Dünn, dünner, Skinnytok- wie Social Media das Körperbild der Frauen beeinflusst

Von Thea Herrfurth, Quirinus Gymnasium Neuss, 8c

Der Begriff „Skinnytok“ ist eine Abwandlung des Wortes „Tiktok“, kombiniert mit dem englischen Begriff „Skinny“- dünn.

Er beschreibt eine bedenkliche Social-Media-Bewegung, die extreme Schlankheitsideale und Magerkeit glorifiziert. Angepriesen wird das exorbitante Sporttreiben, zusätzlich zu leeren Tellern oder alternativ, kalorienarme Diäten, sogar Bulimieattacken.

Jede Kalorie wird gezählt und getrackt.

Verehrt wird dies als radikale Selbstkontrolle und Disziplin.

Dass dies jedoch zu Muskelabbau, Konzentrationsschwächen, Nährstoffmangel und regelmäßigen in Ohnmacht fallen führt, wird nicht erwähnt.

Eine weitere, elementare Konsequenz der Bewegung ist die verkehrte Körperwahrnehmung der zahlreichen Mädchen und vor allem der jungen Frauen.

Ob in weltberühmten Liedtexten, Zeitschriften oder Interviews, dieses Thema steht konsequent im Mittelpunkt. Ein Beispiel ist der weltweite Hit „Pretty isn’t pretty“ von der Pop-Sängerin Olivia Rodrigo. In ihrem Song geht es um den ständigen Schönheitsdruck der vielen Mädchen und das Gefühl nie gut genug zu sein. Mit Texten wie „I started to skip lunch, stopped eating cakes on birthdays“ oder „You fix the things you hated, but you’d still feel so insecure“ können sich diese identifizieren.

Diese unglaubliche Unzufriedenheit der Frauen sowie sogar kleinen Mädchen kann oft auch Essstörungen führen. Solche Aussagen klingen für die meisten oft übertrieben- sogar aus der Luft gegriffen- jedoch ist dies heutzutage bittere Realität vieler Teenager.

Und ob man es glaubt oder nicht, den Ursprung der meisten dieser Umstände findet man in Social Media- Stichpunkt Skinnytok.