüne Getränk auf den Karten von Bistros und Cafes. Meistens schmeckt es nach Teichwasser, was von den unreifen Teeblättern kommt. Und trotzdem stehen alle angewurzelt vor den Läden und pulverisieren ihre Geldblätter. Wenn man 100 Personen im Alter von 14-30 fragt, ob sie Matcha mögen, dann werden mindestens 90% davon sagen, wie toll diese japanische Spezialität doch sei. Wenn sie sagen, dass es so lecker süßlich schmeckt, dann hat in Wirklichkeit keiner von ihnen schon einmal echten Matcha geschmeckt. Große Ketten wie Starbucks verwenden in ihrem Matcha-Latte tatsächlich zum Großteil nur Zucker und Farbstoff, was einerseits den natürlichen Geschmack und andererseits den Superfood Aspekt granuliert. Da wäre selbst das Teichwasser gesünder und vor allem nachhaltiger, da die Pflanzen gar nicht genug für die Nachfrage angebaut werden können. Deswegen werden die Pflanzen in knaller Sonne kultiviert anstatt in den optimalen Bedingungen im Halbschatten. Dadurch wird das fertige Pulver gelb-grünlich, und spätestens dann schmeckt man keinen Unterschied zum Teichwasser mehr. Hochwertiges Pulver hingegen hat eine smaragdgrüne Farbe und schmeckt leicht süßlich mit einem frischen grasigem Hauch.
Ihr wundert euch, ob euer Matcha qualitativ im grünen Bereich ist? So funktioniert der Test: Schüttet eine kleine Menge auf ein Blatt Papier und verstreicht es. Wenn das Resultat eine kontinuierliche und feine Linie ist, dann habt ihr richtig gegriffen.