Anerkennung um jeden Preis: Gibt es Notendruck tatsächlich?

von Marie Görner Qurinus-Gymnasium Neuss 8c

Notendruck in der Schule betrifft laut aktuellen Umfragen fast ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler. Aber wie kommt es überhaupt dazu? Die häufigste Ursache ist die hohe Erwartungshaltung von Eltern, Lehrkräften und auch von einem Selbst, was den Spielraum für Fehler stark einschränkt. Auch der Wechsel auf die weiterführende Schule erzeugt enorm viel Stress.
Die Folgen, die sich daraus ergeben sind oft Schmerzen, sowie Übelkeit, vor allem an Schultagen. Jedoch zählen auch psychische Veränderungen zu den Symptomen von Schulstress. Dazu gehört erhöhte Gereiztheit, Schlafmangel, Angstzustände etc.

Laut dem Deutschen Schulbarometer leiden 25% der Schüler unter psychischen Belastungen, während fast 50% hohen Leistungsdruck empfinden.
Die WHO berichtet dazu, dass 63% der 15-jährigen Mädchen unter schulischem Stress leiden. Bei den gleichaltrigen Jungen liegt dieser Wert deutlich niedriger bei rund 43%.Trotzdem gibt es auch einige Möglichkeiten den Notendruck vorzubeugen.

Zu aller erst sollte man sich keineswegs mit Anderen wie Mitschülern oder Geschwistern messen, sondern nur selber auf seinen eigenen Lernfortschritt achten. Eine ebenfalls hilfreiche Methode ist es, seine Fehler nicht als schlecht, sondern als hilfreich anzusehen. Sie können einem helfen zu sehen, an was man noch arbeiten sollte.
Auch die Eltern können dem Kind zur Seite stehen, indem sie mit schlechten Noten vorzubeugen. Nach Gründen für Überforderung oder Prüfungsangst suchen, anstatt Vorwürfe zu machen, kann das Kind ebenfalls fördern.